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Schmach für Oranje: Daumen drücken für Deutschland

15.06.12 11:06
Mark van Bommel, Bastian Schweinsteiger
Hollands Kapitän Mark van Bommel erhält Trost vom ehemaligen Bayern-Kollegen Bastian Schweinsteiger.
Foto: dpa bildfunk
Holland liegt am Boden. Zur Angst um einen frühzeitigen Abschied vom EM-Geschehen kommt nun auch noch die Schmach hinzu. Ausgerechnet dem Lieblingsfeind Deutschland gilt es, die holländischen Däumchen zu drücken: Nur wenn die DFB-Elf Dänemark schlägt und Oranje zeitgleich ein Sieg mit zwei Toren Differenz über Portugal gelingt, sind die Holländer im Viertelfinale.

Das frustriert selbst die Bundesliga-Legionäre: "Es ist nicht schön, auf Deutschland hoffen zu müssen", sagte Bayern-Profi Arjen Robben der 'Bild'. Auch Khalid Boulahrouz hadert mit der Situation: "Jetzt muss ich etwas machen, was ich in meinem Leben noch nie gemacht habe: Deutschland die Daumen drücken", ärgert sich der VfB-Kicker. Wie dem auch sei, es gilt die alte Weisheit "die Hoffnung stirbt zuletzt", wie Rafael van der Vaart feststellte.

Die deutschen Kicker zeigten sich sportlich und spendeten nach dem 2:1-Sieg über Holland sogar Trost. Etwa Bastian Schweinsteiger, der seinen ehemaligen Bayern-Kollegen Mark van Bommel lange umarmte: "Mark war sehr frustriert. Ich habe versucht, ihn zu trösten und ihm gesagt, dass wir Dänemark schlagen werden. Ich bin überzeugt, dass unsere beiden Länder ins Viertelfinale einziehen werden", sagte Schweinsteiger der 'Bild'.

Deutschland kann sich großzügig zeigen, denn das Team von Joachim Löw steht mit einem Bein im Viertelfinale. Warum, hat Hollands Stürmer Dirk Kuyt frustriert festgestellt: "Man kann viel über die Deutschen sagen, aber sie erledigen stets ihre Aufträge."