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Rossi klagt über schlechten Reifensatz

12.08.2017 18:56
Valentino Rossi war mit seinen Reifen im Qualifying nicht zufrieden
Valentino Rossi war mit seinen Reifen im Qualifying nicht zufrieden

Nach dem Qualifying zum Grand Prix von Österreich steht fest: Kein Yamaha-Pilot steht in der ersten Startreihe. Maverick Viñales fehlt eine Zehntelsekunde auf die Zeit von Jorge Lorenzo, damit wird er in Spielberg von Platz vier starten. Teamkollege Valentino Rossi hat am Samstag zwar ein besseres Gefühl, in der Startaufstellung ist er jedoch nur auf Position sieben zu finden. Der "Doktor" macht dafür einen schlechten Reifensatz verantwortlich. Die neue Verkleidung habe laut dem neunfachen Weltmeister besser funktioniert, als vorerst erwartet.

"Das war von Beginn an ein guter Samstag", beginnt er sein Resümee. "Bereits bei der ersten Ausfahrt haben wir die Balance des Bikes verbessert, ich fühlte mich wirklich gut." Er konnte sich erst mit seiner Zeit aus dem dritten Training für Q2 qualifizieren. Am Nachmittag fehlten dem 38-Jährigen 0,747 Sekunden auf die Bestzeit. "Ich war immer ziemlich konkurrenzfähig. Am Nachmittag habe ich verschiedene Reifentypen ausprobiert - dabei hatte ich immer eine gute Pace. Das war nicht so schlecht."

Im Zeittraining zog Rossi vorne den Medium, hinten den weichen Reifen auf. Im finalen Versuch konnte er sich nicht mehr steigern. Am Ende blieb eine 1:23.982 Minuten stehen. Der Grund: "Leider hat der zweite Reifensatz nicht so gut funktioniert. Ich hatte weniger Grip und dafür viel Spin. Ich habe versucht, am Maximum zu pushen, aber es war unmöglich, mich zu verbessern. Unser Potenzial hätte für die Top 5 oder sogar für die erste Reihe gereicht", glaubt der Italiener. "Aber leider passiert das manchmal."

Yamaha fährt doch die neue Verkleidung

Am Sonntag steht er neben Dani Pedrosa (Honda) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) in der dritten Startreihe - auch Tech-3-Rookie Johann Zarco konnte sich noch vor ihm auf Rang sechs qualifizieren. "Der Start ist immer schwierig, auf dieser Strecke ganz besonders. Aber meine Pace ist nicht so schlecht. Wir müssen von Beginn an pushen. Wir müssen auch die Bedingungen abwarten, da auch die Reifenwahl entscheidend sein wird. Wir halten uns alle Optionen offen."

Klar ist bereits, dass Rossi und auch Viñales mit der neuen Yamaha-Verkleidung, die sie beim Test in Brünn zum ersten Mal ausprobiert haben, fahren werden. Und das, obwohl Yamaha diese auf dem Red-Bull-Ring eigentlich nicht einsetzen wollte. "Mir hat die neue Verkleidung seit dem Test in Brünn gefallen. Dennoch dachte ich, dass diese Strecke nicht besonders gut geeignet wäre dafür. Gestern hatten wir viele Wheelie-Probleme, daher haben wir uns dazu entschieden, die neue Verkleidung zu testen. Und tatsächlich hat es geholfen. Es hilft mir, ist gut zu fahren und sieht schön aus. Ich denke, wir werden sie verwenden."

Grundsätzlich schätzt Rossi seine Position nicht so schlecht ein. Im Vorjahr konnte er den zweiten Startplatz nicht ausnutzen und wurde am Ende Vierter. "Die Situation hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht gravierend verändert. Jetzt sind wir etwas näher an den Ducatis dran. Im Vorjahr hatten sie einen größeren Vorteil."

Viñales kritisiert: Müssen Beschleunigung verbessern

Den größeren Schritt habe Honda geschafft. "Die hatten 2016 Probleme, in diesem Jahr sind sie sehr schnell." Im Vorjahr konnte er vor Marc Marquez ins Ziel kommen, am Sonntag wird er das wiederholen wollen. Ein Sieg in Österreich fehlt auch dem Routinier noch in seiner Sammlung. "Wir wissen, dass diese Strecke nicht die beste für die M1 ist, aber die Top 8 sind sehr eng beisammen."

Der beste Yamaha-Fahrer am Samstag war Maverick Viñales. Der Spanier hatte sich dennoch einen Platz in der ersten Reihe erwartet. Seit seiner Pole-Position in Italien konnte er sich im Qualifying nicht mehr in den Top 3 behaupten. Am Samstag in Spielberg fehlte dem 22-Jährigen eine halbe Sekunde auf die Pole-Position, dementsprechend mürrisch war er nach dem Zeittraining.

Dennoch merkt er an: "Ich fühle mich ganz okay, da ich in den vergangenen Qualifyings Probleme hatte." Er weiß, wo es noch hakt: "Wir müssen unsere Beschleunigung in den Sektoren eins und zwei verbessern, weil wir dort viel Zeit verlieren. Ich freue mich darauf, etwas anderes auszuprobieren, da mein Team für das Warm-up etwas vorbereitet hat." Details will der WM-Zweite jedoch keine verraten.

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