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Rosberg erwartet Podestplätze von Alonso

15.02.2017 16:29
Nico Rosberg (l.) sieht für Fernando Alonso Licht am Ende des Tunnels
Nico Rosberg (l.) sieht für Fernando Alonso Licht am Ende des Tunnels

Bei McLaren stapelte man zuletzt tief, doch Nico Rosberg hat die Mannschaft von Fernando Alonso diese Saison auf der Rechnung. "Fernando wird dieses Jahr auf dem Podest stehen - oder dem Podest zumindest sehr nahe kommen", ist der zurückgetretene Weltmeister gegenüber "Diario Sport" überzeugt. Grund für seine Zuversicht: das neue Reglement.

"Alle fangen bei Null an", erklärt Rosberg. "Alonso hat also eine große Chance, aber wir müssen erst mal abwarten, denn das gilt natürlich auch für andere Fahrer und Teams." Er ist aber sicher, dass der Spanier, der in den vergangenen zwei Jahren mit McLaren-Honda nicht über zwei fünfte Plätze hinauskam, einen großen Sprung nach vorne machen wird: "McLaren wird sich ordentlich verbessern. Ich rechne zwar nicht damit, dass sie dominieren, aber sie werden diese Gelegenheit nutzen."

Rosberg rechnet damit, dass sein Ex-Team Mercedes auch in der kommenden Saison den Ton angeben wird: "Alonso zählt zwar zu den besten Fahrern, aber Mercedes hat einen großen Vorsprung. Ich glaube nicht, dass sich das ändern wird. Das Team funktioniert wie eine gute geschmierte Maschine."

Zak Brown: Erst 2018 wieder siegfähig

Während Rosberg McLaren durchaus auf der Rechnung hat, gab man sich zuletzt in Woking betont vorsichtig, was die Erwartungen für die Saison 2017 angeht. Der neue McLaren-Boss Zak Brown meinte kürzlich, dass sein Team dieses Jahr nicht gewinnen werde und man die Truppe daher nicht an den Ergebnissen, sondern an den Fortschritten messen müsse. Zudem werde man die Weiterentwicklung erst 2018 von außen wahrnehmen.

Daraufhin drückte auch Alonso selbst auf die Bremse, was die Erwartungen für 2017 angeht. "Bei den letzten Saisonrennen waren wir eine Sekunde bis eineinhalb Sekunden langsamer als Mercedes, und dieser Rückstand ist brutal", nutzte er gegenüber "AS" die Vorjahressaison als Gradmesser für dieses Jahr. Auf die Frage, ob er zumindest an Podestplätze glaube, meinte er: "Ich wünsche es mir."

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