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Ottmar Hitzfeld: Die fabelhafte Karriere der Trainer-Ikone

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  • Ottmar Hitzfeld: Die fabelhafte Karriere der Trainer-Ikone

    Ottmar Hitzfeld: Die fabelhafte Karriere der Trainer-Ikone

    Ottmar Hitzfeld hat im deutschen Fußball nahezu alles erreicht. Neben etlichen Meisterschaften und Pokalsiegen heimste der "General" den Ehrenpreis als erfolgreichster Bundesliga-Trainer aller Zeiten ein. Anlässlich seines Geburtstags blicken wir zurück auf die fabelhafte Karriere des 69-Jährigen.
  • Kindheit und Jugend

    Kindheit und Jugend

    Hitzfeld wuchs an der Genze zur Schweiz im südbadisches Lörrach als jüngstes von fünf Geschwistern auf. Sein Vater, Zahnarzt von Beruf, gab ihm den Vornamen "Ottmar" in Anlehnung an Ottmar Walter, Weltmeister von 1954 und Profi des 1. FC Kaiserslautern.
  • Anfänge als Spieler

    Anfänge als Spieler

    Schon als aktiver Fußballer war Hitzfeld äußerst erfolgreich. Mit dem FC Basel wurde er zwei Mal Schweizer Meister. 1973 setzte er sich die Krone des besten Torschützen auf. Neben dem Fußball studierte er Mathe und Sport auf Lehramt und absolvierte das Staatsexamen.
  • Erfolgreiche Schritte im deutschen Fußball

    Erfolgreiche Schritte im deutschen Fußball

    1975 wechselte der damals 26-Jährige zum Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. In zwei Jahren absolvierte er 55 Spiele in der 2. Liga und trug mit 33 Toren zum Wiederaufstieg der Schwaben bei. Nach einem Jahr in Deutschlands Eliteklasse ging er in die Heimat zurück und beendete schließlich 1983 seine Profi-Laufbahn.
  • Aus Pech wird Glück

    Aus Pech wird Glück

    Eigentlich wollte der studierte Lehrer in den Beruf einsteigen, doch weil er keinen Referendariatsplatz erhielt, schlug er aus Ärger eine professionelle Trainerlaufbahn im Fußball ein. Mit Erfolg: 1985 wurde er Schweizer Fußballtrainer des Jahres und feierte Meisterschaften und Cup-Siege.
  • Bundesliga-Rückkehr als Trainer

    Bundesliga-Rückkehr als Trainer

    1991 wurde der BVB auf Hitzfeld aufmerksam. In seinem ersten Jahr als Coach errangen die Schwarzgelben überraschend die Vizemeisterschaft. Ein Jahr später führte der Trainer die Borussen bis ins Finale des UEFA Pokals, das allerdings gegen Juventus Turin verloren wurde.
  • Erfolgs-Strähne

    Erfolgs-Strähne

    Vom Geld aus der erfolgreichen UEFA-Cup-Saison kauften die Dortmunder unter anderem Matthias Sammer, Stefan Reuter, Karl-Heinz Riedle und Andreas Möller und später auch Jürgen Kohler, die zu Erfolgsgaranten im Hinblick auf die folgenden Meisterschafts-Titel 1994/1995 und 1995/1996 wurden.
  • Größter Triumph

    Größter Triumph

    Den größten Eindruck hinterließ Hitzfeld allerdings 1997 mit dem Gewinn der Champions League. Dieses Mal gelang der Coup gegen Juventus Turin (3:1). Unvergessen Lars Rickens Treffer zum 3:1, den der Trainer als Joker gebracht hatte.
  • Rückzug

    Rückzug

    Nach dem größten Triumph der Vereinsgeschichte trat Hitzfeld als Trainer zurück, auch als Reaktion darauf, dass es im Team knisterte. Stattdessen übernahm er den Posten des Sportdirektors beim BVB. Schnell wurde ihm klar: "Der Job im Büro ist nichts für mich."
  • Zurück an den Spielfeldrand

    Zurück an den Spielfeldrand

    Im Sommer 1998 gab Hitzfeld schließlich seinen Job bei Borussia Dortmund auf und wurde neuer Trainer des FC Bayern München. Sechs Jahre lang leitete er die Geschicke des deutschen Rekordmeisters.
  • Erfolge am laufenden Band

    Erfolge am laufenden Band

    Vier nationale Meisterschaften und zwei DFB-Pokalsiege durfte Hitzfeld in diesem Zeitraum mit den Bayern feiern. 1999/2000 und 2002/2003 sogar jeweils das Double.
  • Internationale Bühne

    Internationale Bühne

    Auf die Tragödie im Finale der Königklasse im Jahr 1999, in dem die Bayern bis zur 90. Minute 1:0 führten und wenige Minuten später aufgrund zweier später Tore von Manchester United als Verlierer vom Platz gingen, folgte der Champions-League-Triumph 2001 als größer Erfolg Hitzfelds. Im gleichen Jahr feierte der FCB zudem den Weltpokal-Sieg.
  • Unrühmliches Ende?

    Unrühmliches Ende?

    Im Sommer 2004 wurde Hitzfeld vom deutschen Rekordmeister entlassen, obwohl sein Vertrag noch ein weiteres Jahr Gültigkeit gehabt hätte. Erst viele Jahre später (2011) verriet Hitzfeld selbst, dass er damals kurz vor einem Burnout stand und nicht einmal die Kraft besaß, sein Arbeitsverhältnis selbst aufzulösen.
  • Keine Kraft für das Bundestrainer-Amt

    Keine Kraft für das Bundestrainer-Amt

    Damit einhergehend musste Hitzfeld auch das Angebot des DFB ablehnen, die deutsche Nationalmannschaft als Trainer zu übernehmen und Nachfolger von Rudi Völler zu werden. Aus Unwissenheit über Hitzfelds Erkrankung wurde er für seine Absage heftig kritisiert. Jürgen Klinsmann übernahm schließlich das Amt.
  • Auf anderen Pfaden

    Auf anderen Pfaden

    Hitzfeld zog sich 2004 aus dem aktiven Fußballgeschäft zurück und wurde stattdessen Experte für den Pay-TV-Sender Premiere und analysierte Bundesliga-, Champions-League- und WM-Spiele.
  • Comeback

    Comeback

    Im Dezember 2006 gab Hitzfeld bekannt, nach dreijähriger Pause ab der Saison 2007/2008 wieder als Trainer arbeiten zu wollen. Erste Angebote vom BVB und vom HSV lehnte er jedoch ab.
  • Vom Interims- zum Chefcoach

    Vom Interims- zum Chefcoach

    Stattdessen wurde er im Februar 2007 Nachfolger vom geschassten Felix Magath beim FC Bayern München. Ursprünglich sollte und wollte Hitzfeld nur bis zum Saisonende übernehmen.
  • Drittes Double

    Drittes Double

    Doch dann entschied er sich, auch in der Saison 2007/2008 weiter als Trainer des deutschen Rekordmeisters zu arbeiten und beendete die Saison mit dem erneuten Gewinn des Doubles.
  • Servus und Goodbye

    Servus und Goodbye

    Was folgte war ein tränenreicher Abschied nach Maß. Hitzfelds Nachfolger wurde Jürgen Klinsmann.
  • Neue Wege

    Neue Wege

    Nach der Europameisterschaft 2008 übernahm Hitzfeld die Nationalmannschaft der Eidgenossen und führte sie zur WM 2010 in Südafrika. Die nachfolgende Qualifikation zur EM 2012 gelang der Nati unter Führung des Deutschen jedoch nicht dabei. Das Team wurde nur Dritter in der Quali-Gruppe hinter England und Montenegro.
  • Ein letzter großer Auftritt

    Ein letzter großer Auftritt

    Die WM 2014 in Brasilien war Hitzfelds letzter großer Auftritt als Trainer auf internationaler Bühne. Die Schweizer, die bis auf Platz sechs in der Weltrangliste geklettert waren, blieben in der Gruppe unbesiegt und schafften es bis ins Achtelfinale, wo sie gegen den späteren Finalisten Argentinien ausschieden.
  • Aktivität nach der Trainerlaufbahn

    Aktivität nach der Trainerlaufbahn

    Mittlerweile ist Hitzfeld als Fußball-Experte aktiv, seine Meinung ist bei Funk, Fernsehen und Print gefragt. Seit 2016 ist er außerdem Botschafter der Sepp-Herberger-Stiftung des DFB.
  • Sonstiges

    Sonstiges

    Hitzfeld ist einer von fünf Trainern, der die Champions League beziehungsweise den Europapokal der Landesmeister mit zwei verschiedenen Vereinen gewinnen konnte. Neben ihm schafften es nur Ernst Happel, Jupp Heynckes, Carlo Ancelotti und José, Mourinho. Nur Hitzfeld schaffte es mit zwei Klubs aus dem gleichen Land.
  • Ehrungen

    Ehrungen

    2008 erhielt Hitzfeld den "Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten". 2001 wurde er UEFA Trainer des Jahres. 1997 und 2001 Weltklubtrainer und unzählige Male Trainer des Jahres in Deutschland (1994, 1995, 1996, 1999, 2000, 2008).
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