Dahoud vor Gladbach-Abgang - Wechsel zum BVB?

17.02.2017 12:42
Mahmoud Dahoud verlässt wohl Borussia Mönchengladbach - in Richtung BVB?
Mahmoud Dahoud verlässt wohl Borussia Mönchengladbach - in Richtung BVB?

Mahmoud Dahoud zählt zu den größten Talenten von Borussia Mönchengladbach. Bereits seit sieben Jahren schnürt der 21 Jahre alte Deutsch-Syrer die Fußballschuhe für den fünfmaligen deutschen Meister. Im Sommer stehen die Zeichen jedoch auf Trennung.

Wie "fussballtransfers.com" unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld des Mittelfeldspielers berichtet, hat dieser das ihm vorliegende Angebot zur Verlängerung seines noch bis 2018 laufenden Vertrags in Gladbach zurückgewiesen - endgültig, wie es heißt.

Stattdessen favorisiere der U21-Nationalspieler einen bundesligainternen Wechsel im kommenden Sommer. Auch den wahrscheinlichsten Abnehmer bringt das Portal ins Spiel: Borussia Dortmund.

Demnach soll der Revierklub bereit sein, Dahoud für die festgeschriebene Ablösesumme von zehn Millionen Euro in den Signal-Iduna-Park zu lotsen.

Die Schwarzgelben hatten sich dem Vernehmen nach bereits vor der laufenden Saison um Dahoud bemüht. Dieser sollte beim BVB den zu Manchester City abgewanderten İlkay Gündoğan ersetzen. Doch Gladbachs Sportdirektor Max Eberl schob dem Werben der Namenscousine aus dem Ruhrgebiet einen Riegel vor. 

Wirbt auch RB Leipzig um Dahoud?

In der kommenden Transferperiode könnte Eberl aufgrund des Vertragswerks des Youngsters zu einem Verkauf gezwungen sein. "Sollte der Vertrag im Sommer nur noch dieses eine Jahr Restlaufzeit haben, muss man automatisch überlegen, was zu tun ist", hatte der 43-Jährige schon im vergangenen Herbst gegenüber dem "kicker" gesagt.

Auch wenn Dahouds Noch-Arbeitgeber sowie internationale Mitbewerber wie der FC Liverpool und Juventus nicht mehr in der Verlosung zu sein scheinen - konkurrenzlos ist der BVB nicht im Bemühen um das Juwel.

RB Leipzig, als Zweiter in der Tabelle derzeit immerhin zwei Plätze vor Dortmund notiert, soll seine Fühler ebenfalls nach Dahoud ausgestreckt haben. Zehn Millionen Euro wären für den finanzkräftigen Aufsteiger eine problemlos darstellbare Ablöse.

Dahoud spielt aktuell seine zweite komplette Saison im Profibereich, kann die überragenden Leistungen aus der vorangegangenen Spielzeit allerdings nicht bestätigen.

Während ihm 2015/2016 in 32 Bundesligaspielen 14 Scorerpunkte (fünf Tore, neun Vorlagen) gelangen, war er aktuell nach 15 Einsätzen nur an drei Treffern direkt beteiligt (ein Tor, zwei Vorlagen). Unter dem neuen Cheftrainer Dieter Hecking zeigte seine Leistungskurve zuletzt allerdings wieder nach oben.

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