Deutsche Springreiter enttäuschen in London

18.12.2016 17:58
Daniel Deußer war als Neunter noch bester Deutscher.
Daniel Deußer war als Neunter noch bester Deutscher.

Die deutschen Springreiter haben beim Weltcup-Springen in London eine enttäuschende Leistung gezeigt. Als bester der fünf Starter kam Daniel Deußer in der Olympia-Hall auf Rang neun. Der in Belgien lebende Hesse kassierte mit der Stute Equita in der entscheidenden Runde zwei Abwürfe.

Die Prüfung gewann der Brite Scott Brash. Mit M'lady setzte sich der 31 Jahre alte Team-Olympiasieger von 2012 in 38,73 Sekunden knapp vor seinem Landsmann Ben Maher mit Diva (38,85) durch. Dritter wurde der ebenfalls fehlerfreie Belgier Nicola Philippaerts mit Harley (39,07).

Zweitbester Reiter aus Deutschland wurde Maurice Tebbel. Der Nachwuchsreiter aus Emsbüren kam nach zwei Abwürfen mit Chaccos' Son auf Rang zwölf. Einen Platz dahinter landete Marcus Ehning aus Borken, der mit Comme Il Faut 20 Strafpunkte sammelte.

Im Weltcup-Ranking kletterte Ehning trotzdem auf den dritten Rang. Die Wertung der Westeuropa-Liga führt nach acht von dreizehn Stationen der Franzose Kevin Staut vor dem Italiener Lorenzo De Luca an.