Anzeige

Das Power-Ranking der Formel-1-Saison 2018

«
  • Das Formel-1-Powerranking

    Das Formel-1-Powerranking

    Während Lewis Hamilton beim Großen Preis von Brasilien seinen zehnten Saisonsieg einfuhr und dabei nur kurz zittern musste, ging es hinter dem Weltmeister zur Sache. Einige Piloten präsentierten sich dabei in Ausnahmeform, andere fuhren der Musik nur hinterher. Das sport.de-Powerranking zum Rennen in Interlagos:
  • Platz 20: Fernando Alonso - McLaren

    Platz 20: Fernando Alonso - McLaren

    14., 14., Ausfall, Ausfall, 17. - die Horror-Serie der letzten Rennen setzte sich für Fernando Alonso in Brasilien unverändert fort. McLaren schickte den Spanier mit einer Zwei-Stopp-Strategie an den Start, und tat dem "Samurai" damit keinen Gefallen. Dass er sogar das Duell gegen Vandoorne verlor und auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe kassierte, fasst sein Wochenende treffend zusammen.
  • Platz 19: Lance Stroll - Williams

    Platz 19: Lance Stroll - Williams

    Stroll machte am Start einen Platz gut, hielt sich aber nur für wenige Sekunden vor Esteban Ocon. In der Folge lieferte sich der Kanadier ein Schneckenrennen mit seinem Teamkollegen und den beiden McLaren-Fahrern um die Rote Laterne. Stroll gewann - und beendete zum 18. Mal in dieser Saison einen Grand Prix im Niemandsland.
  • Platz 18: Sergey Sirotkin - Williams

    Platz 18: Sergey Sirotkin - Williams

    Nur unwesentlich besser lief das Rennen für Strolls Teamkollegen. Allerdings bekam Sirotkin von seinem Arbeitgeber auch eine undankbare Aufgabe mit auf den Weg. Der Russe fuhr in seinem zweiten Stint 53 Runden auf den Mediums - einen längeren Stint musste niemand im Feld überstehen. Am Ende rutschte er förmlich als 16. über die Linie.
  • Platz 17: Pierre Gasly - Toro Rosso

    Platz 17: Pierre Gasly - Toro Rosso

    Nur ein einziges Mal in den letzten sieben Rennen landete der kommende Red-Bull-Pilot in den Punkten. In Interlagos erarbeitete sich der Franzose mit Startplatz 9 zwar eine exzellente Ausgangsposition. Sein Boxenstopp verwickelte ihn dann jedoch in einige Zweikämpfe, die seine Reifen forderten. Gegen Rennende ignorierte Gasly zu allem Überfluss auch noch eine Teamorder und wurde nur 13.. Es passte ins Bild eines gebrauchten Wochenendes.
  • Platz 16: Esteban Ocon - Force India

    Platz 16: Esteban Ocon - Force India

    Schon in der Quali erwischte es Ocon mit einer Startplatz-Strafe hart. Im Rennen kämpfte sich der Franzose allerdings stark bis auf P10 nach vorn. Es folgte sein katastrophales Manöver gegen Max Verstappen, das so unnötig wie dämlich war. Mit einer weiteren Zehn-Sekunden-Strafe war der womöglich bald arbeitslose Force-India-Pilot noch gut bedient. Platz 15 in der Endabrechnung war dagegen die verdiente Strafe.
  • Platz 15: Nico Hülkenberg - Renault

    Platz 15: Nico Hülkenberg - Renault

    Am Start verlor Hülkenberg direkt eine Position gegen seinen Teamkollegen. Über viele Runden lieferte sich das Renault-Duo einen harten Zweikampf, in dem Hulk den Kürzeren zog. Nach nur 32 Runden war sein Rennen nach einem Motorenproblem beendet. Sein dritter Nuller in den letzten fünf Rennen - der Kampf um Platz 7 in der Fahrer-WM bleibt so bis zum Schluss spannend.
  • Platz 14: Stoffel Vandoorne - McLaren

    Platz 14: Stoffel Vandoorne - McLaren

    Wer hätte gedacht, dass Fernando Alonso mal einen schlechteren Eindruck als Stoffel Vandoorne machen würde? In Brasilien war es so weit. Der Belgier lieferte sich mit dem Spanier ein interessantes Duell, aus dem er nach zwei Überholmanövern als Sieger hervorging. Wie er seine Mediums am Ende noch nutzte, um vier Plätze gutzumachen, war großer Sport.
  • Platz 13: Carlos Sainz - Renault

    Platz 13: Carlos Sainz - Renault

    Satte 0,4 Sekunden ließ sich Sainz im Qualifying von Nico Hülkenberg abnehmen. Mit einem kompromisslosen Manöver schob sich der Spanier aber schon in Runde eins am Deutschen vorbei. Viel mehr war dann auch nicht drin. Zwar überholte Sainz, der zwei Mal an die Box kam, in der Schlussphase noch Pierre Gasly, trotzdem gab es als Zwölfter den zweiten Nuller in Folge.
  • Platz 12: Marcus Ericsson - Sauber

    Platz 12: Marcus Ericsson - Sauber

    Da holt der Schwede die beste Startposition seiner Formel-1-Karriere und dann ist das Rennen nach nur 20 Runden. Die Schuld muss Ericsson zum Teil auf sich nehmen, denn nach mehreren Kollisionen war sein Wagen dermaßen beschädigt, dass es nicht weiterging. Besonders bitter: Mit P7 zeigte sein Teamkollege, was an diesem Tag drin gewesen wäre.
  • Platz 11: Kevin Magnussen - Haas

    Platz 11: Kevin Magnussen - Haas

    Nach drei desaströsen Rennen verbuchte der Däne in Interlagos endlich wieder Zählbares. So recht überzeugen konnte Magnussen trotzdem nicht. Gegen seinen Teamkollegen sah er weder im Qualifying noch im Rennen viel Land. Grosjean war am gesamten Wochenende einen Funken schneller als Magnussen, der in der WM-Wertung immerhin bis auf drei Zähler an Sergio Perez ranrückte.
  • Platz 10: Sergio Pérez - Force India

    Platz 10: Sergio Pérez - Force India

    Ein solides Rennwochenende endete für Checo auf dem zehnten Platz. Nach seinem einzigen Stopp war es ein Leichtes, an Hartley vorbeizuziehen. Viel mehr ging jedoch nicht. Die Haas waren schlicht zu stark, von hinten drohte derweil keine Gefahr. Es war keine Glanzleistung des Mexikaners, allerdings gut genug, um den 8. Platz in der WM-Wertung zu verteidigen.
  • Platz 9: Romain Grosjean - Haas

    Platz 9: Romain Grosjean - Haas

    Zum elften Mal in den letzten zwölf Rennen raste Grosjean am Samstag in Q3. Das Rennen war für den Franzosen dann eine ärgerliche Angelegenheit. Nach einer frühen Kollision mit Ericsson war sein Wagen sichtlich beeinträchtigt. Nach vorne war für Grosjean so nicht viel möglich. Nach hinten hielt er sich gegen Magnussen sauber den Rücken frei. Nach zwei demoralisierenden Rennen hat sich der 32-Jährige endlich wieder in den Punkten zurückgemeldet.
  • Platz 8: Brendon Hartley - Toro Rosso

    Platz 8: Brendon Hartley - Toro Rosso

    Gegen Ende der Saison dreht Brendon Hartley noch einmal richtig auf. Als eines seiner besten Rennen bezeichnete der Neuseeländer den Ritt von Startplatz 16 bis auf Rang elf. Und das aus gutem Grund. Die ersten 49 Runden auf den Mediums spülten ihn bis auf P10 nach vorne. In der Schlussphase schnappte er sich dann noch Teamkollege Gasly und setzte seinen Toro Rosso auf den bestmöglichen Platz.
  • Platz 7: Sebastian Vettel - Ferrari

    Platz 7: Sebastian Vettel - Ferrari

    Nach einem tollen Qualifying, in dem Vettel bis auf 0,093 Sekunden an Hamilton dran war, hatte der Heppenheimer am Sonntag Pech. Schon in der Aufwärmrunde stellte Ferrari ein Problem am Wagen fest. Vettel musste zudem ein zweites Mal an die Box. Im Konzert der Großen spielt der Deutsche seit geraumer Zeit nur eine Nebenrolle, der sechste Platz in Interlagos geht aber zumindest als halbwegs erfolgreiche Schadensbegrenzung durch.
  • Platz 6: Valtteri Bottas - Mercedes

    Platz 6: Valtteri Bottas - Mercedes

    Startplatz drei, zwei Stopps, große Probleme mit den Reifen, trotzdem noch Fünfter geworden: Valtteri Bottas erledigte seinen Job einmal mehr ohne großes Aufsehen. Für die Spitze reicht es beim Finnen aber einfach nicht. Drei fünfte Plätze in Folge sind keine gute Bewerbung um einen Platz im WM-Kampf in der Saison 2019. Vor allem der Unterschied zu Lewis Hamilton ist riesig.
  • Platz 5: Charles Leclerc - Sauber

    Platz 5: Charles Leclerc - Sauber

    Mit P7 stellte Leclerc seinen eigenen Startplatz-Rekord ein. Im Rennen zeigte der kommende Ferrari-Fahrer seine ganze Klasse. Leclerc steuerte den Sauber am Start an Ericsson vorbei und etablierte sich als "Best of the Rest". Sein 40-Runden-Stint auf den Supersofts war ebenso stark wie der 36-Runden-Stint auf den Mediums. Der Lohn: der dritte siebte Rang in den letzten fünf Rennen.
  • Platz 4: Kimi Räikkönen - Ferrari

    Platz 4: Kimi Räikkönen - Ferrari

    Der Iceman ist seit einigen Wochen hinter Hamilton und Verstappen ganz klar die dritte Kraft der Königsklasse. Unaufgeregt, fehlerfrei und mit der richtigen Portion Aggressivität drehte er auch in Interlagos seine Runden. Den Plan für sein Ein-Stopp-Rennen setzte der Finne perfekt um. Mit 55 Punkten aus den letzten drei Grands Prix ist er nach Max Verstappen der erfolgreichste Pilot seit Austin.
  • Platz 3: Daniel Ricciardo - Red Bull

    Platz 3: Daniel Ricciardo - Red Bull

    Zum ersten Mal seit Japan sah Ricciardo in Brasilien die Zielflagge. Dabei holte er das Optimum raus. Nach nur fünf Runden hatte der Australier bereits fünf Konkurrenten überholt. 42 Supersoft-Runden lang spulte Ricciardo sein Programm bemerkenswert diszipliniert ab. Nach seinem Stopp knackte er noch Vettel und Bottas. Zwei, drei Runden mehr und Platz drei wäre drin gewesen.
  • Platz 2: Lewis Hamilton - Mercedes

    Platz 2: Lewis Hamilton - Mercedes

    Dass der beste Quali-Fahrer der F1-Geschichte auch in Brasilien auf der Pole stand, überraschte niemanden. Mit welcher Souveränität der Weltmeister seinen stotternden Mercedes-Motor über die Linie trug, verdient dagegen höchsten Respekt. Seit Monaten ist Hamilton frei von Fehlern. Diese Konstanz ist beeindruckend - auch wenn er in Interlagos das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte.
  • Platz 1: Max Verstappen - Red Bull

    Platz 1: Max Verstappen - Red Bull

    Verstappen präsentierte sich nach dem Start gewohnt aggressiv, ließ Räikkönen, Bottas und Vettel ruckzuck hinter sich. Wie er die Konkurrenz überholte, war weltklasse. Nachdem er 38 Runden lang alles aus den Supersofts rausquetschte, war er mit Softs klar auf Siegkurs. Dann kam Esteban Ocon und verhinderte den zweiten Erfolg des Niederländers in Serie. Ein bitteres Ende für den Mann, der seit acht Rennen auf einem unglaublichen Niveau fährt.
»
Anzeige