Keine Gnade: BVB isoliert Dembélé

13.08.2017 09:35
Ousmane Dembélé bleibt susoendiert
Ousmane Dembélé bleibt susoendiert

Vor dem DFB-Pokalspiel gegen den Sechstligisten Rielasingen-Arlen kündigte Borussia Dortmunds Coach Peter Bosz an, man werde sich am Sonntag zur Causa Ousmane Dembélé äußern. Nun veröffentlichte der BVB ein Statement.

Ergebnis der Gesprächsrunde zwischen dem niederländischen Trainer, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc: Der 20-jährige Franzose, der dem Training unlängst fernblieb, um seinen Wechsel zum FC Barcelona zu erzwingen, bleibt vorerst suspendiert.

"Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende in Wolfsburg", so Zorc: "Ousmane Dembélé hat selbstverständlich die Möglichkeit, ein individuelles Training abseits der Gruppe zu absolvieren."

Weiter werde man sich nicht zum Sachverhalt äußern, heißt es weiter.

Tür noch nicht geschlossen

Die Tür ist für den Youngster allerdings dennoch nicht unbedingt völlig geschlossen. Laut Informationen der "Bild am Sonntag" neigt Watzke dazu, Dembélé eine weitere Chance einzuräumen. Der Offensivmann, sehe mittlerweile seine Fehler ein und wolle weiterhin für den BVB spielen, berichtet die Zeitung weiter mit Bezug auf das Umfeld des Nationalspielers.

Das restliche Team der Dortmunder sieht die Sache derweil offenbar gelassen: "Ich hoffe, dass er bei uns bleibt. Aber das ist die Sache des Vereins", kommentierte Keeper Roman Bürki. Maximilian Philipp ergänzte: "Das betrifft uns nicht. Wir werden rausgehalten und sehen, was passiert."