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Mercedes bedient sich bei Ferrari

16.02.2017 12:27
James Allison (l.) darf die roten Arbeitsklamotten endgültig einmotten
James Allison (l.) darf die roten Arbeitsklamotten endgültig einmotten

Die Mercedes-Mannschaft hat sich die Dienste James Allisons gesichert. Wie die Silberpfeile am Donnerstag bekannt geben, nimmt der 48-jährige Brite ab März die Arbeit als neuer Technikchef in Brackley auf.

Damit folgt er auf den zu Williams abgewanderten Paddy Lowe, fungiert aber nicht wie sein Vorgänger in der Rolle des Co-Teamchefs. Allison berichtet vielmehr direkt an Mercedes-Sportchef Toto Wolff. "Nach meiner Auszeit bin ich heiß darauf, wieder die Arbeit aufzunehmen", sagt er.

Zu einem Team zu wechseln, dass in den vergangenen drei Jahren sechs WM-Titel holte, begreift Allison als "enormes Privileg". Er möchte "einen Teil dazu beitragen, Mercedes in den kommenden Jahren nach und nach noch stärker zu machen". Wolff ist sicher, den richtigen Mann gebunden zu haben, um eine "hochqualifizierte Mannschaft in absoluter Bestform" zu ergänzen: "Es war keine einfache Aufgabe, die richtige Persönlichkeit dafür zu finden", meint der Österreicher über die Suche.

Schließlich wünschte sich Mercedes eine Verstärkung, die mit der Truppe harmoniert, aber gleichzeitig Führungsfigur ist: "Sie muss unser erfahrenes Team an Ingenieuren verstärken, unseren talentierten, jungen Teammitgliedern Raum zur Entfaltung lassen und ebenso ihre eigene Vision für diese Rolle einbringen", skizziert Wolff das Anforderungsprofil des Technikchefs, das Allison ideal erfüllt haben soll.

Langjährige Erfahrungen

Allison begann seine Formel-1-Karriere nach einem Studium in Cambridge im Jahre 1991 bei Benetton. Anschließend wurde er Chefaerodynamiker bei Larousse und kehrte in gleicher Funktion zu Flavio Briatore zurück. Von 2000 bis 2005 absolvierte er eine erste Karriere bei Ferrari, ehe er bei Renault respektive Nachfolger Lotus ein Siegerauto aus dem Boden stampfte. 2013 kehrte er zur Scuderia zurück.

Nach dem überraschenden Tod seiner Ehefrau, sportlichen Misserfolgen und angeblichen Differenzen mit Konzernchef Sergio Marchionne erfolgte im vergangenen Jahr die Trennung von Ferrari, die es ihm erlaubte, nach Großbritannien zurückzukehren, um bei seinen Kindern sein zu können, die auf der Insel zur Schule gehen. Nach einer vertragsbedingten Arbeitssperre und der Entmachtung Ron Dennis' war ein Wechsel zu McLaren ebenfalls Thema.

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