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Die Snooker-Weltmeister der letzten Jahre

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  • Bühne frei!

    Bühne frei!

    Am 7. Mai endete in Sheffield die 72. Snooker-Weltmeisterschaft. Im legendären Crucible Theatre kämpften die besten Spieler der Welt um Gesamtpreisgelder in Höhe von 2,3 Millionen Euro und den wichtigsten Titel der Saison. Am Ende setzte sich Mark Williams als verdienter Weltmeister durch. Die Titelträger der letzten Jahre in der Übersicht.
  • Stephen Hendry (1990, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1999)

    Stephen Hendry (1990, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1999)

    Der "Golden Boy", der den Snooker-Sport in den 90er-Jahren nach Belieben dominiert, sichert sich im Laufe seiner illustren Karriere insgesamt sieben WM-Titel. 1999 triumphiert Hendry zum letzten Mal im Crucible. In einem einseitigen Finale bezwingt er damals den Waliser Mark J. Williams mit 18:11.
  • Ronnie O'Sullivan (2001, 2004, 2008, 2012, 2013)

    Ronnie O'Sullivan (2001, 2004, 2008, 2012, 2013)

    Der vielleicht beste, ganz sicher aber begabteste Spieler aller Zeiten, ist Ronnie O'Sullivan. "The Rocket" setzt im Laufe seiner Karriere neue Maßstäbe, stellt Century-Rekorde auf, spielt die Gegner mit seinem unnachahmlichen Break-Building an die Wand und revolutioniert das Spiel. Der Lohn: fünf Weltmeister-Titel.
  • Peter Ebdon (2002)

    Peter Ebdon (2002)

    Peter "The Force" Ebdon kürt sich 2002 dank eines überraschenden 18:17-Erfolgs gegen Stephen Hendry zum Weltmeister. Jubelstürme löst der Engländer allerdings nicht aus. Als einer der langsamsten Spieler auf der Tour genießt Ebdon bei den Fans keinen guten Ruf.
  • Shaun Murphy (2005)

    Shaun Murphy (2005)

    Als 23-Jähriger zaubert sich "The Magician" 2005 sensationell zum WM-Titel. Mit einer Wettquote von 150:1 startet Murphy damals als krasser Außenseiter ins Turnier. Die Krone setzt er sich nach einem 18:16-Triumph über Matthew Stevens auf. Viele sehen in ihm den dominierenden Mann der kommenden Jahre. Diese Rolle kann er jedoch nicht erfüllen.
  • Graeme Dott (2006)

    Graeme Dott (2006)

    Eins der längsten Endspiele aller Zeiten geht 2006 an den Schotten Graeme Dott. Der "Pocket Dynamo" setzt sich in einer wahren Marathon-Schlacht mit 18:14 gegen Peter Ebdon durch. Erst um 1:53 Uhr deutscher Zeit locht er am Finaltag den entscheidenden Ball.
  • John Higgins (1998, 2007, 2009, 2011)

    John Higgins (1998, 2007, 2009, 2011)

    Über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren ist der "Wizard of Wishaw" eine der bestimmenden Figuren am Snooker-Tisch. Sein famoses Break-Building wird zu seinem Erfolgsrezept. Seinen ersten WM-Titel gewinnt der Schotte 1998. Drei weitere Triumphe folgen in den Jahren 2007, 2009 und 2011.
  • Neil Robertson (2010)

    Neil Robertson (2010)

    Der beste australische Spieler aller Zeiten triumphiert im Jahr 2010 im Crucible. Beim "Thunder from Down Under" ist der Name Programm. Seine enorme Cue-Power kombiniert mit einem offensiven Spiel lassen ihn zu einer Gefahr für jeden Gegner werden. Im WM-Finale 2010 bekommt dies Graeme Dott zu spüren, der mit 13:18 den Kürzeren zieht.
  • Stuart Bingham (2015)

    Stuart Bingham (2015)

    Für eine der größten Überraschungen der WM-Geschichte sorgt Stuart Bingham im Jahr 2015. Als 50:1-Außenseiter startet der damals 38-jährige Engländer ins Turnier. Nach Siegen über Graeme Dott, Ronnie O'Sullivan und Judd Trump steht er im Finale Shaun Murphy gegenüber. In einem hochklassigen Match behält er dort mit 18:15 die Oberhand.
  • Mark Selby (2014, 2016, 2017)

    Mark Selby (2014, 2016, 2017)

    Der brillante Taktiker und überragende Break-Builder Mark Selby dominiert die WM in den letzten Jahren. Der "Jester from Leicester" zermürbt oder überrennt seine Gegner. Weder Ronnie O'Sullivan (2014) noch Ding Junhui (2016) oder John Higgins (2017) können ihn in drei WM-Finals stoppen.
  • Mark J. Williams (2000, 2003, 2018)

    Mark J. Williams (2000, 2003, 2018)

    Zu Beginn des neuen Jahrtausends bekommt "The Welsh Potting Machine" seine Revanche für die Finalniederlage '99. Im Endspiel 2000 setzt sich Williams mit 18:16 gegen Matthew Stevens durch. Mit dem gleichen Ergebnis gewinnt er 2003 das Finale gegen Ken Doherty. 15 Jahre später schnappt sich Mark Williams tatsächlich nochmal den Titel. Im packenden Finale gegen John Higgins siegt er knapp mit 18:16 Frames.
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