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Box-Ikone Muhammad Ali: The Greatest of all Time

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  • Muhammad Ali: The Greatest of all Time

    Muhammad Ali: The Greatest of all Time

    Am 11. Dezember 1981 bestreitet der bereits von seiner Parkinson-Erkrankung gezeichnete Muhammad Ali seinen letzten Kampf gegen Trevor Berbick. Er steckt beim "Drama auf den Bahamas" eine verheerende Niederlage ein - der traurige Schlusspunkt einer großartigen Box-Karriere. Wir würdigen "The Greatest of all Time".
  • Vier Jahre später bekommt Ali seinen ersten Weltmeisterschaftskampf im Schwergewicht. In Miami Beach trifft er auf den erfahrenen Sonny Liston. Schon im Vorfeld des Duells provoziert Ali den Titelträger verbal, im Ring ist der deutlich schnellere Herausforderer zunächst überlegen...
  • ... Zwar kann Liston im weiteren Verlauf des Kampfes selbst einige Treffer setzen, jedoch tritt er zur siebten Runde nicht mehr an - angeblich wegen einer Schulterverletzung. Ali krönt sich erstmals zum Weltmeister. "I am the Greatest, I shook up the world", schreit der neue Champion in die Kameras.
  • Nicht nur dank seiner sportlichen Erfolge steigt Ali, der den Namen Cassius Clay nach dem Liston-Kampf ablegt, innerhalb kürzester Zeit zum Sportstar auf. Vor allem das provozierend zur Schau gestellte Selbstbewusstsein des neuen Champions fasziniert die Menschen.
  • Ali sorgt mit seinem lockeren Mundwerk für Aufsehen. Von plumpen Beleidigungen seiner Gegner bis zu inspirierenden Lebensweisheiten ist alles dabei. Auch kleine Reime sind ein Steckenpferd des intelligenten Boxers...
  • ... Besonders gerne sagt Ali im Vorfeld an, wann er gedenkt, seinen kommenden Gegner auf die Bretter zu schicken. "Archie Moore will be on the floor in round four", tönt der US-Amerikaner vor dem Kampf gegen den Landsmann im November 1962 - und behält Recht!
  • Auch für kuriose Einlagen ist sich der Champion nicht zu schade. 1976 absolviert er in Tokio einen Schaukampf gegen den japanischen Wrestler Antonio Inoki...
  • ... Auch mit den Beatles lässt sich der junge Ali einige Jahre zuvor ablichten.
  • Im Ring lässt Ali Taten sprechen. Allein dreimal trifft er auf den legendären "Smokin Joe" Frazier. Vor allem der "Thrilla in Manila" am 1. Oktober 1975 geht in die Boxgeschichte ein. In der Hauptstadt der Philippinen liefern sich die beiden einen packenden Fight mit dem besseren Ende für Ali.
  • Noch legendärer ist wohl nur der "Rumble in the Jungle". In Kinshasa im damaligen Zaire trifft Ali vor 100.000 frenetischen Zuschauern auf George Foreman. 1967 waren Ali seine WM-Titel aus politischen Gründen aberkannt worden, jetzt will er Revanche...
  • ... Und der Herausforderer gewinnt das Duell mit dem Champion. Foreman, ein klassischer Puncher, schlägt sich müde, Ali knockt den Gegner in der achten Runde aus. Das Publikum feuert den Publikumsliebling während des Kampfes mit den Worten "Ali, boma ye!" ("Ali, töte ihn!") an.
  • Seine aktive Laufbahn beendet Ali im Jahr 1978 - zumindest vorerst. Zwei Jahre später gibt er ein kurzes, aber erfolgloses Comeback. Neben dem Berbick-Kampf verliert Ali dabei auch das Duell mit seinem früheren Sparring-Partner Larry Holmes.
  • Privat ist Ali eher unstet. Er heiratet insgesamt viermal und zeugt neun Kinder. Schlagzeilen macht er auch mit seinem Bekenntnis zum Islam im Jahr 1964. Damit einher geht auch der Wechsel vom "Sklavennamen" Cassius Clay hin zu Muhammad Ali.
  • Vor allem in der afro-amerikanischen Community wird Ali schon zu Lebzeiten zur Lichtgestalt erhoben. Mit seiner Ablehnung des Vietnamkriegs und seiner Wehrdienstverweigerung profiliert sich die Sport-Ikone auch als politischer Lautsprecher.
  • Kein Wunder, dass sich auch in späteren Jahren zahlreiche Prominente im Glanz von Alis Aura sonnen. Ob Hollywood-Stars wie Billy Crystal und Arnold Schwarzenegger...
  • ... oder Politik-Größen wie das Ehepaar Clinton - Ali ist überall ein beliebter Gesprächs- und Fotopartner.
  • Eine besondere Beziehung verbindet Ali mit Schauspieler Will Smith. Seine Verkörperung der Box-Legende in dem Film "Ali" aus dem Jahr 2001 bringt Smith eine Oscar-Nominierung ein. Bei Alis Beerdigung gehört der Superstar zu den Sargträgern.
  • 1984 wird bei Ali das Parkinson-Syndrom diagnostiziert. Die Erkrankung begleitet den Ex-Boxer sein ganzes restliches Leben. Alis geistige Fähigkeiten beeinträchtigte der Parkinson zwar kaum, äußerlich ist der Champ aber in späteren Jahren schwer gezeichnet.
  • 1996 in Atlanta entzündet Ali das Olympische Feuer im Rahmen der Eröffnungsfeier. Drei Jahre später wählt ihn das IOC zum "Sportler des Jahrhunderts" - eine der unzähligen Auszeichnungen für die Sport-Legende.
  • Am 3. Juni 2016 stirbt Ali an den Folgen eines septischen Schocks in Scottsdale, Arizona. Die Anteilnahme weltweit ist riesig. In New York City wird vorübergehend eine Straße nach dem verstorbenen Champ benannt...
  • ... In Alis Geburtsstadt Louisville säumen im Rahmen seiner Beerdigung Hunderttausend Menschen die Straßen und erweisen der Legende das letzte Geleit...
  • ... Und neben Will Smith gehören auch die Box-Legenden Lennox Lewis und Mike Tyson zu den Sargträgern.
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