Formel 1 | Monaco-GP
Qualifying in Monte Carlo
Robben schießt gegen die Bayern und spielt mit Abschiedsgedanken
01.03.12
Arjen Robben fühlt sich nur in der 'Elftal' wirklich wohl.
Foto: Reuters
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"Ich weiß nicht, ob sie mein Match in Deutschland gesehen haben. Falls nicht, bringe ich ihnen eine DVD mit", sagte der Holländer nicht ohne Genugtuung nach dem 3:2 des 'Oranje'-Teams. Mit zwei Geniestreichen zum 1:0 und zum Last-Minute-Siegtor war er der überragende Mann im Londoner Fußball-Tempel - und stellte in den gewaltigen Katakomben später heraus: "Der große Unterschied ist, dass ich hier viel Freiheit im Spiel bekomme und Selbstvertrauen durch den Coach." Im Umkehrschluss: im Verein ist das wohl derzeit nicht so.
"Robben zeigt den Bayern mit zwei Oranje-Treffern eine lange Nase", titelte die holländische Zeitung 'De Telegraaf'. Bondscoach Bert van Marwijk sagte zu Robbens Bayern-Situation nur: "Da müssen Sie ihn selbst fragen. Ich denke, dass er gezeigt hat, dass er das Gefühl zurück hat." Robben selbst betonte, dass er die Zeit mit der 'Elftal' genieße: "Ich hatte so viel Freude in diesen zwei Tagen. Es war zu kurz: Ich will noch ein Spiel mit dem Holland-Team spielen."

Christian Nerlinger steht vor schweren Verhandlungen mit Arjen Robben.
Foto: Getty Images/Bongarts
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Robben: Situation in Deutschland nicht ideal
Nach der Leistungsexplosion in der Nationalmannschaft rumort es beim Mittelfeldspieler. Offenbar fehlt ihm in München die nötige 'Nestwärme', um sein wahres Potenzial abzurufen. "In Deutschland ist es im Augenblick keine ideale Situation", sagte der 28-Jährige. "Meiner Meinung nach ist die Kritik nicht gerechtfertigt. Wenn ich schlecht spiele, ist sie berechtigt, aber in Deutschland wird gleich ein persönlicher Krieg geführt."Eine Verlängerung seines bis 2013 laufenden Vertrages, die bislang nur Formsache gewesen ist, rückt derzeit in weite Ferne. Die Diskussionen um seine Person haben Narben hinterlassen. "Natürlich geht mir auch durch den Kopf, welche Möglichkeiten es geben könnte", so Robben. Manager Christian Nerlinger darf sich auf harte Verhandlungen freuen.










