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Karriere-Sprung: Diese Profis wurden Sportdirektor

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  • Karriere-Sprung: Diese Profis wurden Sportdirektor

    Karriere-Sprung: Diese Profis wurden Sportdirektor

    Viele Fußballer wechseln nach der Spielerkarriere als Sportdirektoren ins Management. Profi gewesen zu sein ist aber keine Garantie für Erfolg. Die Laufbahnen der Ex-Kicker verlaufen durchaus unterschiedlich. Wir haben einige prominente Beispiele zusammengestellt.
  • Jens Todt

    Jens Todt

    Nach dem Ende seiner Profilaufbahn arbeitete Todt zunächst als Redakteur bei "Spiegel Online". Über Stationen in der Nachwuchsabteilung des HSV und im Management des VfL Bochum kam er 2013 nach Karlsruhe, wo er Sportdirektor des KSC wurde. Seit Anfang 2017 übt er diese Funktion beim HSV aus.
  • Rouven Schröder

    Rouven Schröder

    Schon während Schröder seine Karriere beim VfL Bochum II ausklingen ließ, arbeitete er parallel als Co-Trainer. Seine Karriere als Sportdirektor begann er 2013 bei Werder Bremen. Drei Jahre später wechselte er als Nachfolger von Christian Heidel zum FSV Mainz 05.
  • Michael Preetz

    Michael Preetz

    Als Rekordtorschütze der Hertha wechselte Preetz in die Führungsetage des Hauptstadtklubs. Dort fungierte er zunächst als Assistent von Dieter Hoeneß und übernahm 2009 die Rolle des Managers. Wegen seiner Trainer-Fehlgriffe geriet in die Kritik - bis Preetz eine gewissen Pál Dárdai verpflichtete.
  • Stefan Reuter

    Stefan Reuter

    Nach seiner erfolgreichen Spielerkarriere bei Nürnberg, Bayern, Juve und Dortmund begann Reuter in der Sponsoring-Abteilung des BVB. Nächste Station war 1860 München, wo er seine Dienst als Geschäftsführer nach wenigen Monaten quittierte. Seit 2012 arbeitete Reuter erfolgreich beim FC Augsburg.
  • 2010 kehrte Zidane auf den besonderen Wunsch des damaligen Real-Trainers José Mourinho als Berater zu seinem ehemaligen Verein zurück. Ein Jahr später wurde der dreimalige Weltfußballer Sportdirektor, quittierte seinen Dienst aber 2012. Seit Januar 2016 ist "Zizou" Cheftrainer der Königlichen.
  • Hasan Salihamidzic

    Hasan Salihamidzic

    Nachdem prominentere Kandidaten wie Philipp Lahm und Max Eberl abgesagt hatten, wurde "Brazzo" im Sommer 2017 überraschend Sportdirektor des FC Bayern. Erfahrung im Management konnte er zwar keine aufweisen, kannte den Klub aber bereits aus seiner erfolgreichen Zeit als Profi.
  • Andoni Zubizarreta

    Andoni Zubizarreta

    Der ehemalige Weltklasse-Torwart beendete 1998 seine Karriere beim FC Valencia. 2001 zog es Zubizarreta als Sportdirektor zu Athletic Bilbao, wo er bis 2004 arbeitete. Zuletzt betreute er zwischen 2010 und 2015 den FC Barcelona und verpflichtete dort unter anderem Luis Suárez sowie Neymar.
  • Leonardo

    Leonardo

    War 2008 für ein Jahr Technischer Direktor des AC Milan, wechselte dann jedoch auf die Trainerbank. 2011 stieg der Brasilianer als Sportchef bei Paris Saint-Germain ein. Doch 2013 trat Leonardo zurück, weil er wegen einer Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter eine 13-monatige Sperre aufgebrummt bekam.
  • Frank Mill

    Frank Mill

    Der zu Spielerzeiten als Schlitzohr bekannte Stürmer wechselte 1996 bei Fortuna Düsseldorf ins Management. Nach nur einem Jahr musste der Weltmeister von 1990 allerdings schon wieder seinen Hut nehmen.
  • Bastian Reinhardt

    Bastian Reinhardt

    Der HSV beförderte Reinhardt direkt nach Ende seiner Spielerkarriere 2010 zum Sportchef - ohne Erfolg. Der von Beginn an als Notlösung belächelte Mecklenburger musste wenige Monate später seinen Posten schon wieder räumen. Ist aktuell Cheftrainer der U16 der Hamburger.
  • Rudi Völler

    Rudi Völler

    Der frühere Weltklasse-Stürmer wechselte vor inzwischen 21 Jahren bei Bayer Leverkusen vom Spielerfach ins Management. Dort arbeitet Völler seitdem - unterbrochen von seinem Engagement als Teamchef der Nationalmannschaft zwischen 2000 und 2004.
  • Horst Heldt

    Horst Heldt

    Beendete seine Spielerkarriere 2010 unter Giovanni Trapattoni und übernahm den Sportdirektoren-Posten. Fünf Wochen später entließ er Trapattoni. 2010 wechselte Held in den Vorstand von Schalke 04. Seit März 2017 ist er bei Hannover 96 tätig.
  • Jörg Schmadtke

    Jörg Schmadtke

    Nach dem Ende seiner Profi-Karriere 1998 arbeitete Schmadtke zunächst als Assistent und Torwart-Trainer bei Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf. Kam über Stationen als Sportdirektor bei Alemannia Aachen und Hannover 96 schließlich 2013 zum 1. FC Köln, wo er sehr erfolgreich arbeitet.
  • Max Eberl

    Max Eberl

    Der frühere Abwehrspieler arbeitete ab Anfang 2005 schon parallel zu seiner letzten Saison als Profi im Nachwuchsbereich der Borussia. Im Herbst 2008 übernahm Eberl dann den Sportdirektorenposten. Unter seiner Regie entwickelte sich Gladbach vom Abstiegskandidaten zu einem Europapokal-Anwärter.
  • Michael Zorc

    Michael Zorc

    Das BVB-Urgestein wurde direkt nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn in den Verein eingegliedert. Der frühere Mittelfeldspieler arbeitete erst unter Manager Michael Meier, wurde dann selbst zur Nummer eins befördert. Zorc war maßgeblich am Aufschwung der Borussia in den letzten Jahren beteiligt.
  • Txiki Begiristáin

    Txiki Begiristáin

    Begiristain war zwischen 2003 und 2010 höchst erfolgreich als Sportdirektor beim FC Barcelona. Dann wechselte der Ex-Barça-Profi zu Manchester City, wo er heute dank der Scheich-Millionen mit nahezu unbegrenzten Mitteln arbeiten kann.
  • Christian Nerlinger

    Christian Nerlinger

    Seine Laufbahn als Sportdirektor begann der ehemalige BVB- und Bayern-Profi beim Rekordmeister. Dort übernahm er 2009 nach dem Wechsel von Uli Hoeneß ins Präsidentenamt einige Aufgaben des Klub-Bosses. Nachdem der FCB 2012 in drei Wettbewerben nur Zweiter wurde, musste Nerlinger gehen.
  • Christian Hochstätter

    Christian Hochstätter

    Lange Jahre hatte Hochstätter für Borussia Mönchengladbach gespielt bevor er 1999 das Amt der Sportdirektors übernahm. 2005 musste der Ex-Profi gehen. Der Plan, mit Trainer Dick Advocaat an die Erfolge der 70er anzuknüpfen misslang gewaltig. Aktuell ist Hochstätter Sportvorstand beim VfL Bochum.
  • Stefan Schnoor

    Stefan Schnoor

    Schnoor dürfte den Fußballfans als kahlköpfiger Abwehrrecke beim HSV und beim VfL Wolfsburg sowie als Stammgast im TV in Erinnerung geblieben sein. Außerdem hatte er mit einer Privatinsolvenz für Schlagzeilen gesorgt. Seit August 2017 ist er Sportdirektor beim Regionalligisten VfB Lübeck.
  • David Odonkor

    David Odonkor

    Der WM-Held von 2006 trat in der jüngeren Vergangenheit vor allem als Kandidat im Trash-TV auf. Zwischendrin arbeitete er aber auch als Sportdirektor der Hammer SpVg in der Oberliga Westfalen. Doch der Klub entließ Odonkor Anfang 2017 nach einem Streit mit dem Vorstand fristlos.
  • Christian Ziege

    Christian Ziege

    Übernahm 2007 die kriselnde Borussia aus Mönchengladbach. Nach dem Abstieg im selben Jahr stellte er ein Team zusammen, das den direkten Wiederaufstieg schaffte. Gab sein Amt 2008 an Max Eberl weiter. Zuletzt arbeitete Ziege als Trainer beim spanischen Drittligisten Atlético Baleares.
  • Marc Overmars

    Marc Overmars

    Der ehemalige Arsenal- und Barcelona-Profi begann als Praktikant in der Jugendabteilung von Ajax und arbeitete sich hoch, bis er 2012 Sportdirektor wurde. Aktuell ist Overmars als neuer Director Of Football beim FC Arsenal im Gespräch
  • Predrag Mijatović

    Predrag Mijatović

    Der ehemalige Real-Kicker Mijatović war von 2006 bis 2009 Sportdirektor in Madrid. Für Kopfschütteln sorgte er, als er im Januar 2009 mit den Transfers von Klaas-Jan Huntelaar und Lassana Diarra. In der Champions League durfte nämlich nur noch einer der beiden für Real spielen.
  • Matthias Sammer

    Matthias Sammer

    2006 wurde Matthias Sammer zum ersten DFB-Sportdirektor der Geschichte. Er mit Aufgaben wie der Professionalisierung der Nachwuchsarbeit und der konzeptionellen Weiterentwicklung des Fußballs betraut. Sechs Jahre später wurde Sammer Sportvorstand beim FC Bayern. 2016 schied er freiwillig aus dem Amt.
  • Patrick Kluivert

    Patrick Kluivert

    Der frühere niederländische Nationalspieler (r.) übernahm 2016 den Posten des Sportdirektors bei Paris Saint-Germain. Dort sollte er eine "langfristige sportliche Strategie" entwickeln. Doch nur ein Jahr später musste er im Zuge einer Umstrukturierung der sportlichen Leitung wieder gehen.
  • Thomas Linke

    Thomas Linke

    Noch während seiner aktiven Karriere wurde Linke Assistenz-Sportdirektor bei Red Bull Salzburg. 2008 rückte er zur Nummer eins auf. 2011 wechselte Linke zu RB Leipzig. Nach nur neun Monaten ging er zum FC Ingolstadt, mit dem er in die Bundesliga aufstieg. 2017 trat Linke bei den Schanzern zurück.
  • Malte Metzelder

    Malte Metzelder

    Der Bruder des ehemaligen BVB-und S04-Profi Christoph spielte für den BVB in der Bundesliga und für Ingolstadt in Liga zwei. Nach seiner aktiven Karriere wurde er Leiter der Geschäftsstelle beim FCI und studierte. Seit April 2017 ist er Sportdirektor bei Drittligist Preußen Münster.
  • Thomas Eichin

    Thomas Eichin

    Nach einer langen und erfolgreichen Zeit beim Eishockey-Klub Kölner Haie übernahm der frühere Gladbach-Profi 2013 die Geschicke Werder Bremens. Im Sommer 2016 heuerte er als Geschäftsführer Sport bei 1860 München an. Kurze Zeit später wurde er aber von Klubbesitzer Ismaik beurlaubt.
  • Oliver Kreuzer

    Oliver Kreuzer

    Mit vielen Vorschusslorbeeren wurde der ehemalige Bayern-Profi 2013 als Sportdirektor vom Karlsruher SC zum HSV geholt. 2017 wurde er fristlos entlassen, da er laut Klub gegen "Loyalitätspflichten" verstoßen hatte. Nach einem kurzen Intermezzo bei 1860 kehrte er im Winter 2016 zum KSC zurück.
  • Miroslav Stevic

    Miroslav Stevic

    Auch Micki Stević steht auf der lange Liste der Sportdirektoren bei den Löwen. Er war von 2009 bis 2011 im Amt. Zwar erntete er viel Kritik dafür, dass er die hochtalentierten Bender-Zwillingen verkaufte, lotste aber auch Leistungsträger wie Antonio Rukavina und Gábor Király nach München.
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