Holt der HSV Papadopoulos statt Subotić?

11.01.2017 12:08
Kyriakos Papadopoulos (r.) soll wohl statt Neven Subotić zum HSV wechseln
Kyriakos Papadopoulos (r.) soll wohl statt Neven Subotić zum HSV wechseln

Die Verpflichtung von Mergim Mavraj war nur der erste Streich des Hamburger SV. Der Nordklub ist weiter auf der Suche nach Innenverteidigern. Doch aus dem Transfer von BVB-Abwehrrecke Neven Subotić, der lange Zeit als heißer Kandidat an der Elbe gehandelt wurde, wird wohl nichts.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll Subotić nicht mehr auf der Einkaufsliste von Neu-Manager Jens Todt stehen. Der Grund ist wieder einmal die Physis des Serben: Der lange Zeit nicht berücksichtigte Abwehrspieler flog zwar mit Borussia Dortmund ins Trainingslager nach Spanien, plagt sich dort jedoch mit argen Muskelproblemen herum. Auch das Knie zwickt. Bislang konnte der 28-Jährige noch an keinem Training teilnehmen. 

Subotić ist schlichtweg schon zu lange aus dem Spielrhythmus heraus und kann auf diese Weise erst langsam wieder zu alter Stärke zurückkehren. Der HSV sucht hingegen einen Abwehrspieler für die Zentrale, der sofort weiterhelfen kann. Heißt: Der BVB-Profi ist keine Option für die Hanseaten.

"Papa" wartet auf ein Zeichen

Dafür hat nun ein anderer wohl die Nase vorn. Wie die Boulevard-Zeitung weiter berichtet, soll Kyriakos Papadopoulos schon auf gepackten Koffern sitzen und schon sehnlichst darauf warten, den Sprung nach Hamburg zu machen. Der Leih-Leipziger, der Bayer Leverkusen gehört, dürfte seinen aktuellen Verein wohl verlassen, weil er dort keine Perspektive hat. Im Gegenteil: RB-Sportchef Ralf Rangnick macht zur Zeit Jagd auf Dayot Upamecano, der an den Schwester-Klub RB Salzburg gebunden ist und die gleiche Position wie Papadopoulos bekleidet. 

Sobald dieser Deal über die Bühne ist, wäre der Weg nach Hamburg für den 24-jährigen Griechen frei. Laut "Bild" soll das in den nächsten Tagen der Fall sein.