Stimmen: "Zufrieden war ich nicht"

12.08.2017 23:12
Dortmund-Trainer Peter Bosz sah Verbesserungspotenzial
Dortmund-Trainer Peter Bosz sah Verbesserungspotenzial

Die Favoriten gaben sich in der ersten Runde des DFB-Pokals keine Blöße. Dementsprechend herrschte Erleichterung im Lager der Bundesligisten. Einzig BVB-Trainer Peter Bosz hatte Grund, Kritik am Auftritt seiner Mannschaft zu üben.

Würzburger Kickers - Werder Bremen 0:3

Stephan Schmidt (Trainer Würzburger Kickers): "Wir haben in der ersten Halbzeit einen guten Pokalfight geboten. Wir haben sehr viel investiert und ich glaube, dass jeder gesehen hat, dass wir die Kickers im Pokal sehr würdig vertreten haben."

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Würzburg hat uns das nicht einfach gemacht. Es war das erwartet schwere Spiel. Aber wir haben eine überzeugende Partie abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden."


1. FC Rielasingen-Arlen - Borussia Dortmund 0:4

Pierre-Emerick Aubameyang: "Ich freue mich über diesen Sieg. Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten und was wir machen mussten, um eine Runde weiter zu kommen. Es war sicherlich kein Top-Spiel von uns, aber im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein."

... zur Frage, ob er in dieser Saison sicher in Dortmund spielen werde: "Diese Frage stellt sich nicht. Die Situation ist momentan schwierig. Wir werden sehen, was passiert."

Maximilian Phillip: "Es war etwas ungewohnt, im schwarzgelben Trikot hier in dieses Stadion einzulaufen, aber ich freue mich, wieder hier zu sein. Die Zuschauer haben freundlich reagiert, anscheinend habe ich einen positiven Eindruck hier hinterlassen, das freut mich natürlich. Ich denke, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht. Wichtig ist nur, dass wir eine Runde weiter sind."

Peter Bosz: "Rielasingen hat das sehr gut gemacht. Wir haben versucht, das Tempo hochzuhalten. So richtig zufrieden war ich damit nicht. Trotzdem haben wir 4:0 gewonnen und keine neuen Verletzten. Das ist wichtig."

Jürgen Rittenauer (Trainer 1. FC Rielasingen-Arlen): "Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft. Das 0:4 ist ein Wahnsinns-Ergebnis für uns gegen den Titelverteidiger. Die Jungs haben die Vorgabe überragend umgesetzt."


Chemnitzer FC - Bayern München 0:5

Carlo Ancelotti: "Ich habe ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen, die hier mit dem richtigen Spirit und der richtigen Einstellung aufgetreten ist. In der ersten Halbzeit hat es uns der Gegner schwer gemacht, weil er sehr gut in der Abwehr stand. In der zweiten Halbzeit haben wir mehr Chancen kreiert, aus denen wir die Tore erzielt haben."

Hasan Salihamidžić....

... zur Form des FCB: "Die Form ist sehr gut, endlich haben wir mal alle Spieler an Bord. Die Mannschaft hat in dieser Woche sehr gut und intensiv trainiert."

... zu Sebastian Rudy: "Sebastian ist ein super Junge, der sich sehr gut in unsere Mannschaft eingefügt hat. Ich habe das Gefühl, dass er noch nie für einen anderen Klub gespielt hat. Er ist ein sehr guter Spieler. An Sebastian werden wir noch viel Freude haben, da bin ich mir sehr sicher."

... zur Frage, wie er auf den Streik von Ousmane Dembélé hätte: "So etwas machen unsere Spieler nicht, darum werde ich nicht in diese Situation kommen. Wir haben sehr vernünftige Spieler, die so etwas nicht machen."

Robert Lewandowski: "Ich freue mich sehr, dass wir die erste Runde geschafft haben. Es ist immer wichtig, das erste Tor zu schießen und zu versuchen, gut zu spielen. Das ist nicht immer leicht, denn wenn du kein Tor machst, musst du aufpassen. Der Gegner hat sehr defensiv gespielt, wir hatten wenig Räume. Für uns war am wichtigsten, die nächste Runde zu erreichen."

Horst Steffen (Trainer Chemnitzer FC): "Wir haben in der ersten Halbzeit gut verteidigt und dem Gegner wenig Räume gegeben, aber auch wenig Entlastung nach vorn geschaffen. In der zweiten Halbzeit zog der Gegner das Tempo an, spielte genauer und für uns wurde es mit jedem Gegentor schwerer. Ich hätte mir ein Tor gewünscht, das hätte unsere Fans happy gemacht. Sie haben uns toll unterstützt."

Kevin Kunz (Chemnitzer FC): "Ich bin zwiegespalten. Ein Auge lacht, ein Auge weint. Ich hätte mir ein Gegentor weniger gewünscht, fünf Tore tun schon etwas weh. Trotzdem wissen wir, wer unser Gegner war. Dass die Konzentration und die Kraft am Ende nachlässt, ist klar. Bayern hat eine Qualität, die in Deutschland ihresgleichen sucht."


Lüneburger SK - FSV Mainz 05 1:3

Sandro Schwarz: "Wir haben es über 92 Minuten sehr gut gemacht, waren aktiv und giftig im Gegenpressing. Mit dem 1:1 sind wir gut umgegangen. Es ist ein ständiger Entwicklungsprozess, und wir sind auf einem guten Stand."

Achim Otte (Trainer Lüneburger SK): "Wir haben aus dem Spiel heraus zunächst wenig zugelassen und hatten gehofft, mit einem Remis in die Pause zu gehen. In der zweiten Hälfte haben wir früher gepresst, es aber verpasst, den ein oder anderen Konter zu setzen. Insgesamt bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden."


Leher TS Bremerhaven - 1. FC Köln 0:5

Peter Stöger: "Wir sind die Partie professionell und ohne Überheblichkeit angegangen. Es war wichtig, ruhig geblieben zu sein, als in den ersten 25 Minuten noch keine Tore gefallen waren. Auch wenn der Gegner nur fünftklassig war, war es für uns ein wichtiges Spiel unter Wettbewerbsbedingungen."

Dennis Ley (Trainer Leher TS Bremerhaven): "Ich bin mit dem Resultat zufrieden. Wir haben mit unseren Möglichkeiten einiges erreicht. Bei 40-minütiger Unterzahl nur zwei Gegentore - das kann sich sehen lassen."


Germania Halberstadt - SC Freiburg 1:2

Andreas Petersen (Trainer VfB Germania Halberstadt) zum Tor von Sohn Niels: "Sein Tor war der Dosenöffner. Ich war sehr wütend auf meine Mannschaft und im gleichen Moment stolz. Das zeichnet eben einen klasse Torjäger aus. Ich bin ein bisschen stolz, wie er es gemacht hat und verärgert, dass er es gemacht hat."

Christian Streich: "Die erste Halbzeit war gut, die zweite Halbzeit war nicht gut. Das bleibt stehen. Durch die Umstellung von Andreas Petersen hätten wir es eigentlich einfacher haben müssen, aber ich will jetzt nicht motzen. Wichtig ist, dass wir mit dem Erfolg jetzt in die nächste Woche gehen können."

Niels Petersen zum Sieg gegen seinen Vater: "Es war ein besonderes Spiel für mich, das viel Kraft gekostet hat. Ich habe kein schlechtes Gewissen. Es ist meine Aufgabe, und ich bin professionell. Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Natürlich bin ich aber immer enttäuscht, wenn mein Vater verliert. Ich hasse es, wenn Papa verliert. Deshalb ist es ein Wechselbad der Gefühle. Insgesamt können wir aber beide damit leben."


TuS Erndtebrück - Eintracht Frankfurt 0:3

Timothy Chandler: "Es war auf jeden Fall harte Arbeit. Aber wir haben uns das Leben selber schwer gemacht, weil wir in den ersten 15 Minuten kein Tor gemacht haben."

Niko Kovač: "In den ersten 20 Minuten haben wir uns auf dem nassen, schmierigen Rasen immer wieder selbst in Schwierigkeiten gebracht. Das hat mir nicht gefallen. Nach der Roten Karte habe ich gedacht: 'Wieso jetzt das schon wieder?' Aber die Anzahl der Chancen stimmt mich positiv, auch wenn die Verwertung nicht so war, wie wir uns das vorstellen."

Florian Schnorrenberg (Trainer TuS Erndtebrück): "Die große Kulisse hat uns dieses Mal nicht gehemmt, wie noch vor zwei Jahren gegen Darmstadt. Beim Stand von 0:0 und in Überzahl hofft man dann sogar auf ein bisschen mehr. Daher sind wir etwas enttäuscht, auch wenn der Sieg der Eintracht am Ende klar verdient war."


Rot-Weiß Erfurt - 1899 Hoffenheim 0:1

Stefan Krämer (Trainer Rot-Weiß Erfurt): "Wir haben mit viel Herz und Disziplin verteidigt, da muss ich unseren Jungs ein großes Kompliment machen. Sie passen beim Video-Studium nicht immer auf, aber in dieser Woche haben sie aufgepasst. Wir sind die letzten Minuten volles Risiko gegangen. Jetzt müssen wir sehen, dass wir uns in der Liga offensiv noch steigern."

Julian Nagelsmann: "Das war der klassische Verlauf eines Pokalspiels. Wir hatten unfassbar wenig Raum, wir haben aber auch schlampig gespielt. Nach der Halbzeit haben wir die Dinge besser umgesetzt, nach dem 1:0 hat Erfurt sehr gut gespielt. Sie waren ein unangenehmer Gegner, aber wir waren der verdiente Sieger, das muss auch unser Anspruch sein."


Würzburger Kickers - Werder Bremen 0:3

Stephan Schmidt (Trainer Würzburger Kickers): "Wir haben in der ersten Halbzeit einen guten Pokalfight geboten. Wir haben sehr viel investiert und ich glaube, dass jeder gesehen hat, dass wir die Kickers im Pokal sehr würdig vertreten haben."

Alexander Nouri: "Würzburg hat uns das nicht einfach gemacht. Es war das erwartet schwere Spiel. Aber wir haben eine überzeugende Partie abgeliefert. Ich bin sehr zufrieden."