Lewy-Berater bekräftigt Kritik an den Bayern

19.06.2017 08:13
Robert Lewandowski ist sauer auf den FC Bayern
Robert Lewandowski ist sauer auf den FC Bayern

Robert Lewandowskis Berater Maik Barthel hat in der Diskussion um mangelnde Unterstützung für seinen Klienten bei der Jagd auf die Torjägerkanone nachgelegt.

"Wie mir Robert erzählt hat, gab es keine Unterstützung und keinen Appell des Trainers, Robert im letzten Spiel zu unterstützen, um Torschützenkönig zu werden. Er war so was von enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe", sagte Barthel dem "kicker". 

Auch weil er nach dem Bundesligaspiel gegen den BVB wegen einer Schulterverletzung wochenlang unter Schmerzen spielte, habe der Pole gehofft, "dass ihn die Mannschaft und der Trainer proaktiv unterstützen würden, damit er die Torjägerkanone bekommt".

Lewandowski selbst hatte seine Unzufriedenheit in der "Kanonen-Affäre" ebenfalls bereits öffentlich gemacht und zeigte sich gegenüber polnischen Medien "verärgert" und "enttäuscht" "über die Einstellung des Teams".

Berater Barthel setzte den Rekordmeister zudem in Sachen Transfers unter Druck. Lewandowski sei nach München gewechselt, um Titel zu holen, allen voran den in der Champions League. Sein Schützling verfolge deswegen genau, die Personalpolitik der Bayern.

Mit Niklas Süle (1899 Hoffenheim, 21), Serge Gnabry (Werder Bremen, 21) und Corentin Tolisso (Olympique Lyon, 22) wechselten bisher überwiegend junge, auf internationalem Niveau unerfahrene Spieler in die bayerische Landeshauptstadt. Zudem kommt der 27 Jahre alte Sebastian Rudy, ebenfalls von Hoffenheim.