Weitenjäger: Die Entwicklung des Skiflugweltrekords

Von Höllwarth bis Stefan Kraft - Die Entwicklung des Skiflugweltrekords

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  • Martin Höllwarth (AUT)

    Martin Höllwarth (AUT)

    Zur Skiflug-WM 1994 vergrößerte man die Letalnica-Schanze in Planica, um erstmals Sprünge über die 200-Meter-Marke zu ermöglichen. Der Plan sollte aufgehen! Im Training steigerte Martin Höllwarth die Bestmarke jedoch vorerst auf 194 Meter.
  • Toni Nieminen (FIN)

    Toni Nieminen (FIN)

    Die 200 Meter fielen noch am selben Tag. Nachdem Andreas Goldberger einen Sprung auf 202 Meter nicht stehen konnte, gelang Toni Nieminen dieses Kunststück als erstem Springer. Der Weltrekord stand nun bei 203 Metern.
  • Espen Bredesen (NOR)

    Espen Bredesen (NOR)

    Meist hatten Athleten aus dem Mutterland des Skissprungs die Bestmarke inne und so reiht sich der Norweger Espen Bredesen in die Liste seiner berühmten Landsmänner ein. Mit Sprüngen auf 209 und 210 Metern hielt er über drei Jahre den Rekord.
  • Lasse Ottesen (NOR)

    Lasse Ottesen (NOR)

    Auf den einen Norweger folgte direkt der nächste "Wikinger". Im März 1997 schraubte Lasse Ottesen die Bestweite auf 212 Meter.
  • Martin Schmitt (GER)

    Martin Schmitt (GER)

    Nach mehr als 20 Jahren holte Martin Schmitt den Rekord 1999 wieder nach Deutschland. Nachdem er im ersten Durchgang einen Satz auf 219 Metern nicht stehen konnte, landete der viermalige Weltmeister in Durchgang zwei sicher nach 214,5 Metern.
  • Tommy Ingebrigsten (NOR)

    Tommy Ingebrigsten (NOR)

    Am Tag darauf schlug das Team Norge allerdings postwendend zurück. Mit 219,5 Metern stand Tommy Ingebrigsten am 20. März 1999 den weitesten Sprung der Geschichte.
  • Andreas Goldberger (AUT)

    Andreas Goldberger (AUT)

    Ein Jahr später holten die Österreicher zum Doppelschlag aus. Zuerst katapultierte sich Thomas Hörl auf 224,5 Meter und Tags drauf sprang Andreas Goldberger nochmal einen halben Meter weiter.
  • Matti Hautamäki (FIN)

    Matti Hautamäki (FIN)

    Goldbergers Rekord sollte drei Jahre halten, ehe erneut ein Finne nach den Sternen griff. Im März 2003 verbesserte Matti Hautamäki dreimal die Bestweite. Letztendlich standen 231 Meter.
  • Bjørn Einar Romøren (NOR)

    Bjørn Einar Romøren (NOR)

    2005 katapultierte sich dann mal wieder ein Norweger an die Spitze. In einem packenden Zweikampf mit Hautamäki schraubte Romøren den Rekord am 20. März auf 239 Meter.
  • Johan Remen Evensen (NOR)

    Johan Remen Evensen (NOR)

    Vom Vikersundbakken in seiner Heimat katapultierte sich Johan Remen Evensen am 11. Februar 2011 auf unglaubliche 246,5 Meter.
  • Peter Prevc (SLO)

    Peter Prevc (SLO)

    Der Rekord hielt vier Jahre, ehe Peter Prevc nochmal mächtig einen drauflegte. Der Slowene landete am 14. Februar 2015 nach 250 Metern.
  • Anders Fannemel (NOR)

    Anders Fannemel (NOR)

    Der Zauber hielt allerdings nur kurz. Keine 24 Stunden später katapultierte sich Anders Fannemel auf 251,5 Meter.
  • Robert Johansson (NOR)

    Robert Johansson (NOR)

    Zwei Jahre später, ein Springer der selben Nation am selben Ort. Der Norweger Robert Johansson durfte die Bestmarke von 252 Metern am 18. März 2017 allerdings nur für wenige Minuten sein Eigen nennen.
  • Stefan Kraft (AUT)

    Stefan Kraft (AUT)

    Stefan Kraft landete wenig später nach 253,5 Metern und darf sich aktuell Skiflug-Weltrekordler nennen.
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