Cristiano Ronaldo gewinnt Ballon d'Or 2017

07.12.2017 19:51
Cristiano Ronaldo gewinnt den Ballon dOr 2017
Cristiano Ronaldo gewinnt den Ballon d'Or 2017

Cristiano Ronaldo hat den Ballon d'Or 2017 gewonnen. Der Portugiese sicherte sich die Auszeichnung der Zeitschrift "France Football" zum fünften Mal in seiner Karriere. Er zog damit mit Dauer-Rivale Lionel Messi gleich.

"Ich bin sehr glücklich. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Wahl. Es hat mir geholfen, dass ich im letzten Jahr viele Titel gewonnen habe. Ich danke meinen Teamkollegen von Real Madrid", sagte Ronaldo.

Barcelona-Angreifer Messi landete bei der diesjährigen Ausgabe auf Rang zwei. Dritter wurde der brasilianische Superstar Neymar von Paris Saint-Germain.

Hinter dem altbekannten Top-Trio folgte Torwart-Ikone Gianluigi Buffon von Juventus Turin auf Platz vier. Der Italiener wird nach der laufenden Saison seine beeindruckende Karriere beenden.

Aubameyang und Hummels verpassen Top 20

Die deutschen Nationalspieler Toni Kroos (Real Madrid/Platz 17) und Mats Hummels (Bayern München/27.) hatten mit dem Ausgang des Rennens um den begehrten Preis ebenso wenig zu tun wie die Bundesliga-Torjäger Robert Lewandowski (Bayern München/9.) und Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund/21.).

Ronaldo galt nach einem erneut starken Jahr im Vorfeld der Verleihungszeremonie am Pariser Eiffelturm am Donnerstagabend als Top-Favorit auf den goldenen Ball. Diesen stellte er sich bereits 2008, 2013, 2014 und 2016 in seine ohnehin prall gefüllte Trophäen-Vitrine.

>> Ballon d’Or 2017: Das sind die Platzierungen aller Stars

106 Journalisten stimmberechtigt

"France Football" vergibt die Auszeichnung auf Grundlage einer Abstimmung unter Sportjournalisten aus 106 Ländern.

Zwischen 2010 und 2015 wurde der Ballon d'Or an den Weltfußballer des Weltverbandes FIFA vergeben. Auch diesen Titel, der inzwischen "The Best" (Der Beste) heißt, hatte Ronaldo Ende Oktober zum fünften Mal gewonnen.

Mit dem Ballon d'Or werden seit 1956 die überragenden Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Zunächst konnten nur europäische Spieler gewählt werden, ab 1995 dann alle Fußballer, die bei europäischen Klubs spielten und ab 2007 jeder Profi unabhängig von Liga und Nationalität.