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Laböck Snowboard-Weltmeisterin: "Absolut obergeil"

27.01.13 11:57
Laböck Snowboard-Weltmeisterin: "Absolut obergeil"
Nach ihrem Sieg beim Parallel-Riesenslalom jubelt Isabella Laböck in Stoneham im Ziel. Foto: Christophe Karaba, DPA

Isabella Laböck hat den deutschen Snowboardern den ersten WM-Titel seit 14 Jahren beschert. Sie siegte am Wochenende im Parallel-Riesenslalom, ihre Teamkollegin Amelie Kober wurde Dritte.

"Ein Doppelpodium ist natürlich gigantisch", sagte Laböck im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. "Ich denke, dass es für den deutschen Snowboardsport extrem wichtig ist, dass man einfach sieht: Hey, die Snowboarder sind auch da."

Sie haben den deutschen Snowboardern einen der größten Erfolge beschert. Wann haben Sie gedacht, dass es heute zu einer Medaille reichen könnte?

Laböck: "Ich habe das eigentlich schon seit Jahren gespürt, ich habe so lange darauf hingearbeitet. Aber es hat immer das Quäntchen gefehlt. Jetzt war es endlich an der Zeit. Ich hatte mir schon oft vorgestellt, einmal ganz oben zu stehen und dabei die Nationalhymne zu hören. Das ist ein hammergeiles Gefühl."

Und die Team-Leistung mit Ihnen als Weltmeisterin und Amelie Kober auf Rang drei ist überragend.

Laböck: "Ich wusste einfach, dass heute irgendeiner von uns der neue Weltmeister werden würde. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Absolut obergeil. Und ein Doppelpodium ist natürlich gigantisch."

Kann man den Titel überhaupt richtig feiern, wenn zwei Tage danach die nächste WM-Entscheidung ansteht?

Laböck: "Man kann ein bisschen darauf anstoßen, aber dann muss man sich gleich wieder auf den Slalom fokussieren. Aber der Tag zum Genießen wird kommen. So ein Tag wie heute ist einmalig und den werde ich auch auskosten."

2009 gingen die Snowboarder bei der WM leer aus, ebenso bei Olympia 2010. Was bedeutet der Coup von Ihnen und Amelie Kober für die Sportart?

Laböck: "In erster Linie ist es für mich wahnsinnig bedeutend, weil ich immer gesagt habe, ohne Medaille will ich meine Karriere nicht beenden. Ich denke, dass es für den deutschen Snowboardsport extrem wichtig ist, dass man einfach sieht: Hey, die Snowboarder sind auch da. Die deutschen Snowboarder haben gezeigt, was wir drauf haben, und dass man uns nicht einfach unter den Teppich kehren kann im Vergleich zu den anderen Wintersportdisziplinen."

Ohne Medaille wollen Sie Ihre Karriere nicht beenden? Aber die Karriere wird doch noch einige Jahre dauern, oder?

Laböck: "Ja natürlich, aber das war gestern für mich persönlich ein ganz wichtiger Schritt. Ich fühle mich als Sportler nur komplett mit einer Medaille von einem Großereignis und ohne diese hätte ich nicht aufhören können! Jetzt kann ich erst einmal ganz beruhigt und befreit meine Karriere fortsetzen und hoffentlich meine Medaillensammlung noch etwas aufstocken."

Was bedeutet der Erfolg im vorolympischen Winter mit Blick auf die Spiele in Sotschi in einem Jahr?

Laböck: "In erster Linie heißt das für mich, dass das, was ich mache, richtig gut ist und ich auf dem absolut richtigen Weg bin, was Technik und Athletiktraining anbelangt. Ich konnte endlich allen zeigen, was ich drauf habe und dass man mich jederzeit auf der Rechnung haben muss. Einen besseren Schub fürs Selbstvertrauen kann man sich nicht holen als mit so einem Titel."

Sie haben gesagt, dass Sie den Sieg ihrem vor zehn Jahren verstorbenen Bruder widmen. Mögen Sie beschreiben, welchen Einfluss er auf Ihre Karriere hatte?

Laböck: "Durch ihn bin ich überhaupt erst zum Snowboarden gekommen. Ist ja klar, dass die kleine Schwester das machen muss, was der große Bruder macht - und er mich dann fortan wieder an der Backe hatte. Also hieß es mit sechs Jahren Ski ade und her mit dem Snowboard. Er war der Anfang aller Dinge, ohne ihn wäre ich nicht da, wo ich jetzt stehe, nämlich ganz oben an der Weltspitze als Weltmeisterin. Deswegen habe ich ihm diesen Titel gewidmet. Er trägt einen großen Anteil an all dem."

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