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Diese Sportler starben im Jahr 2017

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  • Michael Tönnies († 26. Januar)

    Michael Tönnies († 26. Januar)

    Die Ruhrpott-Legende starb völlig überraschend im Alter von nur 57 Jahren. Tönnies spielte für Schalke 04 und den MSV Duisburg. Bei den Zebras wurde er 1990/91 Torschützenkönig der 2. Liga. In der Bundesliga gelangen dem Stürmer 1991 fünf Tore gegen den Karlsruher SC. Mehr Treffer in einem Bundesligaspiel erzielte nur Dieter Müller (sechs Tore).
  • Raymond Kopa († 3. März)

    Raymond Kopa († 3. März)

    Raymond Kopa wurde als "Napoleon des Fußballs" bekannt. Er galt neben Michel Platini und Zinédine Zidane als einer der größten Fußballer Frankreichs. Mit Real Madrid gewann er dreimal in Folge (1957 bis 1959) den Europacup der Landesmeister. Mit 85 Jahren verstarb Kopa nach langer Krankheit.
  • John Surtees († 10. März)

    John Surtees († 10. März)

    Der ehemalige Formel-1-Weltmeister ist im Alter von 83 Jahren im Beisein seiner Frau und seiner Töchter friedlich eingeschlafen. Als bislang einzigem Motorsportler ist ihm das Kunststück gelungen, sowohl auf dem Motorrad als auch im Formel-1-Wagen den WM-Titel zu gewinnen.
  • Frank Dammann († 4. April)

    Frank Dammann († 4. April)

    Frank Dammann spielte 13 Jahre lang für den VfL Gummersbach und holte mit dem Traditionsklub fünf Meisterschaften, den Europapokal der Pokalsieger und den Europapokal der Landesmeister. Für die Nationalmannschaft bestritt der Handballer 83 Partien. Im Alter von 59 Jahren erlag Dammann einem Herzinfarkt.
  • Dieter Kottysch († 9. April)

    Dieter Kottysch († 9. April)

    Neben seinem größten Erfolg, dem Olympia-Titel 1972, feierte der Rechtsausleger im Halbmittelgewicht auch noch sechs deutsche Meistertitel und war Träger des Silbernen Lorbeerblattes, der höchsten sportlichen Auszeichnung in Deutschland. Mit 73 Jahren starb Kottysch nach langer Krankheit.
  • Margit Schumann († 11. April)

    Margit Schumann († 11. April)

    Margit Schumann starb mit 64 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit. Sie galt als erfolgreichste Rodlerin der 1970er Jahre. Neben ihrem Olympiasieg 1976 in Innsbruck holte sie zwischen 1973 und 1977 vier Weltmeistertitel.
  • Michele Scarponi († 22. April)

    Michele Scarponi († 22. April)

    Der italienische Radprofi kam bei einem Verkehrsunfall mit 37 Jahren ums Leben. Der Sieger des Giro d'Italia 2011 prallte während einer Trainingsfahrt frontal mit einem Lkw zusammen und starb noch vor der Ankunft im Krankenhaus.
  • Steven Holcomb († 6. Mai)

    Steven Holcomb († 6. Mai)

    Der plötzliche Tod des ehemaligen Bob-Olympiasiegers warf lange Fragen auf. Im Alter von 37 Jahren verstarb Holcomb im Schlaf. Zuerst wurde vermutet, er unterlag einem Lungenödem. Doch in seinem Blut wurde eine lebensgefährliche Mischung aus Schlafmitteln und Alkohol gefunden. Bereits vor zehn Jahren unternahm der Bob-Fahrer ein Selbstmordversuch.
  • Nicky Hayden († 22. Mai)

    Nicky Hayden († 22. Mai)

    Der Tod von Moto-GP-Fahrer Nicky Hayden sorgten in der gesamten Motorsportwelt für Entsetzen. Fünf Tage nach seinem folgenschweren Fahrradunfall erlag der US-Amerikaner seinen Verletzungen. Höhepunkt in der Motorrad-Karriere des Piloten war der Gewinn des WM-Titels 2006 - mit nur zwei Saisonsiegen.
  • Julia Viellehner († 22. Mai)

    Julia Viellehner († 22. Mai)

    Die 31-Jährige, die unter anderem 2013 und 2015 über die Duathlon-Langdistanz WM-Silber gewonnen hatte, erlag ihren nach einem Verkehrsunfall im Radtraining erlittenen Verletzungen.
  • Günter Siebert († 16. Juni)

    Günter Siebert († 16. Juni)

    Der Mittelstürmer der königsblauen Meister-Mannschaft von 1958 verstarb im Alter von 86 Jahren. Zwischen 1967 und 1988 war Siebert dreimal Schalke-Präsident und galt als eine der schillerndsten Figuren der Bundesliga-Geschichte.
  • Bernhard Kempa († 20. Juli)

    Bernhard Kempa († 20. Juli)

    Mit 96 Jahren starb Bernhard Kempa nach wochenlanger Krankheit. Die Handball-Legende ist der Erfinder des weltberühmten Kempa-Tricks. In den 50er Jahren galt er als bester Handballer der Welt. "Was der deutsche Handball dem Spieler und Trainer Bernhard Kempa verdankt, ist kaum in Worte zu fassen", sagte der Präsident des DHB, Andreas Michelmann.
  • Jerome Golmard († 1. August)

    Jerome Golmard († 1. August)

    Der frühere französische Davis-Cup-Spieler Jerome Golmard ist mit 43 Jahren an der degenerativen Nervenerkrankung ALS gestorben. Golmard gewann zwei Turniere auf der ATP-Tour, 1999 in Dubai und 2000 in Chennai.
  • Wolfgang Klein (r.) († 15. September)

    Wolfgang Klein (r.) († 15. September)

    Klein war von 1979 bis 1987 Präsident des HSV. In seiner Ära wurden die Rothosen mit Manager Günter Netzer und Trainer Ernst Happel zweimal deutscher Meister und feierte 1983 mit dem Triumph im Europapokal der Landesmeister den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Zudem war Klein 1980 an der spektakulären Rückholaktion von Franz Beckenbauer beteiligt.
  • Jake LaMotta († 19. September)

    Jake LaMotta († 19. September)

    Der "Raging Bull" ist mit 95 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Die Box-Legende war von 1949 bis 1951 Weltmeister im Mittelgewicht. LaMotta galt als einer der Boxer mit den größten Nehmerqualitäten in der Geschichte seines Sports.
  • Lorenz Funk († 29. September)

    Lorenz Funk († 29. September)

    Als Manager führte Lorenz Funk die Eisbären Berlin an die Spitze des deutschen Eishockeys. 1976 holte er mit der Olympiamannschaft Bronze. Ein weiteres Kunststück: Bis heute ist Funk der einzige Teilenehmer, der an der "ZDF"-Torwand alle sechs Treffer versenkte. Nach mehrjährigem Krebsleiden verstarb die Eishockey-Legende im Alter von 70 Jahren.
  • Hans Schäfer († 7. November)

    Hans Schäfer († 7. November)

    Der Weltmeister von 1954 und Legende des 1. FC Köln ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Schäfer steht sinnbildlich für Meistertitel und eine der erfolgreichsten Epochen der Klubgeschichte. Beim ersten deutschen WM-Triumph 1954 in Bern gehörte Schäfer zu den Leistungsträgern der Mannschaft.
  • David Poisson († 13. November)

    David Poisson († 13. November)

    Nach einem tragischen Unfall im Training erlag der französische Skifahrer mit nur 35 Jahren seinen Verletzungen. Der Speedspezialist war 2013 in Schladming überraschend WM-Dritter in der Schussfahrt geworden.
  • Friedel Rausch († 18. November)

    Friedel Rausch († 18. November)

    Berühmt machte den ehemaligen Schalker ein Hundebiss: Im Revierderby bei Borussia Dortmund am 6. September 1969 biss ihm ein Wachhund ins Gesäß. Als Trainer holte Rausch zwei Mal die deutsche Vizemeisterschaft mit Schalke und Kaiserslautern. Mit Frankfurt wurde der ehemalige Verteidiger UEFA-Pokalsieger. Im Alter von 77 Jahren verstarb er.
  • Jana Novotna († 19. November)

    Jana Novotna († 19. November)

    Mit 49 Jahren starb die ehemalige Tennisspielern an Krebs. Die Duelle mit Steffi Graf bleiben unvergessen. Besonders das Wimbledon-Finale 1993: Novotna gab einen sicher geglaubten Sieg gegen die Favoriten aus der Hand. Die Tschechin fand Trost in die Armen der Herzogin von Kent. Fünf Jahre später durfte Novotna doch noch über den Titel jubeln.
  • Henning Jensen († 4. Dezember)

    Henning Jensen († 4. Dezember)

    In den 70er-Jahren feierte der Däne zahlreiche Erfolge mit der legendären Fohlenelf. Jensen gewann in vier Jahren bei der Borussia zweimal die deutsche Meisterschaft sowie den DFB-Pokal 1973 und den UEFA-Cup 1975. Der Angreifer erlag im Alter von 68 Jahren einem kurzen, schweren Krebsleiden.
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