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Zwei Herzen in einer Brust: Die Leibchenwechsler

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  • Zwei Herzen in einer Brust: Die Leibchenwechsler

    Zwei Herzen in einer Brust: Die Leibchenwechsler

    Die FIFA-Regularien erlauben Verbandswechsel im Herrenbereich, sofern ein Spieler zuvor nur in Freundschaftsspielen zum Einsatz gekommen ist. Eine Vielzahl prominenter Kicker hat sich diese Regelung zunutze gemacht - auch zwei frühere DFB-Akteure...
  • Roman Neustädter - Deutschland & Russland

    Roman Neustädter - Deutschland & Russland

    Zweimal lief der frühere Schalker Neustädter im DFB-Dress auf, zuletzt im Mai 2013. Als weitere Anrufe von Jogi Löw ausblieben, wurde der russische Verband hellhörig und bürgerte den Sohn eines Kasachen und einer Russin pünktlich zur EM in Frankreich ein.
  • Jermaine Jones - Deutschland & USA

    Jermaine Jones - Deutschland & USA

    Ein anderer Abräumer mit DFB-Vergangenheit zählt seit sieben Jahren zum Stamm des US-Teams: Jermaine Jones entschied sich nach drei Einsätzen mit dem Bundesadler auf der Brust (alle 2008) zu einem Verbandswechsel. Heute lebt der Routinier in Los Angeles.
  • Diego Costa - Brasilien & Spanien

    Diego Costa - Brasilien & Spanien

    Kaum ein "Trikottausch" war derart umstritten wie der von Diego Costa. Der gebürtige Brasilianer kam 2013 zweimal in der Seleção zum Einsatz, erlag dann aber den Lockrufen des spanischen Verbandes. Die Fans am Zuckerhut haben ihm den Wechsel bis heute nicht verziehen.
  • Thiago Motta - Brasilien & Italien

    Thiago Motta - Brasilien & Italien

    Auch Mittelfeld-Ass Thiago Motta debütierte einst im brasilianischen Nationalteam. Nach acht Jahren ohne weitere Einladung nahm der italienische Verband Kontakt auf und überzeugte den damaligen Inter-Star von einem Neustart in der Squadra Azzurra.
  • Wilfried Zaha - England & Elfenbeinküste

    Wilfried Zaha - England & Elfenbeinküste

    Als der damalige Zweitligaspieler Wilfried Zaha erstmals für die Three Lions auflief, wurde er als Wunderkind gefeiert. Doch die Karriere des gebürtigen Ivorers geriet ins Stocken. Im englischen Team ohne Perspektive wechselte er kurz vor dem Afrika Cup 2017 zum Verband der Elfenbeinküste.
  • Albert Bunjaku - Schweiz & Kosovo

    Albert Bunjaku - Schweiz & Kosovo

    Im Januar 2014 erlaubte die FIFA dem Kosovo, internationale Freundschaftsspiele zu bestreiten. Zahlreiche Nationalspieler anderer Nationen nutzten die Gelegenheit für einen Wechsel - so auch Ex-Bundesligaknipser Albert Bunjaku, der das Schweizer Trikot gegen ein kosovarisches Leibchen eintauschte.
  • Izet Hajrović - Schweiz & Bosnien

    Izet Hajrović - Schweiz & Bosnien

    Auch der Bremer Izet Hajrović hat der "Nati" den Rücken gekehrt. Nach einem Testspiel-Einsatz gegen Tunesien im November 2012 entschied sich der Angreifer für den bosnischen Verband und lief schließlich neben Stars wie Džeko und Pjanić bei der WM 2014 auf.
  • Mato Jajalo - Kroatien & Bosnien

    Mato Jajalo - Kroatien & Bosnien

    Den meisten Fans des 1. FC Köln dürfte der Name Mato Jajalo noch ein Begriff sein. Der mittlerweile in der Serie A aktive Abräumer hat den Balkan-Trikottausch gewagt: Nach zwei Länderspielen für Kroatien wechselte er unlängst ins bosnische Team.
  • Nacer Chadli - Marokko & Belgien

    Nacer Chadli - Marokko & Belgien

    Premier-League-Star Nacer Chadli zählt ebenfalls zum Kreis der Leibchenwechsler. 2010 debütierte er zunächst im marokkanischen Nationalteam, ehe der belgische Verband einen Vorstoß wagte. Mittlerweile zählt der Stürmer fest zum Kader der Roten Teufel.
  • Mehdi Carcela-González - Belgien & Marokko

    Mehdi Carcela-González - Belgien & Marokko

    Den umgekehrten Weg wählte Mehdi Carcela-González, der in der Primera División unter Vertrag steht. In Lüttich geboren, startete er seine internationale Karriere zunächst in Belgiens Starauswahl. Nach zwei Testspielen wechselte der Flügelflitzer jedoch zu den Löwen vom Atlas.
  • Apostolos Giannou - Griechenland & Australien

    Apostolos Giannou - Griechenland & Australien

    Hierzulande ist Apostolos Giannou weitestgehend unbekannt. Doch der Angreifer hat Kurioses vollbracht: Nach seinem Debüt im griechischen Team Ende 2015 entschied er sich, doch lieber für die "Socceroos" spielen zu wollen. Sechs Monate später stand er für Australien auf dem Rasen - ausgerechnet gegen Hellas!
  • Alex Bruce - Irland & Nordirland

    Alex Bruce - Irland & Nordirland

    Huch? Robert Lewandowski? Nein, der Pole ist nicht gemeint. Gegenspieler Alex Bruce, hier im irischen Jersey im November 2008, hat nach zwei Spielen für die irische Auswahl den - politisch gesehen - durchaus brisanten Wechsel zum nordirischen Verband gewagt.
  • Nelson Cabrera - Paraguay & Bolivien

    Nelson Cabrera - Paraguay & Bolivien

    Auch Gonzalo Higuaín (l.) taucht auf diesem Bild eher zufällig auf. Rechts neben ihm ist Nelson Cabrera im Trikot Boliviens zu sehen - obwohl er einst für Paraguay aufgelaufen war. Sein nicht von der FIFA genehmigter Einsatz in der WM-Quali brachte "La Verde" einen Vier-Punkte-Abzug ein.
  • Ferenc Puskás - Ungarn & Spanien

    Ferenc Puskás - Ungarn & Spanien

    Auch manch eine Fußball-Legende hat für mehr als eine Nation gespielt. So zum Beispiel Ferenc Puskás, einst Superstar von Real Madrid. Nach einer erfolgreichen Karriere im ungarischen Team, mit dem er beim "Wunder von Bern" sogar im WM-Finale stand, lief er viermal für seine Wahlheimat Spanien auf.
  • Alfredo Di Stéfano - Argentinien & Kolumbien & Spanien

    Alfredo Di Stéfano - Argentinien & Kolumbien & Spanien

    Kongenialer Partner von Puskás bei den Königlichen war Alfredo Di Stéfano. Der Ausnahme-Goalgetter ging sogar für drei (!) Länder auf Torejagd. Nach sechs Einsätzen für sein Geburtsland Argentinien bestritt er vier - allerdings inoffizielle - Länderspiele für Kolumbien, ehe er sich im spanischen Team festspielte.
  • Michel Platini - Frankreich & Kuwait

    Michel Platini - Frankreich & Kuwait

    Hätten Sie's gewusst? Im November 1988 lief Weltstar Michel Platini, der seine aktive Laufbahn bereits beendet hatte und zu jener Zeit Trainer der französischen Nationalmannschaft war, auf Einladung des Emirs 21 Minuten für die Auswahl Kuwaits in einem Freundschaftsspiel gegen die Sowjetunion auf.
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