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Formel-1-Lenkräder im Wandel der Zeit

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  • Knöpfe, Schalter, Hebel, Display - das moderne Formel-1-Lenkrad gleicht einer kleinen Kommandozentrale. Das war nicht immer so, wie ein Blick auf die vergangenen Jahrzehnte zeigt.
  • Im Jahr 1954 kürt sich der legendäre Juan Manuel Fangio in seinem Maserati 250F zum zweiten Mal zum Formel-1-Weltmeister. Auf Informationen und Zusatzfunktionen, die sich über das Lenkrad steuern lassen, muss der Argentinier damals allerdings noch verzichten.
  • Auch 15 Jahre später ist das Lenkrad in den Formel-1-Boliden äußerst puristisch, wie dieses Modell von Bruce McLaren aus dem Jahr 1969 zeigt.
  • 1971 dreht ein gewisser Niki Lauda seine ersten Runden in der Königsklasse. Auch das Lenkrad in seinem March 711 beschränkt sich damals auf das Wesentliche.
  • Dick in Leder eingepackt und mit einem Kippschalter versehen: Diesen Anblick genießt Emerson Fittipaldi in seinem McLaren-Ford in der Saison 1974.
  • Ganz ähnlich sieht das Arbeitsgerät von Ferrari-Pilot Michele Alboreto in der Saison 1985 aus. Auch elf Jahre später sucht man Zusatzfunktionen am Lenkrad noch vergeblich.
  • Nahezu revolutionär ist dieses Modell von Ayrton Senna aus dem Jahr 1986. Statt Informationen über Schilder an der Boxengasse ist es ab diesem Jahr möglich, via Funk mit der Boxencrew zu sprechen. Neben dem Radioknopf verfügt das Lenkrad auch über einen "Boost-Knopf", über den sich zusätzliche Power freischalten lässt.
  • Design und Funktion bleiben auch in den Jahren danach ähnlich. So unterscheidet sich das Senna-Modell aus dem Jahr 1988 nur geringfügig von der 86er-Ausgabe.
  • Jean Alesi und Gerhard Berger sind im Ferrari in der Saison 1995 größtenteils abgemeldet und fahren lediglich einen einzigen Sieg ein. Die Funktionen des Lenkrads dürften sie nicht überfordert haben.
  • Einen echten Quantensprung durchlebt die Entwicklung der Formel-1-Lenkräder in den 90er-Jahren. Resultat ist dieses Modell von Mika Häkkinen aus dem Jahr 1999.
  • Eins der dominantesten Jahre in der Formel-1-Geschichte legt Michael Schumacher im Jahr 2002 hin. Neben seinen herausragenden Fähigkeiten kann sich Schumi auch auf seinen Boliden verlassen, dem der Kerpener über diese Steuereinheit die Sporen gibt.
  • Differential, Bremsen, Öldruck, Sprit und vieles mehr: Die 2006er Variante des Williams lässt keine Wünsche offen. In den Genuss dieses Blickes kommt unter anderem Nico Rosberg, der in jenem Jahr in der Königsklasse debütiert.
  • Ein echtes Weltmeister-Lenkrad stellt McLaren dem Briten Lewis Hamiton in der Saison 2008 zur Verfügung. Hamilton und der MP4-23 harmonieren besser als jedes andere Gespann. Dazu ist das Lenkrad seines Boliden auch optisch ein echter Hingucker.
  • Weniger ist mehr? Nicht bei der Scuderia Ferrari, die in der Saison 2010 zwar auf eine überschaubare Anzahl an Schaltern, dafür aber auch auf ein digitales Display setzt, das kaum Fragen offen lässt.
  • Ein weiteres Modell eines Weltmeisters: Sebastian Vettel geht im Jahr 2012 in seinem Red Bull mit diesem Lenkrad auf Zeitenjagd. Bei den unzähligen verschiedenen Einstellmöglichkeiten der Drehschalter lässt sich nur erahnen, wie viele Funktionen sich in diesem Hightech-Spielzeug verstecken.
  • Die seit Langem letzte erfolgreiche Saison absolviert McLaren im Jahr 2014. Jenson Button und sein MP4-29 fahren regelmäßig in die Punkte und bejubeln sogar einen Podestplatz. Ob's am futuristisch gestylten Lenkrad lag?
  • Willkommen im Jahr 2018! Die Sauber-Piloten müssen ihren Wagen nicht nur mit mehr als 300 km/h über die Strecken dieser Welt steuern, sondern dabei auch noch ein großes Display, bis zu zehn Dreh- und Kippschalter sowie unzählige weitere Funktionen im Auge behalten.
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