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Leverkusen lässt Ballack in die USA ziehen

17.02.12
Michael Ballack
Michael Ballack darf Bayer Leverkusen bei einem Angebot sofort verlassen
Foto: Reuters
Bayer Leverkusen möchte sich offenbar lieber heute als morgen von Michael Ballack trennen. "Unser Vertrag läuft bis zum 30. Juni, wenn er vorzeitig raus möchte, lassen wir sicher mit uns reden", sagte Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser dem 'Focus'.

Ballack könnte noch in der laufenden Saison in die USA wechseln, wo das Transferfenster bis Mitte April geöffnet ist. Auch der 35-Jährige hat einen vorzeitigen Abgang noch nicht zu den Akten gelegt. Der verletzte Mittelfeldspieler bestätigte, dass ein Wechsel nach New York möglich sei und er Kontakt zu dem Major-League-Soccer-Club habe.

"Es ist noch zu früh, über einen Wechsel in die MLS zu reden. Aber ja, es gibt die Möglichkeit, dass ich zu den New York Red Bulls gehe", verriet der 35-Jährige in einem Interview der spanischen Sport-Tageszeitung 'El Mundo Deportivo'.

Ob der Wechsel noch im Laufe der Saison oder erst im Sommer über die Bühne geht, ließ Ballack offen. In New York würde der frühere Kapitän der deutschen Nationalmannschaft mit dem französischen Star Thierry Henry zusammenspielen.

Ballack: "Das bin ich den Fans schuldig"

Sollte sich ein Transfer zerschlagen, will sich Ballack während der verbleibenden Monate für Leverkusen nicht hängen lassen. "Ich gebe in jedem Training mein Bestes, das bin ich den Fans schuldig. Ich werde weiter Gas geben und versuche, jeden Tag Spaß zu haben und noch einmal zurückzukommen", sagte er zu Sky.

"Ich werde mich nicht öffentlich zu Transfers äußern - so wie ich es bisher immer getan habe", kommentierte der Bayer-Trainer Robin Dutt entsprechende Nachfragen. Noch am vergangenen Wochenende hatte Dutt von einer möglichen Rückkehr seines Mittelfeldstars in das Team gesprochen: "Ich gehe davon aus, dass wir ihn noch brauchen."