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Folger: "Situation ist nicht beunruhigend"

19.05.2017 20:11
Jonas Folger gibt Entwarnung für den Frankreich-GP
Jonas Folger gibt Entwarnung für den Frankreich-GP

MotoGP-Rookie Jonas Folger beendet den ersten Trainingstag in Frankreich mit gemischten Gefühlen. Zwar kam der Deutsche in der Gesamtwertung nicht über Rang zwölf hinaus und landete damit deutlich hinter seinem Teamkollegen Johann Zarco, der sich auf Platz drei der kombinierten Zeitentabelle schob. Dennoch gibt der Tech-3-Yamaha-Pilot Entwarnung: "Die Situation ist bei weitem nicht beunruhigend."

Noch am Morgen hatte sich Folger unter schwierigen Mischbedingungen zwischenzeitlich auf den dritten Rang vorgekämpft, konnte diesen jedoch nicht halten. Denn während sich viele Piloten auf abtrocknender Strecke im finalen Run für Slicks entschieden, fuhr der 23-Jährige mit den Regenreifen zu Ende. "Von dem her schaute der Blick auf die Zeitenliste weniger erfreulich aus, nachdem einige Fahrer noch mit Trocken-Set-up rausgingen", gibt Folger zu.

Dennoch sei es eine positive Session gewesen. "Aufgrund der Mischbedingungen am Vormittag haben wir nicht viel an der Abstimmung gearbeitet", erklärt der Deutsche. "Es galt in erster Linie ein Vertrauen zur Strecke und für die Verhältnisse aufzubauen." Das gestaltete sich am Nachmittag dann jedoch deutlich schwieriger. Denn auf der dann komplett nassen Strecke hatte Folger mit "ungewohnten Grip-Problemen" zu kämpfen.

Folger: "Das war wirklich komisch"

"Das war wirklich komisch, da wir im Nassen normalerweise stark sind. Wir müssen erst genau analysieren, warum wir überhaupt keinen Edge-Grip hatten. Das hatte zur Folge, dass mir beim Bremsen ständig das Hinterrad wegschmierte", analysiert der MotoGP-Rookie und erwägt folgende Maßnahme: "Ich denke, dass wir hinsichtlich der Balance mehr Gewicht auf das Hinterrad verlagern müssen, da die Traktion an und für sich gut ist."

Trotz seiner Schwierigkeiten im Regen zeigt sich Folger von der neu asphaltierten Strecke aber begeistert: "In den vergangenen Jahren war die Fahrbahn schon sehr uneben und rutschig. Das war auch die Ursache für die vielen Stürze. Doch der Unterschied auf der Bremse ist nun schon gewaltig. Es war längst notwendig, dass die Streckenbetreiber in dieser Hinsicht gehandelt haben und wir sind alle froh darüber, wir sind mit ihrer Arbeit zufrieden."

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