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Wer wird Champion? Das Powerranking zur Handball-EM

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  • Europa sucht den Handball-Champion

    Europa sucht den Handball-Champion

    Die Jagd auf die Deutsche Handball-Nationalmannschaft ist eröffnet. 15 Teams wollen bei der Endrunde in Kroatien dem DHB-Team den Titel abnehmen und selbst Europameister werden. Welche Nation hat die besten Karten? Wer ist nur Außenseiter? Unser Powerranking beantwortet diese Fragen und macht die EM-Prognose. (Bilderquelle: cro2018.ehf-euro.com)
  • Platz 16: Montenegro

    Platz 16: Montenegro

    Als krasser Außenseiter startet das Team um Rückraumshooter Vuko Borozan in der Deutschland-Gruppe. Für die Montenegriner ist es bereits ein Erfolg, seit 2006 schon zum vierten Mal bei einer EM-Endrunde dabei zu sein. Die letzten beiden Europameisterschaften schloss das Team des Balkanstaats ebenfalls als 16. und damit Letzter ab.
  • Platz 15: Weißrussland

    Platz 15: Weißrussland

    Mit einem der jüngsten Kader im Teilnehmerfeld wollen die Weißrussen in Kroatien für Furore sorgen. Uladzislau Kulesh gilt als großes Talent, der die EM-Bühne nutzen will. Eine Überraschung wie im letzten Jahr, als Belarus bei der WM immerhin ins Achtelfinale kam, ist wegen der übermächtigen Gruppengegner Frankreich und Norwegen nicht in Sicht.
  • Platz 14: Tschechien

    Platz 14: Tschechien

    Was reißen die Tschechen ohne ihren Ex-Welthandballer Filip Jicha? Nach dem Rücktritt des Superstars drängen einige junge Talente nach, ohne aber das Level des langjährigen Kapitäns nur annähernd erreicht zu haben. In einer Gruppe mit Spanien, Dänemark und Ungarn ist der Sieben um den ehemaligen Bundesligaspieler Ondrej Zdráhala nicht viel zuzutrauen.
  • Platz 13: Österreich

    Platz 13: Österreich

    Ebenfalls keine Chance aufs Weiterkommen dürfte die Auswahl Österreichs haben. Das Alpenland ist erst zum dritten Mal bei einer Endrunde dabei. Coach Patrekur Jóhannesson weiß mit Raul Santos und Nikola Bilyk immerhin gleich zwei Akteure des THW Kiel in seinen Reihen. Rechtsaußen Robert Weber vom SC Magdeburg bringt als Torjäger Weltklasse-Niveau mit.
  • Platz 12: Mazedonien

    Platz 12: Mazedonien

    Immer wieder ein gefährlicher Gegner ist das Team um den ehemaligen Löwen-Keeper Borko Ristovski. Mazedoniens Stärke ist gleichzeitig auch dessen Schwäche: Kiril Lazarov gilt auch mit 37 Jahren noch als einer der torgefährlichsten Spieler der Welt. An schwachen Tagen reist er mit viel zu vielen Fehlwürfen sein Team aber auch genauso ins Verderben.
  • Platz 11: Serbien

    Platz 11: Serbien

    Nach der völlig verkorksten letzten EM wollen die Serben beim kroatischen Nachbarn neu angreifen. Nach zwei verpassten WMs geht es Coach Cvetkovic hauptsächlich darum, "ein Nationalteam für die Zukunft zu formen". Geführt werden sollen sie dabei von den Tormaschinen Petar Nenadic von den Füchsen Berlin und Marko Vujin von THW Kiel.
  • Platz 10: Island

    Platz 10: Island

    Die beiden Testspielniederlagen gegen Deutschland im Vorfeld der EM haben gezeigt: Island ist wie immer nah dran, doch zur absoluten Spitze fehlt es noch. Ein Problem könnte die fehlende Breite des Kaders werden. Mit Topstar Aron Pálmarsson zurück im Team sind den Isländern aber immer Überraschungen zuzutrauen. Für die Hauptrunde sollte es reichen.
  • Platz 9: Ungarn

    Platz 9: Ungarn

    Bei der EM im Polen enttäuschten die Ungarn auf ganzer Linie. Die WM im Vorjahr war hingegen eine ordentliche, wurde doch Mitfavorit Dänemark im Achtelfinale bezwungen. Mit dem prominenten Neu-Nationaltrainer Ljubomir Vranjes an der Seite rechnen sich die Magyaren in diesem Jahr viel aus. Das Erreichen der Hauptrunde muss das Ziel sein - mehr scheint (noch) utopisch.
  • Platz 8: Slowenien

    Platz 8: Slowenien

    Nach der überragenden WM mit dem Erreichen des dritten Platzes peilen die Slowenen auch bei der EURO in Serbien ein Spitzenresultat an. Auch dieses Mal muss aber viel zusammenkommen, um sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen. Aus der Deutschland-Gruppe sollte die Truppe von Trainerfuchs Veselin Vujovic als Zweiter hervorgehen. Danach ist vieles möglich.
  • Platz 7: Schweden

    Platz 7: Schweden

    Mit zahlreichen Bundesliga-Legionären im Team spielen die Schweden mittlerweile wieder auf absolutem Top-Niveau. Es gibt durchaus realistische Konstellationen, in denen sie mit sieben HBL-Spielern auflaufen könnten. Bei guter Tagesform können die Skandinavier jeden Gegner schlagen. Genau darauf hofft Kristján Andrésson, Trainer des viermaligen Titelträgers.
  • Platz 6: Dänemark

    Platz 6: Dänemark

    Platz sechs bei der letzten EM und Platz zehn bei der WM '17 spiegeln den Anspruch unseres hochkarätig besetzten Nachbars nicht wieder. Die Stars des Teams stehen zuhauf in der HBL unter Vertrag und heißen neben Weltstar Mikkel Hansen in erster Linie Niklas Landin (Kiel), Mads Mensah Larsen (RN Löwen), Rasmus Lauge (Flensburg) oder Hans Lindberg (Berlin).
  • Platz 5: Norwegen

    Platz 5: Norwegen

    Amtierender Vize-Weltmeister. Die Norweger kommen vor allem über das Kollektiv und ein sehr variables Angriffsspiel. In der Qualifikation wurde so unter anderem Weltmeister Frankreich mit 35:30 geschlagen. Norwegen gehört mit zur Spitzengruppe und träumt von der ersten EM-Medaille. Das Weiterkommen in der Gruppe mit Frankreich, Weißrussland und Österreich ist da Pflicht.
  • Platz 4: Spanien

    Platz 4: Spanien

    Fast kaum zu glauben: Der zweimalige Weltmeister Spanien hat noch keine EM-Pokal in seinen Vitrinen stehen. Viermal reichte es nur zum Vize-Titel, zuletzt bekanntlich 2016 gegen die DHB-Auswahl. Ein Problem könnte das fortgeschrittene Alter des Kerns der Mannschaft werden. Rivera, Aguinagalde, Guardiola und Co. haben die 30 Lenzen längst überschritten.
  • Platz 3: Frankreich

    Platz 3: Frankreich

    Old, but gold! Die Franzosen verkörpern weiterhin die absolute Weltklasse! Das Star-Ensemble, welches mittlerweile fast geschlossen bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, ist auch nach vier WM- und drei EM-Titeln seit 2006 immer noch nicht satt. Kommt der Rückraum erst einmal ins Rollen, ist Frankreich auch in diesem Jahr nicht zu stoppen.
  • Platz 2: Kroatien

    Platz 2: Kroatien

    Beim Heim-Turnier soll endlich der große Wurf gelingen. Noch nie hat der zweimalige Olympiasieger und Weltmeister von 2003 die Kontinentalmeisterschaft gewonnen. Neben dem immens wichtigen Heimvorteil baut Kroatien voll auf seine Stars! Ex-Welthandballer Domagoj Duvnjak ist rechtzeitig wieder fit geworden. Alles ist auf den EM-Sieg gepolt, das Land ist im Handballfieber!
  • Platz 1: Deutschland

    Platz 1: Deutschland

    Für die Bad Boys ist auch in diesem Jahr alles drin. Prunkstück soll auch in diesem Jahr die Defensive werden. Die Eckpfeiler des Teams zeigten zuletzt starke Leistungen, sodass der Rest der Truppe mitgezogen werden soll. Die Breite im deutschen Kader sucht ihresgleichen, das könnte wie 2016 den Unterschied machen. Die Diskussion um die Kaderbesetzung wird sich schnell von selbst erledigen.
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