BVB-Interesse "schmeichelt" Stöger

12.08.2017 12:18
Peter Stöger ist in Köln heimisch geworden
Peter Stöger ist in Köln heimisch geworden

Peter Stöger führte den 1. FC Köln nach 25-jähriger Durststrecke wieder nach Europa. Eine Leistung, die auch einem Branchenprimus aus Dortmund nicht verborgen geblieben ist.

"Es schmeichelt, ja. Ich denke, es wird registriert, was für eine Arbeit mein Team und ich leisten", sagte Stöger in der "WAZ" angesprochen auf ein kolportiertes BVB-Interesse an seiner Person. 

Momentan ist ein Abschied aus dem "spannend und vielschichtigen" Köln aber kein Thema für den Österreicher. "Ich bin in Köln sehr glücklich und spekuliere nicht auf andere Jobs. Die, die ich gefragt habe und die die Stadt kannten, sagten, man sei selbst schuld daran, wenn man sich in Köln nicht wohlfühlt. Und heute kann ich sagen: Es stimmt. Leiden und Liebe sind eng miteinander verbunden. Das macht den Klub und die Stadt aus. So ist eben die Mentalität", schwärmte Stöger von der Domstadt. 

"Geschichte mit Modeste war schwierig"

Mit Blick auf seine Mannschaft rückt der 51-Jährige besonders menschliche Werte in den Fokus."Mir ist wichtig, dass die Spieler über ihren Tellerrand schauen. Respekt, Vertrauen, Verantwortung. Genau diese Dinge versuchen wir mit Leben zu füllen. Die Spieler wissen, dass das hier alles Teamarbeit ist", so der gebürtige Wiener.

Das Wechsel-Theater im Sommer um Anthony Modeste sieht Stöger dennoch gelassen: "Diese Geschichte mit Modeste war schwierig. Das Konstrukt war kompliziert. Aber man muss da auch kein Drama draus machen, es ist gut ausgegangen und alles okay. Früher gingen die Spieler nach Italien, dann nach England, jetzt gehen sie eben nach China. Die Sportart wird nicht beschädigt."

 

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