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Liveticker

40
Finale Hinspiel
OrtAudi Dome, München
ZuschauerUnter Ausschluss der Öffentlichkeit.
26.06.2020 20:30
ALBA BERLIN
88:65
19:1327:1623:1319:23
MHP RIESEN Ludwigsburg
40
22:23
Fazit:
Ohne Marcos Knight, der verletzungsbedingt ausgefallen war, verlieren die MHP Riesen Ludwigsburg deutlich mit 65:88 (29:46) gegen Alba Berlin. „Wir haben versucht bis zum Ende alles zu geben, aber Alba hat sehr viel Qualität“, erklärt Center Jonas „Wobo“ Wohlfahrt-Bottermann nach dem Spiel. Dieser wurde mit 11 Punkten Topscorer seiner Farben, während Jaleen Smith, Thomas Wimbush und mit Ausnahme des Schlussviertels Nick Weiler-Babb Totalausfälle waren. Bei Berlin scorten sechs Spieler zweistellig, am besten machten es Hermannson und Giedraitis mit 14 Punkten. Damit hat Alba bereits eineinhalb Hände an der Trophäe. Das Rückspiel findet am Sonntag statt. Damit verabschieden wir uns aus dem Münchener Audi Dome: Guten Abend!
40
22:18
Spielende
40
22:18
Hukporti lässt Nnoko geschickt aussteigen und netzt am Brett. In der vermeintlich letzten Berliner Angriffssequenz erbeuten die Riesen den Ball ein letztes Mal. Myers bekommt einen freien Wurf von der Dreierlinie, verpasst aber.
40
22:15
Patrick nimmt zwei schwere Würfe in der Endphase: einmal per Floater, einmal von Downtown. Hermannsson geht bei 34 Sekunden Restspielzeit an die Linie.
39
22:11
Hermannsson lässt einen ganz wichtigen Dreier für Alba aus dem Dribbling durch die Reuse fliegen. Nach einem Berliner Stop legt der Isländer nach und wird nach einem Foul an ihm an die Linie gehen. Vorher gibt es Auszeit Ludwigsburg.
38
22:09
Dabei touchiert Giffey seinen ehemaligen Mitspieler im Gesicht und schickt ihn an die Linie. Dort vergibt Wobo, der Bonusangriff endet mit einem wilden, aber knappen Step-back-Dreier von Nixon, der sich gegenüber ein unsportliches Foul einhandelt.
38
22:07
Lubu presst jetzt erstmals in der Verteidigung, Alba verliert den Ball. Vorne lässt Wobo Nnoko fliegen und legt ab.
37
22:05
Drei Comebacks haben die Riesen in diesem Turnier bereits aufs Parkett gelegt. Aus der Auszeit kommt dann ausgerechnet Nixon mit einem viel zu forcierten und frühen Abschluss.
36
22:03
Weiler-Babb ist endlich im Spiel angekommen und scort jetzt auch aus dem Dribbling heraus. Gegenüber erbeuten die Schwaben eine Sprungballsituation und kriegen den Ball. Als alles auf eine Berliner Auszeit wartet, bittet Lubu-Coach Patrick zum Gespräch.
36
22:02
Nixon geht an die Linie und trifft 2 von 2. Damit bleibt seine Freiwurfquote bei 100%.
34
21:59
Das war ein 9:0-Lauf der Riesen. Nnoko kriegt einen schweren Abschluss für Berlin und stoppt die Blutung, die Verteidigung war aber gut.
34
21:57
Plötzlich lässt Alba einige Würfe liegen und produziert Turnover. Hinten raus ließen sie die Zügel bereits gegen Göttingen schleifen. Ob sie sich das gegen Lubu erlauben können? Weiler-Babb legt per einhändigem Putbackdunk nach.
32
21:55
Hukporti zaubert ein kleines Lächeln in die Gesichter der Ludwigsburger Fans vorm Bildschirm: Erst per Putbackdunk, dann via Steal. Nach letzterem kann Weiler-Babb über links an Hermannsson zum Korb ziehen und trotz eines Fouls dunken. Die vielleicht beste Minute der Riesen in diesem Viertel.
31
21:53
Sikma von halblinks eröffnet das Viertel, gegenüber kontert Myers nach Penetration mit rechts.
31
21:52
Beginn 4. Viertel
30
21:52
Viertelfazit:
Demoralisierender Start der Ludwigsburger in die zweite Halbzeit. In jeder Hinsicht dominierten die Albatrosse nach Belieben und erstickten die Angriffsbemühungen der Barockstädter im Keim. Berlin lauert immer wieder in den Passwegen, während Ludwigsburg die Härte und Physis nicht matchen kann. Ein ums andere Mal verlieren die Riesen den Ball gegen topfitte Albatrosse, die ganz tief durchrotieren und die Kontrolle zu keinem Zeitpunkt abgeben.
30
21:51
Ende 3. Viertel
30
21:51
Im letzten Angriff kann Berlin fast ausspielen. Eriksson geht aber auf den schnellen Abschluss, weshalb Weiler-Babb einen wilden letzten Wurf für Ludwigsburg nehmen darf. Er geht daneben.
30
21:49
Mit viel Energie und Spin legt Myers am Brett nach.
29
21:48
Brase kann den Ball stehlen, nimmt aber Tempo raus. Wobo wird von Weiler-Babb im Lowpost angespielt und netzt trotz Foul. Nur in der Zone treffen die Riesen heute besser als ihr kanariengelber Gegner.
27
21:45
Ludwigsburg wirkt hier zunehmend überfordert gegen topfitte Berliner. 16 Ballverluste ließen sie bereits zu. Immerhin Patrick kann seine Punkte 7 und 8 per Reverse-Layup markieren.
26
21:44
Myers kann den viel größeren Nnoko nicht halten, der ihn munter durch die Zone schiebt. Wenig später dunkt Nnoko trotz eines Fouls von Herzog, der hier Lehrgeld zahlt und besser Abstand gehalten hätte.
26
21:42
War das die Initialzündung? Myers penetriert gegen zwei Berliner und passt auf den freien Wobo, der zweihändig dunkt.
25
21:41
Dann endlich stoppt Wobo den Berliner 9:0-Lauf mit einem schweren Zweier übers Brett. Mit solchen Abschlüssen können die Albatrosse aber gut leben.
25
21:40
Hermannson spielt den Ball zu Giffey, der nach freiem Korbleger auf 25 Punkte erhöht. Wobo angelt sich mit viel Einsatz einen Offensivrebound, wird dann aber gedoppelt und schleudert den Ball weit, weit ins Aus.
24
21:37
Alba ist hier in jeder Hinsicht überlegen. Giedraitis scort im Fastbreak, Nnoko blockt Weiler-Babb, bevor Wobo einen Schrittfehler begeht. Auszeit Ludwigsburg.
23
21:35
Alba ist jetzt im Flow, während bei Ludwigsburg unklar ist, wer übernehmen soll. Wobo kann zumindest mal Mattisseck ins Nirvana blocken. Der Ball bleibt aber bei Alba, dieser landet bei Giffey, der mit der Sirene aus dem Pick-n-Pop scort.
22
21:33
Nutzen können die Albatrosse diesen Extranangriff zwar nicht. Aber auch die Riesen leiden hier weiter unter Ladehemmungen. Siva findet auf der Gegenseite Giedraitis der aus der Distanz netzt.
21
21:32
Viel Luft nach oben für Ludwigsburg. Können sie das hier noch mal spannend gestalten? Weiter geht es im Audi Dome jedenfalls mit Ballverlust Hukporti.
21
21:31
Beginn 3. Viertel
20
21:20
Halbzeitfazit:
Obwohl Youngster wie Lukas Herzog oder Jacob Patrick mutig in die Bresche springen und Ludwigsburg lange Zeit ein defensivlastiges Spiel durchsetzen konnte, setzten sich die Berliner nach 15 Minuten Schritt für Schritt ab. Aus dem Feld treffen die Barockstädter mäßig. Das Fehlen von Marcos Knight macht sich auf dem Punktekonto bemerkbar, nicht aber bei den Offensivrebounds: Die Quote der Barockstädter liegt bei grottigen 33%, im Spiel blieben sie lange aufgrund ihrer erkämpften zweiten und dritten Chancen. Aufgeben soll man das John Patrick-Team nie. Hier wartet aber noch ein langer Weg auf die Riesen.
20
21:17
Ende 2. Viertel
20
21:17
Wimbush nimmt viel zu früh den letzten Wurf für Lubu, seine Farben hätten ansonsten fast ausspielen können. Siva bestraft das maximal brutal und netzt mit dem Buzzer zum Viertelendstand von 46:29.
19
21:14
Wimbush trifft einen ganz schweren, selbst kreierten Wurf aus der Mitteldistanz. An der Linie können zunächst Nnoko und jetzt Eriksson für Alba dennoch weiter erhöhen.
18
21:12
Alba-Coach Aíto García Reneses bittet trotz des Runs zur Auszeit, nachdem Herzog einen weiteren Dreier einstreuen durfte.
18
21:10
Alba hat sich warm geschossen. Eriksson stellt bereits auf 38:24, in der Defensive machen sie Lubu das Leben denkbar schwer. Nnoko kann nach Korbleger auf 40:24 stellen.
16
21:08
Wobo faket sich gegen Nnoko frei, der sich auf den Ballhandler konzentrierte. Der Center bekommt den Ball und dunkt. Siva hält dann aus dem Dreipunkteland die zweistellige Führung für die Berliner fest.
15
21:05
Im Gegenzug bleibt Myers nur ein Notwurf von Downtown, der daneben geht. Hermannsson legt auf der Gegenseite nach Offensivrebound zur Viertelmitte nach. Auszeit Ludwigsburg.
14
21:04
Ein Defensivspektakel. Jeder Wurf will hart erarbeitet werden. Hermannsson nutzt eine winzige Lücke und legt mit links ab.
13
21:02
Peng!! Lukas Herzog (18 Jahre) bekommt die Murmel abseits des Perimeters und vollstreckt seinen ersten Dreier in der Liga. Giffey kontert mit Reverse-Dunk nach Backdoor-Cut für Berlin.
11
20:59
Weiler-Babb bringt Jackson beim Zug zum Korb in Aktion, der nach Foul von Mattisseck an der Linie steht: 1/2. Giedraitis attackiert nach Verkürzung und finisht mit einem And one.
11
20:56
Hervorragend herausgespielter freier Dreier auf Patrick von halbrechts: Nothing but net.
11
20:55
Beginn 2. Viertel
10
20:55
Viertelfazit:
Beiden Teams flatterten hier zu Beginn gehörig die Nerven. Sikma und Siva nahmen sich mit zwei persönlichen Fouls früh aus dem Spiel. Ludwigsburg bekam jene Würfe, die sie eigentlich auszeichnen, trafen aber viel zu schlecht. Viele zweite Chancen halten sie bislang knapp im Match.
10
20:54
Ende 1. Viertel
10
20:54
Lubu kann fast ausspielen, passt den Ball munter um die Dreierlinie und vergisst am Ende die Uhr.
10
20:53
Giffey nach Rechtsdrehung am Brett bringt die nächsten Punkte für die Albatrosse, die hinten mit einer Zone agieren. Patrick, der 16-Jährige Jungspund, knackt selbige mit einem Dreier aus neun Metern.
9
20:51
Jackson zwingt das Glück und legt nach Offensiverbound für die Riesen ab.
8
20:49
Eine Wurffinte reichte aus, um Nixon komplett aufs Glatteis zu führen. Eriksson nutzte dies aus und penetriert frei zum Korb. Auszeit Ludwigsburg.
8
20:48
Der junge Jacob Patrick war da, trotzdem trifft Eriksson einen ganz tiefen Dreier im Zurückfallen von halbrechts.
6
20:46
Nervöser Auftakt für Berlin! Der offensive Rhythmus fehlt ihnen hier noch. Selbiges gilt aber auch für Ludwigsburg, bei denen Wobo einen Dreier knapp auf den Ring setzt.
5
20:44
Sikma handelt sich früh sein zweites Foul ein. Auf ihn können die Berliner trotz aller Tiefe kaum verzichten. Siva foult Myers bei einem neuerlichen Dreierversuch und schickt den ehemaligen Gießen 46er an die Freiwurflinie - auch für Siva war es das zweite Persönliche. Myers trifft 3/3, Berlin rotiert durch.
4
20:42
Eriksson geht den direkten Weg zum Korb über links und legt per Floater ab.
3
20:41
Ludwigsburg geht immer wieder auf den Dreier, trifft aber kaum. Zwei Offensivrebounds von Wobo geben den Barockstädtern drei Abschlussmöglichkeiten in Serie. Alle gehen daneben.
2
20:38
Gietraitis penetriert gegen Hukporti und scort trotz Foul. Auch der Bonuswurf sitzt.
2
20:37
Smith haut im Fastbreak den Dreier rein, Sikma legt gegenüber für Alba ab.
1
20:37
Myers startet mal nicht mit einem Turnover, sondern mit einem Steal! Vorne holt Weiler-Babb seinen eigenen Offensivrebound. Nixon vergibt aus der Dreierdistanz aber.
1
20:36
Das Finale ist eröffnet, der erste Ball landet bei den Berlinern. Berlin startet mit Peyton Siva, Marcus Eriksson, Luke Sikma, Rokas Giedraitis und Johannes Thiemann. Bei den MHP Riesen stehen Teyvon Myers, Jaleen Smith, Nick Weiler-Babb, Thomas Wimbush und Ariel Hukporti auf der Centerposition auf dem Parkett.
1
20:35
Spielbeginn
20:26
Die tiefere Bank spricht nun noch mehr für Alba, doch wie entscheidend ist der Faktor „Kraft“ nach dreimonatiger Pause und in einem verkürzten Turnier wirklich? Bei Ludwigsburg muss jetzt das Kollektiv in die Bresche springen. In Kürze wissen wir mehr, gleich geht es los.
20:22
Wegnehmen müssen die Schwaben dem Serienmeister von einst den Dreier. Am offensiven Brett sind beide Teams ähnlich stark, wobei Marcos Knight alle anderen überragte. Der bullige Guard brillierte in den Playoffs mit vier Double-Doubles in Serie. Ausgerechnet heute fehlt er aber wegen einer Fußverletzung.
20:15
Für Berlin wäre es die erste Meisterschaft seit 2008 und das Double 2020. Ludwigsburg konnte bislang keinen Titel erringen und möchte das gerne ändern. In der Gruppenphase standen sich beide Teams bereits gegenüber. Es war ein offenes Abtasten mit besserem Ende für Alba. Aber kein Team hatte die Spreestädter in diesem Turnier näher an einer Niederlage.
Hallo und herzlich willkommen zum ersten Finalspiel des BBL-Finalturniers zwischen ALBA Berlin und den MHP RIESEN aus Ludwigsburg! Die besten deutschen Basketballteams haben den widrigen Corona-Umständen getrotzt und in den vergangenen drei Wochen die beiden Finalteilnehmer ausgespielt. Auch wenn ALBA in der regulären Saison zum Zeitpunkt des Abbruchs in der Tabelle hinter den Ludwigsburgern platziert war, machen die bisher in München gezeigten Leistungen die Berliner zum Favoriten auf den Titel. Aber auch die RIESEN wollen sich die einmalige Gelegenheit in ihrem ersten Meisterschaftsfinale nicht entgehen lassen. Spannung ist garantiert!
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