RB: Gab es gar kein Milan-Angebot für Forsberg?

17.07.2017 11:46
Emil Forsberg wird auch in der kommenden Saison in Leipzig spielen
Emil Forsberg wird auch in der kommenden Saison in Leipzig spielen

Was war das in den letzten Wochen für ein Theater rund um Naby Keïta und Emil Forsberg. Die Superstars von RB Leipzig sorgten mit ihren offen vorgetragenen Wechselgedankenspielchen für Unruhe im Umfeld des Vizemeisters. Mittlerweile hat sich die Lage ein wenig beruhigt, insbesondere, weil Sportdirektor Ralf Rangnick den Wünschen der beiden schnell einen Riegel vorschob.

Doch das Wechselverbot scheint der guten Laune der beiden RB-Profis keinen Abbruch getan zu haben. "Man merkt ihnen an, dass sie sich superwohl fühlen und sich auf die neue Saison freuen", sagte Chefcoach Ralph Hasenhüttel dem "kicker" und stellte heraus, wie viel Anteil der Verein daran hat: "Sie wissen sehr wohl, was sie an uns haben."

An Keïta soll unter anderem der FC Liverpool interessiert gewesen sein. Rund 68 Millionen Euro soll der Klopp-Klub geboten haben, doch Rangnick winkte ab und verwies darauf, dass es "keine Schmerzgrenze" gebe.

Hasenhüttl: "Langfristiges Ziel, ein großer Verein zu werden"

Für Forsberg hingegen, der lange Zeit mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht wurde, soll es nach Informationen des "kicker" jedoch gar kein Angebot des Serie-A-Klubs gegeben haben. 

Dabei hatte der 25-Jährige noch zu Beginn des Jahres in höchsten Tönen von Milan geschwärmt: "Das ist ein großer Klub, einer der größten in der Welt. Sie haben ein sehr interessantes Projekt, sie wollen zurück auf den Thron." Der US-Sender "ESPN" berichtete gar im Juni, dass der Wechsel schon durch sei und es nur noch Unklarheit über die Höhe der Ablösesumme gebe. Wie sich nun herausstellt wohl eine klare Fehlinformation. 

Hasenhüttl sieht das Werben um seine Schützlinge ganz entspannt. "Es ist ein Riesenkompliment für uns, dass wir solche Begehrlichkeiten geweckt haben. Aber es ist nicht Sinn und Zweck unseres Weges, unsere Spieler bei den erstbesten Angeboten ziehen zu lassen", erklärte der Trainer: "Unser langfristiges Ziel ist es, ein großer und etablierter Verein zu werden. Und da ist das, was wir in diesem Sommer gemacht haben, ein bedeutender Schritt dahin."

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