Nachdem Dynamo Dresden als Tabellenletzter in der neue Kalenderjahr gestartet war, läuft es seit dem Rückrunden-Start in 2. Bundesliga deutlich besser für den Aufsteiger. Sieben Punkte holten die Sachsen aus den ersten drei Spielen in 2026. Dabei spielte nach Aussage des neuen Sport-Geschäftsführers Sören Gonther auch eine Rolle, dass die SG nach der schlechten Hinrunde trotzdem an Thomas Stamm als Cheftrainer festgehalten hatte.
Nach der Niederlage zum Hinrunden-Abschluss gegen Holstein Kiel (1:2) wurden beim damaligen Tabellenletzten Dynamo Dresden die Rufe nach einer Entlassung Stamms immer lauter, fehlten doch bereits vier Punkte auf den angestrebten Tabellenplatz 15.
Der gerade erst installierte Sport-Geschäftsführer Sören Gonther behielt allerdings die Nerven und hielt an dem Übungsleiter fest. Dieser holte nun Siege gegen Greuther Fürth (2:0) und Magdeburg (2:1) sowie ein Remis gegen Bielefeld (1:1).
"Ich kannte ihn schon vor meiner Dynamo-Zeit, und er ist mit der Mannschaft aufgestiegen. Diese Qualität ist nach einem halben Jahr nicht einfach weg. Er ist nach dem letzten Hinrundenspiel zu mir nach Hause gekommen. Nach dem Gespräch und weil ich gesehen habe, dass wir eher die Klasse der Mannschaft erhöhen müssen und keine Trainerfrage haben, war für mich auf der Position alles klar", erklärte Gonther gegenüber der "Sport Bild", warum eine Entlassung in der Winterpause kein Thema gewesen sei.
Dynamo Dresden vor Mammut-Programm im Februar
Der 39-Jährige fügte hinzu: "Ich bin überzeugt davon, dass er die Kabine hinter sich hat und Spieler besser macht."

Mittlerweile sitzt Thomas Stamm längst wieder fest im Sattel bei den Dresdnern, mit dem Schweizer der Trainerbank startet Dynamo nun in die harten Wochen bis März.
In der 2. Bundesliga bekommen es die Schwarz-Gelben nämlich nun mit gleich vier Aufstiegsaspiranten nacheinander zu tun, namentlich mit dem FC Schalke (A), der SV Elversberg (H), Hannover 96 (A) und dem SV Darmstadt (H).
































