Anzeige

Das Power-Ranking der Formel-1-Saison 2018

«
  • Das Formel-1-Powerranking

    Das Formel-1-Powerranking

    17 von 21 Rennen sind Geschichte, die Hauptdarsteller im WM-Kampf der Formel 1 sind auch im Jahr 2018 Lewis Hamilton und Sebastian Vettel. Das Pendel schlägt mittlerweile immer weiter in Richtung Lewis Hamilton aus. Aber ist der Brite auch der formstärkste Pilot der Königsklasse? Das sport.de-Power-Ranking liefert die Antwort:
  • Platz 20: Kevin Magnussen - Haas

    Platz 20: Kevin Magnussen - Haas

    Wieder einmal offenbart der Däne, warum er der wohl unbeliebteste Fahrer im Formel-1-Zirkus ist. Der plötzliche Spurwechsel kurz nach Rennstart im Duell mit Charles Leclerc, der einen völlig überflüssigen Auffahrunfall zur Folge hatte, geht komplett auf die Kappe Magnussens. Der Haas-Mann wurde für seine Aktion selbst am meisten bestraft und schied nach wenigen Runden sang- und klanglos aus.
  • Platz 19: Lance Stroll - Williams

    Platz 19: Lance Stroll - Williams

    Erneut stellte das Williams-Team das langsamste Auto des Wochenendes. Im Qualifying steuerte der junge Kanadier seinen Boliden immerhin noch auf Platz 14. Im Rennen war von einem erhofften Aufwärtstrend dann aber nichts mehr zu sehen. Auf drei verschiedenen Reifenmischungen unterwegs, kam Stroll als Letzter ins Ziel. Platz 17 bedeutete abgesehen von den Ausfällen die schlechteste Platzierung der Saison.
  • Platz 18: Nico Hülkenberg - Renault

    Platz 18: Nico Hülkenberg - Renault

    Der eigentlich so konstante Hülkenberg konnte in den letzten sechs Rennen nur einen Punktgewinn verzeichnen. Das Suzuka-Rennen endete frühzeitig in der Box. Bei Renault hakt es derzeit überall. Hülkenberg sprach die Mängel zuletzt offen an. Er hat wohl zurecht Angst davor, mit dem ambitionierten Werksteam nicht aus dem Mittelmaß herauszukommen.
  • Platz 17: Sergey Sirotkin - Williams

    Platz 17: Sergey Sirotkin - Williams

    Nach seinem zehnten Platz in Monza wurde der Russe schnell wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Plätze 19, 18 und 16 stehen seit dem zu Buche. Auch in Suzuka fuhr der Hinterbänkler nur hinterher. In diesem Williams ist auch gegen die Konkurrenz von McLaren und Sauber einfach nicht viel zu holen.
  • Platz 16: Stoffel Vandoorne - McLaren

    Platz 16: Stoffel Vandoorne - McLaren

    Eine Zukunft in der Formel 1 hat Vandoorne keine mehr. Auch das fünftletzte Rennen seiner bisherigen F1-Karriere endete für den Belgier ziemlich trostlos. Nach einem sehr unauffälligen Rennen kam der McLaren-Mann als 15. ins Ziel. Auf die schnellste Rennrunde gesehen war nur Marcus Ericsson langsamer als Vandoorne.
  • Platz 15: Fernando Alonso - McLaren

    Platz 15: Fernando Alonso - McLaren

    Die respektablen Resultate des Ex-Champions, der in der laufenden Saison immerhin neunmal in die Punkte fuhr, liegen schon Wochen zurück. Der Spanier fiel in Suzuka vor allem mit einer unverschuldeten Kollision mit Lance Stroll auf. Nach einer Fünf-Sekunden-Strafe wegen Abkürzens legte er sich außerdem mit der Rennleitung an und sprach von Beliebigkeit. Und dennoch: Der Altmeister wird der Formel 1 fehlen.
  • Platz 14: Sebastian Vettel - Ferrari

    Platz 14: Sebastian Vettel - Ferrari

    Wieder schrieb Sebastian Vettel ein neues Kapitel seiner Pleiten- und Pannenserie in diesem Jahr. Nachdem er sich zunächst von Startplatz 8 auf den vierten Platz vorgearbeitet hatte, scheiterte ein übermotivierter Überholversuch gegen Max Verstappen kläglich. Derzeit vergeht kein Rennen, ohne dass der Heppenheimer nicht wegen seiner Ungeduld negativ auffällt. Nach dem sechsten Platz ist der WM-Kampf wohl endgültig verloren.
  • Platz 13: Charles Leclerc - Sauber

    Platz 13: Charles Leclerc - Sauber

    In Singapur und Russland deutete Charles Leclerc an, warum Ferrari in Zukunft auf ihn setzt. Auch in Japan wollte Leclerc im Rennen wieder überzeugen. Seine Taktik wurde allerdings schon nach wenigen Kilometern durch den Auffahrunfall mit Magnussen durchkreuzt. Am Ende stand der vierte Ausfall der Saison. Der Frust bei Leclerc war riesig, er bezeichnete Magnussen als "dumm".
  • Platz 12: Kimi Räikkönen - Ferrari

    Platz 12: Kimi Räikkönen - Ferrari

    Wieder einmal geriet der Iceman mit Red-Bull-Mann Max Verstappen aneinander. Nach einem überharten Manöver des Holländers verlor Räikkönen zunächst einen Platz, holte am Ende mit Platz fünf immerhin noch das Tagesmaximum für sein Team heraus. Nach dem starken Sommer mit fünf Podestplätzen in Folge fährt der Ex-Weltmeister seiner Topform aber weit hinterher.
  • Platz 11: Brendon Hartley - Toro Rosso

    Platz 11: Brendon Hartley - Toro Rosso

    Noch vier Rennen, dann dürfte die Formel-1-Karriere von Brendon Hartley schon wieder beendet sein. Platz 13 im Japan-Rennen ist Resultat im Soll. Unter Berücksichtigung des Startplatzes relativiert sich das ganze aber schnell wieder. Immerhin war Hartley von Rang sechs ins Rennen gegangen, verlor dann jedoch schnell an Boden. Dem Neuseeländer fehlt der Killerinstinkt, den es in der Königsklasse einfach benötigt.
  • Platz 10: Esteban Ocon - Force India

    Platz 10: Esteban Ocon - Force India

    Das Punkteeichhörnchen ist wieder da. Nach schwieriger erster Saisonhälfte hat Ocon seine stabile Form wiedergefunden. In Suzuka ging es zum vierten Mal in den letzten fünf Rennen in die Punkte. Der neunte Platz ist kein überragendes Resultat. Jedoch stellt er mit Racing-Point-Kollege Sergio Pérez bei den Konstrukteuren derzeit das beste Team hinter den Big Three um Mercedes, Ferrari und Red Bull.
  • Platz 9: Marcus Ericsson - Sauber

    Platz 9: Marcus Ericsson - Sauber

    Vom letzten Platz war der Schwede ins Rennen gegangen, fuhr dann tolle erste Runden. Nach sehr frühem Boxenstopp spulte er anschließend 47 Runden auf den Medium-Reifen ab, die ihn immerhin bis auf Rang zwölf nach vorne brachten. Eine solide Vorstellung Ericssons, der allerdings seit vier Rennen auf weitere WM-Pünktchen wartet.
  • Platz 8: Carlos Sainz - Renault

    Platz 8: Carlos Sainz - Renault

    Carlos Sainz ist derzeit der einzige Renault-Fahrer, der verlässlich Punkte für sein kommendes Ex-Team holt. In den letzten sechs Rennen fuhr der Spanier immerhin elf Zähler ein, Hülkenberg nur einen einzigen. Auch in Suzuka landete Sainz im Qualifying und Rennen vor Hulk. Vor seinem späten und einzigen Stopp fuhr Sainz einige Umläufe sogar vor Sebastian Vettel auf dem sechsten Platz.
  • Platz 7: Pierre Gasly - Toro Rosso

    Platz 7: Pierre Gasly - Toro Rosso

    Stolze 32 Runden lang hielten die Super Softs von Gasly durch. Der Youngster belohnte sich zwischenzeitlich mit einem starken sechsten Platz, beendete das Rennen schließlich als Elfter. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen schaffte es der Franzose, das tolle Qualifying-Ergebnis beider Toro Rossos auch in ein gutes Rennen umzumünzen. Am Ende fehlten zwölf Sekunden auf die Punkteränge.
  • Platz 6: Romain Grosjean - Haas

    Platz 6: Romain Grosjean - Haas

    Endlich mal wieder Punkte für den Haas-Fahrer. Grosjean fuhr das beste Resultat seit August ein, zeigte dabei eine weitestgehend fehlerfreie Vorstellung. In den Schlussrunden verteidigte er seinen achten Platz erfolgreich gegen den drängelnden Esteban Ocon und holte sich nach Zieleinlauf das verdiente Lob der Teamleitung ab.
  • Platz 5: Sergio Pérez - Force India

    Platz 5: Sergio Pérez - Force India

    Der Mexikaner ist weiterhin in guter Form. Erneut beendete er das Rennen als Best of the Rest - als Siebter. Mehr ist nicht drin für die Mittelfeld-Teams, wenn die sechs Top-Fahrer allesamt ins Ziel kommen. Auch Pérez setzte auf die Ein-Stopp-Strategie, kämpfte sich nach vergleichsweise frühem Reifenwechsel schnell wieder nach vorne.
  • Platz 4: Valtteri Bottas - Mercedes

    Platz 4: Valtteri Bottas - Mercedes

    Wieder eine blitzsaubere Vorstellung des Hamilton-Wingmans. Beim Start schirmte er seinen Kollegen souverän ab, ohne den WM-Leader selbst in Bedrängnis zu bringen. Konnte dem Speed seines Mercedes-Partners anschließend gut folgen, immer mit einem gehörigen Sicherheitsabstand von mehreren Sekunden. Immerhin: Mittlerweile hat Bottas seinen Landsmann Kimi Räikkönen als WM-Dritten abgelöst.
  • Platz 3: Daniel Ricciardo - Red Bull

    Platz 3: Daniel Ricciardo - Red Bull

    Nur von Platz 15 startend pflügte Daniel Ricciardo in den ersten Runden durchs Feld. Im Schatten von Sebastian Vettel setzte er abseits der TV-Kameras zu tollen Überholmanövern an. Ricciardo wirkt in solchen Momenten deutlich abgeklärter als viele seiner Kontrahenten. Er belohnte sich mit einem starken vierten Platz. Ohne den Defekt vom Samstag wäre in Japan das Podium auf jeden Fall in Reichweite gewesen.
  • Platz 2: Max Verstappen - Red Bull

    Platz 2: Max Verstappen - Red Bull

    Mad Max hat wieder zugeschlagen. Nach seinem kurzen Ausflug ins Gras zog er den Zorn Kimi Räikkönens auf sich, wurde verdientermaßen von der Rennleitung sanktioniert. In den nachfolgenden über 50 Runden zeigte Verstappen dann eine tadellose Performance und überragte mit einem super stabilen Stint auf Soft-Reifen. Für die Kollision mit Vettel konnte der Niederländer nichts.
  • Platz 1: Lewis Hamilton - Mercedes

    Platz 1: Lewis Hamilton - Mercedes

    Wer hätte gedacht, dass die WM nach dem spannenden ersten Saisondrittel doch noch so einseitig werden würde? Der entscheidende Grund dafür ist in diesem Jahr weniger das überlegene Auto, als mehr der Fahrer selbst. Lewis Hamilton macht in absoluter Über-Form einfach keine Fehler. Der Brite liefert Rennen für Rennen ab und dominiert seit Hockenheim die Szenerie: Sechs Siege in den letzten sieben Grands Prix!
»
Anzeige