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Uth-Doppelpack: Bayern stolpern in Hoffenheim

Traf gleich zwei Mal: Mark Uth (Mitte)
Traf gleich zwei Mal: Mark Uth (Mitte)
Foto: © getty, Alex Grimm
09. September 2017, 20:31

Der FC Bayern München entwickelt langsam, aber sicher einen handfesten Kraichgau-Komplex. Die Bayern unterlagen am 3. Bundesliga-Spieltag 0:2 (0:1) bei 1899 Hoffenheim - eine Doppelpack von Mark Uth (27. und 51.) besiegelte die Pleite.

Damit warten die Münchner seit drei Partien auf einen Sieg gegen die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann, die in der vergangenen Saison vier Punkte gegen die Bayern geholt hat. Zudem gehen die zurückliegenden beiden Liga-Niederlagen des Meisters auf das Konto der Hoffenheimer. Ganz nebenbei ist die TSG seit nunmehr 19 Heimspielen ungeschlagen.

"Wir freuen uns, dass wir heute gewonnen haben. Wir waren in jeder Statistik - bis auf die Tore und die Laufbereitschaft - schlechter", sagte Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel: "Wir haben die erste schwierige Situation überstanden, haben den Ball dann beim Einwurf schnell ins Spiel gebracht und es perfekt genutzt."

Bayern-Coach Carlo Ancelotti haderte mit der Chancenverwertung. "Wir waren nicht fokussiert genug und haben unser Spiel nicht gut genug zu Ende gebracht." 

Für beide Mannschaften war das Spiel die Generalprobe für die anstehenden internationalen Aufgaben. Die Bayern erwarten am Dienstag im ersten Spiel der Gruppenphase der Champions League den RSC Anderlecht. Die Hoffenheimer, die in den Playoffs zur Königsklasse am FC Liverpool gescheitert sind, treffen beim Start in ihre Europa-League-Gruppe am Donnerstag auf Sporting Braga.

Bayern nutzen Überlegenheit nicht

Die Bayern mussten vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena auf David Alaba, Jérôme Boateng und Juan Bernat verzichten. Thomas Müller (400. Pflichtspiel für die Münchner) und der frühere TSG-Spielmacher Sebastian Rudy standen in der Startelf. Die Topstars Franck Ribéry, Arjen Robben und James saßen ebenso wie der Ex-Hoffenheimer Niklas Süle zunächst auf der Ersatzbank.

Das änderte allerdings nichts daran, dass die Gäste in den ersten Minuten deutlich überlegen waren. Schon in der 7. Minute hätte Robert Lewandowski nach Vorarbeit von Müller aus kurzer Distanz die Führung erzielen können - der Ball strich über die Latte. Die ersatzgeschwächten Gastgeber, die ohne Bayern-Leihgabe Serge Gnabry, Abwehrchef Kevin Vogt sowie die Angreifer Sandro Wagner und Adam Szalai auskommen mussten, reagierten zunächst nur.

Dennoch hielten die Hoffenheimer erst einmal das torlose Remis. Bis Mitte der ersten Hälfte gestatteten sie den Münchnern nicht mehr als eine Feldüberlegenheit, große Torchancen konnte sich die Mannschaft von Trainer Carlo Ancelotti in dieser Phase nicht erarbeiten.

Kurioses 1:0

Dass Uth nach einer knappen halben Stunde den Tiefschlaf der Bayern-Abwehr im Anschluss an einen Einwurf sogar zur Führung für die Kraichgauer nutzte, war dennoch überraschend - und kurios. Denn zum Zeitpunkt des Treffers waren zwei Bälle im Spiel. Die Proteste der Münchner nutzten aber nichts, Schiedsrichter Daniel Siebert erkannte das Tor an. Auch von Videoassistent Guido Winkmann gab es offensichtlich keinen Einspruch.

Die Bayern waren durch den Rückstand geschockt, Hoffenheim übernahm bis zur Pause das Kommando. Steven Zuber hätte die Führung ausbauen können, der Schweizer scheiterte aber an Nationaltorwart Manuel Neuer (42.).

Nach dem Seitenwechsel war Kingsley Coman nahe dran am Ausgleich (50.), das Tor machte aber wieder Uth nach starker Vorarbeit von Zuber. Kurz darauf kam Robben ins Spiel. Angeführt vom Niederländer sorgten die Münchner für mächtig viel Druck, machten dabei aber auch zahlreiche ungewohnte Fehler. In der 75. Minute musste der entkräftete Uth raus.

Beste Spieler aufseiten der Bayern waren Lewandowski und Coman. Bei den Hoffenheimern konnten der bärenstarke Innenverteidiger Benjamin Hübner, Youngster Dennis Geiger und Uth überzeugen.

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