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Schumi, Senna, Fangio: Die größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

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  • Die größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

    Die größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten

    Die Formel 1 hat in ihrer Geschichte große Talente und unvergessene Piloten hervorgebracht. Nicht alle sind während ihrer Karriere auch Weltmeister geworden. Unsere Redaktion sortiert die besten 20 Fahrer im Legenden-Ranking ein.

  • Platz 20: Max Verstappen (Niederlande)

    Platz 20: Max Verstappen (Niederlande)

    Wir eröffnen das Ranking mit dem jüngsten Grand-Prix-Sieger aller Zeiten. Verstappen blickt zwar erst auf drei Jahre Formel 1 zurück, hat dafür aber gleich mehrere Altersrekorde aufgestellt. Neben dem jüngsten Rennsieger ist Verstappen mit 17 Jahren und 163 Tagen auch jüngster Fahrer überhaupt. Er gilt als einer der talentiertesten Piloten aller Zeiten.
  • Platz 19: Emerson Fittipaldi (Brasilien)

    Platz 19: Emerson Fittipaldi (Brasilien)

    1972 löst der Lebemann Jackie Stewart als Weltmeister ab, fährt in dieser Zeit für Lotus. Seinen zweiten WM-Titel holt der siebenfache Vater zwei Jahre später im McLaren. In den Siebzigerjahren feiert Fittipaldi insgesamt 14 Siege in 144 Rennen. Anschließend fährt er in weiteren großen Rennserien wie der IndyCar World Series oder der GP Masters-Serie.
  • Platz 18: Kimi Räikkönen (Finnland)

    Platz 18: Kimi Räikkönen (Finnland)

    Seine größte Zeit hat der Iceman während seiner ersten Ferrari-Jahre von 2007 bis 2009. Schon im ersten Jahr wird er in einem Herzschlagfinale Champion. Räikkönen gilt als besonnener und intelligenter Fahrer, der in seinen Teams mit großer Zuverlässigkeit und Stabilität für tolle Ergebnisse sorgt. Der Finne hat mittlerweile weit über 280 F1-Rennen absolviert.
  • Platz 17: Damon Hill (Großbritannien)

    Platz 17: Damon Hill (Großbritannien)

    Der gebürtige Londoner liefert sich mit den ganz Großen heiße Fights. Hill fährt gegen Senna, Prost, Mansell und vor allem Schumacher um Siege. Gegen den Deutschen sichert er sich 1996 den Titel, während Schumi in den beiden Jahren zuvor noch die Nase vorn hat. Angeberwissen: In seinem WM-Jahr steht er in jedem Rennen in der ersten Startreihe.
  • Platz 16: Nigel Mansell (Großbritannien)

    Platz 16: Nigel Mansell (Großbritannien)

    Nach jahrelangem Fight ist Mansell 1992 endlich am Ziel. In seiner 13. Formel-1-Saison rast er im Williams zum umjubelten Titelgewinn vor Patrese, Schumacher und Senna. Der Routinier gewinnt dabei die ersten fünf Rennen in Serie und triumphiert am Ende mit riesigem Vorsprung. War im Fahrerlager aufgrund vieler riskanter Manöver hoch umstritten.
  • Platz 15: Alberto Ascari (Italien)

    Platz 15: Alberto Ascari (Italien)

    Mit 13 Siegen bei 32 Starts weißt der Italiener bis heute eine der besten Quoten aller Zeiten auf. Liefert sich in den Anfängen der Formel 1 packende Duelle mit Landsmann Giuseppe Farina (ebenfalls Ferrari) und Juan Manuel Fangio (Alfa Romeo). Bringt es auf zwei WM-Titel ('52 und '53). Stirbt bei einer privaten Trainingsfahrt in Monza.
  • Platz 14: Jack Brabham (Australien)

    Platz 14: Jack Brabham (Australien)

    "Black Jack" fährt zwischen 1955 und 1970 in der Formel 1 und holt sich in diesen Jahren dreimal den Titel. Im überragenden zweiten WM-Jahr 1960 gewinnt Brabham fünf Rennen in Serie im Cooper. Wird 1966 im eigens konstruierten Wagen nochmals Champion als Designer, Teamchef und Pilot in Personalunion - bis heute ein einmaliger Vorgang.
  • Platz 13: Mika Häkkinen (Finnland)

    Platz 13: Mika Häkkinen (Finnland)

    Trott seiner heißen Duelle mit Michael Schumacher genießt Mika Häkkinen in Deutschland höchstes Ansehen. Bescheidenheit und Zurückhaltung zeichnen den Finnen aus, der auf der Rennstrecke allerdings ebenso kompromisslos zu Werke geht. Sichert sich 1998 und 1999 im McLaren-Mercedes den Titel, '99 erst im letzten Rennen gegen Eddie Irvine.
  • Platz 12: Nelson Piquet (Brasilien)

    Platz 12: Nelson Piquet (Brasilien)

    Sicher einer der extrovertiertesten Fahrer der Geschichte. Ließ sich bei großen Konkurrenten wie Mansell oder Senna schon mal zu persönlichen Beleidigungen hinreißen. Auf der Strecke ist seine Leidenschaft aber legendär. Dreimal fährt Piquet in den Achtzigerjahren den WM-Titel nach Hause. Das teaminterne Williams-Duell mit Mansell bleibt unvergessen.
  • Platz 11: Stirling Moss (Großbritannien)

    Platz 11: Stirling Moss (Großbritannien)

    Der beliebte Brite gilt als bester Fahrer aller Zeiten ohne WM-Titel. Zwischen 1955 und 1961 wird Moss viermal WM-Zweiter und dreimal WM-Dritter. Besonders eng geht es 1958 zu, als lediglich ein Punkt zum Titel fehlt. Er muss 1962 nach einem schweren Crash den großen Traum endgültig begraben, doch einmal Formel-1-Champion zu werden.
  • Platz 10: Fernando Alonso (Spanien)

    Platz 10: Fernando Alonso (Spanien)

    Der fleißigste Formel-1-Fahrer im 21. Jahrhundert überhaupt ist Fernando Alonso. Seit 2001 nimmt er bis Ende 2017 an 291 Rennen teil. Sein Talent wird schon im unterlegenen Minardi deutlich. Wenige Jahre später beginnt die glorreiche Renault-Ära, die in den WM-Titeln 2005 und 2006 gipfelt. Zählt bis heute zu den besten Racern im Feld und genießt Kultstatus.
  • Platz 9: Niki Lauda (Österreich)

    Platz 9: Niki Lauda (Österreich)

    1975, 1977 und 1984 wird Lauda Weltmeister. Sein legendärstes Jahr in der Formel 1 hat er aber 1976. Der heiße WM-Fight mit James Hunt, der Crash am Nürbürgring, das sensationelle Comeback, der Titelverzicht in Fuji. Lauda schrieb die ganz großen Dramen, feiert zwischen 1971 und 1985 insgesamt 25 Grand-Prix-Siege.
  • Platz 8: Jackie Stewart (Großbritannien)

    Platz 8: Jackie Stewart (Großbritannien)

    Jackie Stewart ist der erfolgreichste Formel-1-Fahrer der frühen Siebzigerjahre und blickt ebenfalls auf drei Titel zurück. Mit ihm erlebt der englische Tyrrell-Rennstall die beste Zeit seiner Geschichte. Stewart fährt in dieser Zeit in einer eigenen Liga und siegt jeweils mit großem Vorsprung.
  • Platz 7: Sebastian Vettel (Deutschland)

    Platz 7: Sebastian Vettel (Deutschland)

    Die goldene Red-Bull-Ära ist untrennbar mit dem Namen Sebastian Vettel verbunden. Der Heppenheimer zehrt von seinem Ausnahmetalent ebenso wie vom hoch überlegenen Fahrzeug, welches ihm in Milton Keynes von Star-Ingenieur Adrian Newey designt wird. Viermal wird Vettel bisher Weltmeister. 2013 gewinnt der Deutsche 13 Saisonrennen, davon neun in Folge - Rekord!
  • Platz 6: Juan Manuel Fangio (Argentinien)

    Platz 6: Juan Manuel Fangio (Argentinien)

    Mit vier verschiedenen Konstrukteuren fährt der beste Rennfahrer der Fünfzigerjahre zum Weltmeistertitel. Fangio siegt bei 51 Starts satte 24 Mal, teilweise mit riesigen Vorsprüngen. Seine Titel holt sich der Argentinier als Mittvierziger, gilt aber als taktisch herausragender Pilot. Ist bis heute zum Mythos geworden.
  • Platz 5: Alain Prost (Frankreich)

    Platz 5: Alain Prost (Frankreich)

    Die Rivalität zu Ayrton Senna war Ende der 80er-Jahre der wohl packendste Zweikampf der Geschichte. Bis zur Schumi-Ära bei Ferrari ist der Franzose der erfolgreichste F1-Fahrer. Wird 1999 neben Pelé, Muhammad Ali oder Steffi Graf als "Sportler des Jahrhunderts" ausgezeichnet. Liefert als Topfahrer für McLaren, Renault, Ferrari und Williams 13 Jahre ab.
  • Platz 4: Jim Clark (Großbritannien)

    Platz 4: Jim Clark (Großbritannien)

    25 Siege in 72 Rennen, zwei Weltmeistertitel 1963 und 1965. James, genannt Jim Clark gilt bis heute als einer der besten Piloten der Geschichte. Seine gesamte Laufbahn in der Königsklasse startet er für Lotus. Unvergessen bleibt sein Monza-Rennen '67, als er der gesamten Konkurrenz zeitweise über eine Runde abnimmt. Verstirbt im Alter von nur 32 Jahren auf dem Hockenheimring.
  • Platz 3: Lewis Hamilton (Großbritannien)

    Platz 3: Lewis Hamilton (Großbritannien)

    Der erfolgreichste Fahrer des 21. Jahrhunderts - gemessen an Siegen, Punkten und Pole Positions. Der Vierfach-Weltmeister beweist unglaubliche Konstanz in seinen Leistungen. Auf grobe Fahrfehler wartet die Konkurrenz bei Hamilton vergeblich. Besondere Spezialität des Social-Media-Königs ist das Qualifying. Mit 77 Poles (Mitte 2018) hält er den Allzeitrekord.
  • Platz 2: Ayrton Senna (Brasilien)

    Platz 2: Ayrton Senna (Brasilien)

    Weltmeister, Mythos, Legende! Ayrton Senna wird auch 23 Jahre nach seinem Tod weltweit verehrt. Ist vor allem bei schwierigen Bedingungen wie Regen oder Wind nicht zu schlagen. Wird dreimal Weltmeister im McLaren-Honda, bejubelt insgesamt 41 Karrieresiege. Gilt heute noch als großes Vorbild der Nachwuchsfahrer. Stirbt nach schwerem Crash beim Imola-Rennen 1994.
  • Platz 1: Michael Schumacher (Deutschland)

    Platz 1: Michael Schumacher (Deutschland)

    Er ist und bleibt der Allergrößte! Michael Schumacher wird siebenmal Weltmeister, davon fünfmal in Serie mit Ferrari. Gewinnt 91 Grands Prix, fährt 77 schnellste Rennrunden, erreicht 155 Mal das Podium. Bestleistungen, mit denen sich Schumi ein Denkmal für die Ewigkeit setzt. Sein Comeback bei Mercedes beendet er 2012 ohne weiteren Sieg. An seinem Legendenstatus ändert das nur wenig.
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