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Renault-Dämpfer: Kubica? "Nicht auf unserer Liste"

19.06.2017 13:53
Robert Kubica hofft auf sein Formel-1-Comeback
Robert Kubica hofft auf sein Formel-1-Comeback

Dämpfer für Robert Kubica: Der Pole, der sechs Jahre nach seinem schweren Rallyeunfall in Valencia bei einem Test in das Formel-1-Cockpit zurückkehrte, ist laut Renault-Geschäftsführer Cyril Abiteboul für 2018 kein Thema.

"Wir haben einen langfristigen Vertrag mit Nico (Hülkenberg; Anm. d. Red.) und einen mit Jolyon (Palmer) für die gesamte Saison 2017", sagt der Franzose gegenüber "Autosport". Irgendwann müsse man entscheiden, wie es 2018 weitergeht, "und wenn Robert bis dahin eine Option wird, dann werden wir uns das ansehen. Derzeit steht er aber nicht auf unserer Liste."

Kubica absolvierte vor rund zwei Wochen auf dem kurvigen Circuit Ricardo Tormo im Lotus-Boliden der Saison 2012 115 Runden und hatte laut eigenen Angaben trotz der schweren Verletzungen, die er sich 2011 zugezogen hatte, überhaupt keine Probleme. Außerdem gab der 32-Jährige nach dem Test zu Protokoll, dass er nun "neue Ziele" habe. Laut Einsatzleiter Alan Permane sei er außerdem "schnell genug" gewesen, wodurch Gerüchte über ein mögliches Comeback bei Renault, wo Palmer zunehmend unter Druck gerät, Fahrt aufgenommen hatten.

Doch unter welchen Umständen könnte sich Renault ein Comeback des Polen vorstellen? "Es gibt noch viele Dinge, die er absolvieren muss, damit er auf der Liste stehen könnte", lässt sich Abiteboul nicht in die Karten blicken.

"Wollen bei niemandem Erwartungen schüren"

Laut eigenen Angaben will er nun etwas Druck aus der Angelegenheit nehmen: "Ich weiß, dass der Sport voller Gerüchte und Spekulationen ist, aber im gegenwärtigen Fall müssen wir etwas vorsichtiger sein, da wir über jemanden sprechen, den wir alle lieben, der ein fantastisches Image hat und der aus persönlicher Sicht eine sehr schwierige Angelegenheit durchstehen musste. Ich würde daher gerne die Gelegenheit nutzen und alle bitten, etwas vorsichtiger zu sein."

Man habe Kubica zwar die Möglichkeit zu diesem Test gegeben, "aber wir wollen bei niemandem Erwartungen schüren, auch nicht bei Robert selbst". Glaubt man den Worten Kubicas, dann scheint dieser Plan nur bedingt aufgegangen zu sein.

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