Modeste zurück nach Köln? "Warum nicht?"

12.10.2017 18:54
Jörg Schmadtke kann sich eine Rückkehr von Anthony Modeste zum 1.FC Köln vorstellen
Jörg Schmadtke kann sich eine Rückkehr von Anthony Modeste zum 1.FC Köln vorstellen

Kehrt Torjäger Anthony Modeste noch einmal zum 1. FC Köln zurück? FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke will ein zweites Engagement des im Sommer nach chaotischem Transfer-Theater nach China gewechselten Franzosen nicht ausschließen.

Gegenüber der "Rheinischen Post" antwortete Schmadtke auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr Modestes in die Domstadt vorstellen könnte: "Warum nicht? Das Leben ist so vielfältig". Bei der 1:2-Bundesliga-Niederlage der Kölner gegen RB Leipzig hatte Modeste das Spiel seines Ex-Klubs auf Einladung der FC-Führung als Gast im Stadion verfolgt.

Die Turbulenzen um den Transfer des 29-jährigen Stürmers, der die Kölner mit seinen 25 Buden nahezu im Alleingang in die Europa League schoss, sieht Schmadtke mittlerweile etwas gelassener: "Ihm und mir haben bestimmte Dinge nicht gefallen. Und trotzdem haben wir ihn eingeladen", so der 53-Jährige.

In China verläuft die Saison für Modeste sportlich zufriedenstellend. In seinen bislang fünf Einsätzen in der Super League erzielte der Torjäger vier Treffer für Tianjin Quanjian FC. In der Tabelle steht er mit seinem Klub als Vierter mit 44 Punkten nur zwei Zähler hinter den AFC-Champions-League-Plätzen.

Intaktes Verhältnis zu Stöger

Gerüchten, laut denen das Verhältnis zwischen Geschäftsführer Schmadtke und Trainer Peter Stöger in der sportlichen Krise gelitten habe, schob der ehemalige Freiburg-Keeper einen Riegel vor: "Der Austausch ist wie immer. Ich kann die ganzen Gerüchte, die herumwabern nicht bestätigen", sagte er. Ob man auch bei einem drohenden Abstieg auf jeden Fall am Trainer festhalten werde, wollte Schmadtke indes nicht kommentieren: "Kann sein. Aber das sind keine Szenarien, die ich in der Öffentlichkeit bespreche."

Der 1. FC Köln steht nach einem historisch schlechten Saisonstart nach sieben Spielen mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz der Bundesliga. Am Freitagabend (20:30 Uhr) soll beim VfB Stuttgart die Wende eingeleitet werden.

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