Die Zukunft von Star-Angreifer Mohamed Salah beim FC Liverpool ist nach dem großen Knall vom Wochenende mehr als ungewiss. Der FC Bayern München wird beim Ägypter aber keinen Vorstoß wagen.
Der FC Bayern wird nicht ins Transfer-Rennen um Mohamed Salah einsteigen, wie Sportvorstand Max Eberl am Dienstag vor dem Champions-League-Spiel der Münchner gegen Sporting CP bei "DAZN" deutlich klarstellte.
"Wir haben mit Lennart Karl ein herausragendes Talent. Ihm jetzt jemanden davorzusetzen, würde keinen Sinn machen", begründete der 52-Jährige, der sich ansonsten der Meinung von "DAZN"-Experte und Ex-Nationalspieler Sami Khedira anschloss. Khedira argumentierte, dass ein Transfer-Vorstoß des FC Bayern bei Salah dem aktuellen Kader nicht guttun würde, da man gerade in der Offensive bestens aufgestellt sei.
Zudem: In Jamal Musiala wird bald ein Langzeitverletzter zurückkehren und den Konkurrenzkampf im Angriff weiter ankurbeln.
Eberl-Klartext: FC Bayern will keine "Unruhe"
Gerade deshalb ist man beim FC Bayern in Sachen Winter-Transfers "sehr entspannt", wie Eberl betonte: "Wir haben schon öfter über den Kader gesprochen: Es kommen Spieler zurück. Die Transfers kommen von innen heraus." Gegen Sporting CP steht erstmals in dieser Saison Linksverteidiger Alphonso Davies im Spieltagskader, der Kanadier hatte am 23. März beim Einsatz für seine Nationalmannschaft gegen die USA unter anderem einen Kreuzbandriss erlitten.
Eberl stellte letztlich erneut heraus: "Jetzt ist nichts geplant dazuzuholen, der Kader ist homogen und ausgewogen. Ein neuer Spieler kann auch für Unruhe sorgen, weil sich Rollen verschieben."
Mohamed Salah hatte am Wochenende nach dem ernüchternden Remis beim Aufsteiger Leeds United (3:3) am vergangenen Samstag, bei dem er über die gesamte Spielzeit auf der Bank gesessen hatte, öffentlich scharfe Kritik am Umgang mit seiner Person geübt. Er fühle sich "unter den Bus geworfen", sagte Salah und deutete einen Abgang im Winter an.
Von Teammanager Arne Slot wurde er daraufhin aus dem Champions-League-Kader gestrichen.


























