RB: Selke spricht über seine Zukunft

11.01.2017 10:40
RB-Stürmer Davie Selke will sich zurück ins Team kämpfen
RB-Stürmer Davie Selke will sich zurück ins Team kämpfen

Davie Selke hatte sich sein erstes Bundesliga-Jahr mit RB Leipzig sicherlich etwas anders vorgestellt. Magere zehn Kurzeinsätze hat der Held von Rio nur auf dem Konto. Zwei Tore gelangen ihm in seiner Rolle als Joker. Aufgrund der schwierigen Perspektive wurde zuletzt über einen Vereinswechsel im Winter spekuliert. Jetzt äußert sich Selke selbst zu den Gerüchten.

"Eins ist klar: Ich fühle mich in diesem Verein extrem wohl. Und wenn ich in der Rückrunde auf meine Einsätze komme, dann gibt es überhaupt keinen Grund, nach rechts oder links zu schauen", betonte der Stürmer und fügte hinzu: "Dafür werde ich weiter hart arbeiten."

Unter anderem hatte mit Stoke City ein englischer Klub angeblich Interesse an Selke, genauso wie die Bundesliga-Klubs Leverkusen und Gladbach. Für Selke eine ganz gewöhnliche Entwicklung. "Dass solche Gerüchte in so einer Phase aufkommen, ist doch normal und zeigt, dass ich über bestimmte Qualitäten verfüge." Er habe das zwar alles mitbekommen, sich damit aber nicht weiter beschäftigt. 

Was macht Selke im Sommer?

Stattdessen stellte der Angreifer heraus, dass letzte halbe Jahr für seine Ansprüche an Spielzeit zu wenig war. "Es ist wichtig für mich als junger Spieler zu spielen. Dafür gebe ich im Moment alles, dass es sich ändert", sagte Selke und fügte hinzu: "Ich hoffe einfach, dass ich mehr Minuten bekomme." Ob er bei schlechter Prognose auch über den Sommer hinaus in Leipzig bleiben werde, wollte der 21-Jährige hingegen nicht klar beantworten. "Alles andere lasse ich auf mich zukommen."

Vor der Winterpause gab es noch ein Gespräch zwischen RB-Trainer Ralph Hasenhüttl und dem Sorgenkind. Eine Einsatzgarantie hat der Stürmer dort aber nicht bekommen. Solche "Versprechen sind im Fußball schwierig", wusste Selke über das Treffen mit Hasenhüttl zu berichten, das anderthalb Stunden gedauert haben soll: "Es war absolut offen und ehrlich von beiden Seiten. Wir sind beide mit einem guten Gefühl da raus."

Sollte der ehemalige Bremer also zum Abschluss der Rückrunde am 21. Januar immer noch auf der Bank sitzen, wäre der Frust wohl weiterhin groß, glaubt auch Selke: "Es wäre genauso schmerzhaft wie in den 15 Bundesliga-Spielen der Hinrunde, als ich nicht in der Startelf stand."