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GP von Kanada: Zahlen, Fakten und Rekorde

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  • Traumhafte Kulisse

    Traumhafte Kulisse

    Der Circuit Gilles-Villeneuve liegt auf der Île Notre-Dame im kanadischen Montréal und ist seit 1978 Teil des Formel-1-Kalenders. 70 Runden á 4,361 km stehen für die Fahrer auf dem Programm. Dabei sind Brems- und Gasfuß gleichermaßen intensiv gefordert.
  • Der Namensgeber

    Der Namensgeber

    Benannt ist der Kurs nach dem Vize-Weltmeister von 1979, der beim Abschlusstraining zum Großen Preis von Belgien 1982 tödlich verunglückt und bis heute zu den erfolgreichsten kanadischen Rennfahrern gehört.
  • Der Rekordsieger

    Der Rekordsieger

    Der erfolgreichste Fahrer auf dem Circuit Gilles-Villeneuve ist Rekordweltmeister Michael Schumacher. Der Kerpener gewinnt das Rennen 1994, 1997, 1998, 2000, 2002, 2003 und 2004 und liegt mit seinen sieben Siegen knapp vor Lewis Hamilton, der den Großen Preis von Kanada bisher sechs Mal gewann.
  • Pole-Spezialist

    Pole-Spezialist

    Was die Anzahl der Pole Positions angeht, muss sich Michael Schumacher den Platz an der Spitze mittlerweile mit Lewis Hamilton teilen. Beide rasen in Kanada sechs Mal auf Startplatz eins. Ayrton Senna, Nelson Pique und Sebastian Vettel folgen mit jeweils drei Poles.
  • Eine Klasse für sich

    Eine Klasse für sich

    Schumi zum Dritten: Den womöglich uneinholbaren Rekord, was die Anzahl der Podestplätze angeht, hält ebenfalls Michael Schumacher. Der Deutsche steht in Montréal unglaubliche zwölf Mal auf dem Treppchen und liegt in dieser Statistik deutlich vor Lewis Hamilton (7).
  • Das Rekordrennen

    Das Rekordrennen

    Im Jahr 2011 spielt das Wetter in Kanada verrückt. Während des Rennens kommt es zu sintflutartigen Regenfällen, die zur längsten Unterbrechung in der Formel-1-Historie führen. Am Ende dauert es vom Start bis zum Zieleinlauf 4:04.39,537 Stunden - ein Rekord, der wohl nie gebrochen wird.
  • Der letzte Sieger

    Der letzte Sieger

    Im Jahr 2017 geht der Sieg an Hamilton, der vor Bottas und Ricciardo über die Ziellinie fährt. Da er zudem die Pole Position einheimst, jede Runde führt und die schnellste Rennrunde erzielt, gelingt ihm ein Grand Slam. Es ist der erste Doppelsieg für das Mercedes-Team seit dem Großen Preis von Abu Dhabi 2016. Zum ersten Mal seit dem GP von Brasilien 2016 erreicht kein Ferrari-Pilot eine Podiumsplatzierung.
  • Wand für die Geschichtsbücher

    Wand für die Geschichtsbücher

    Eine der berühmtesten Stellen auf dem Kurs ist die "Wall of Champions", an der schon so manche Aufhängung zu Bruch gegangen ist. Es gibt nur wenige Fahrer, die mit diesem Stück Beton in ihrer Laufbahn keine Bekanntschaft gemacht haben.
  • Haarige Angelegenheit

    Haarige Angelegenheit

    Die zweite markante Stelle ist die 180-Grad-Haarnadelkurve, die von drei Tribünen umgeben ist und den Fans den besten Blick auf die Boliden garantiert. Dazu ist diese kritische Stelle schon mehrere Male Schauplatz spektakulärer Ereignisse geworden.
  • Drama in der Schlussrunde

    Drama in der Schlussrunde

    1991 erlebt Nigel Mansell in der Haarnadelkurve sein persönliches Waterloo. Der Brite rast als Führender in die letzte Runde, erleidet beim Anbremsen auf die Kurve aber ein Elektronikproblem und muss mit ansehen, wie auf den letzten Metern noch fünf Fahrer an ihm vorbeiziehen.
  • Spektakulärer Crash

    Spektakulärer Crash

    Einen absoluten Horrorcrash übersteht Robert Kubica im Jahr 2007 wie durch ein Wunder nur leicht verletzt. Der Pole kollidiert vor der Haarnadelkurve mit Jarno Trulli, wird auf den Rasen gedrückt, ausgehebelt und knallt mit 300 km/h in die Mauer. Anschließend schießt sein Bolide quer über die Fahrbahn und überschlägt sich mehrfach, um daraufhin mit der nächsten Mauer zu kollidieren.
  • Tragischer Moment

    Tragischer Moment

    Weniger Glück hat Riccardo Paletti im Jahr 1982. Der Italiener startet aus der vorletzten Reihe und erkennt zu spät, dass Pole-Mann Didier Pironi stehengeblieben ist. Paletti knallt mit 200 km/h in das Heck von Pironis Boliden und stirbt nach einer halbstündigen Befreiungsaktion wenig später im Krankenhaus.
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