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Ricciardo-Vertrag: Red Bull muss "Schüppe" drauf legen

13.09.2017 14:13
Daniel Ricciardo setzt sein Formel-1-Team Red Bull unter Druck
Daniel Ricciardo setzt sein Formel-1-Team Red Bull unter Druck

Der aktuelle Vertrag von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo läuft noch bis Ende 2018. Der Australier ist sich bewusst, dass sein nächster Karriereschritt entscheidend für seine Chance im F1-Meisterschaftskampf ist.

Immerhin wurde er schon mit Ferrari und Mercedes in Verbindung gebracht. Eins ist aber sicher: Gegen Ende der kommenden Saison werden viele F1-Teams hinter dem talentierten Rennfahrer her sein. Ricciardo selbst würde aber gerne den Titel mit seinem aktuellen Rennstall holen.

In einem Interview mit "Motorsport.com" verriet Ricciardo, dass er sich voll und ganz auf die Titeljagd konzentrieren will. Daher ist er etwas ungeduldig, ein Fahrzeug gestellt zu bekommen, mit dem er in der Lage ist, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.

Ricciardo: "Red Bull muss eine Schüppe drauflegen"

"Es gab eine Phase, in der ich sehr ungeduldig war", erklärte der Australier: "Es ist nicht viel besser geworden, weil ich die Formel 1 nicht ohne einen Titel verlassen will. Ich glaube daran, die Fähigkeiten dafür zu haben. Ich möchte es schaffen, je früher desto besser."

In dieser Saison wird es nicht mehr zu einem Titel für Red Bull kommen. Obwohl der Australier vor dem Rennen in Singapur auf Platz vier der Fahrerwertung steht, ist der Abstand zur Spitze zu groß. "Ich dachte, dass wir in der aktuellen Saison vielleicht eine gute Chance haben würden. Dieses Gefühl hat sich aber nicht bestätigt. Wir müssen noch immer kämpfen, um überhaupt aufs Podium zu gelangen. Wir waren nie ein Teil des Meisterschaftskampfes und daher muss Red Bull Racing noch eine Schüppe drauf legen."

"Wir werden sehen, was passiert

Seit 2014 ist der 28-Jährige Teil des Teams. Damit noch weitere Jahre der Zusammenarbeit folgen, müsse der Rennstall jedoch noch Überzeugungsarbeit leisten, dass Ricciardo "mit dem Auto Rennen gewinnen kann".

"Will ich mit Red Bull Racing gewinnen? Absolut! Es würde die Geschichte wirklich abrunden. Sebastian Vettel hat es damals geschafft. Er ist bisher der einzige Pilot", so der selbstbewusste Red-Bull-Pilot weiter: "Ich würde vom Herzen gerne mit Red Bull Racing den Titel holen. Wir werden aber sehen, was passieren wird."

Da Ricciardo für die Saison 2019 verfügbar sein könnte, haben sich Gerüchten nach Ferrari und Mercedes gegen langfristige Verträge mit ihren aktuellen Piloten entschieden. Kimi Räikkönen (Ferrari) und Valtteri Bottas (Mercedes) haben nur kurzfristige Verträge bis Ende 2018 erhalten.

Entscheidung ein wichtiger Schritt für Ricciardos Karriere

"Ich muss eine Entscheidung treffen, wenn mein Vertrag bei Red Bull Racing ausläuft", erklärte Ricciardo deshalb: "Zum ersten Mal in meiner Karriere bin ich frei auf dem Markt verfügbar. Es ist eine Situation, in der ich zuvor noch nie gesteckt habe."

Es hänge allerdings auch viel von Red Bull ab. Sollte der Konzern weiter an einer Zusammenarbeit interessiert sein, werde er "die Entscheidung treffen, die für mich die beste ist". Das Ziel ist dabei, einen langfristigen Kontrakt zu bekommen: "Im nächsten Arbeitspapier, das ich unterschreibe, egal ob es eine Verlängerung oder ein neuer Vertrag ist, wird sicher nicht nur eine Vertragslaufzeit von einem Jahr stehen. Es werden eher 3 Jahre sein. Deshalb ist diese Entscheidung ein wichtiger Schritt für meine Karriere."

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