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Nur Herren bei Eissprint-WM im leichten Aufwind

27.01.13 12:31
Nur Herren bei Eissprint-WM im leichten Aufwind
Samuel Schwarz skatet am Podest vorbei. Foto: George Frey, DPA

Den deutschen Eisschnellläufern droht das schlechteste Abschneiden bei einer Sprint-WM seit 36 Jahren. Bei den Damen sind bei der WM in Salt Lake City selbst Top-Ten-Plätze schon Utopie, auch der leichte Aufwind bei den Herren kann die enttäuschende Bilanz kaum kompensieren.

"Es ist hier nichts Überraschendes passiert. Unser Saisonziel heißt nicht Salt Lake City, sondern Sotschi", erklärte Cheftrainer Markus Eicher nach bescheidenen Gesamt-Platzierungen zur WM-Halbzeit im Sprint-Vierkampf am Großen Salzsee. Notgedrungen war Salt Lake City nur als Zwischenstation auf dem Weg zur Einzelstrecken-WM im März in Sotschi gedacht. Dort könnte in Samuel Schwarz erstmals seit 13 Jahren wieder ein Deutscher nach einer Herren-Medaille greifen.

Ein Super-Sprinter, der 500 und 1000 Meter gleichermaßen beherrscht, wird derzeit schmerzlich vermisst. Das wurde auch im Utah Olympic Oval wieder deutlich. Während der Berliner Schwarz über 1000 Meter als Fünfter das Podest und seinen deutschen Rekord nur um einen Wimpernschlag verpasste, holte sich Nico Ihle im internen Familien-Duell den 500-m-Rekord von seinem Bruder Denny zurück. In 34,87 Sekunden unterbot er die erst eine Woche alte Bestmarke seines ein Jahr älteren Bruders um 0,03 Sekunden.

Wegen mangelnder Ausgeglichenheit auf beiden Strecken dürfen die Deutschen aber nicht auf Spitzenränge hoffen. Im Gesamtklassement steuern sie auf den Plätzen 15 (Schwarz) und 18 (Ihle) nun Ränge unter den besten 20 an, was dem deutschen Verband für das nächste Jahr zumindest einen dritten WM-Startplatz sichern würde.

"Das geht noch besser", sagte Nico Ihle nach seinem Rekord angriffslustig. Schwarz verfehlte in der Topzeit von 1:07,86 Minuten über 1000 Meter seine in Calgary aufgestellte nationale Bestmarke um 0,01 Sekunden und war nicht ganz mit sich zufrieden. "Es war kein perfektes Rennen und trotzdem war es die zweitbeste Zeit meiner Karriere", sagte der 29-Jährige. Dem Hauptstädter winkt bei seiner siebten Sprint-WM nun die beste Platzierung, die bislang aus dem Jahr 2010 mit Rang 16 datiert.

Der Abwärtstrend der Damen setzt sich unterdessen weiter fort. Ex-Weltmeisterin Jenny Wolf rangiert nach zwei Strecken auf dem enttäuschenden 18. Rang, Judith Hesse folgt auf Platz 20. Auf ihrer Spezialstrecke über 500 Meter hatte Wolf als Sechste in 37,53 Sekunden noch mithalten können, auf den ungeliebten 1000 Metern fiel sie weit zurück und hat keine Chance mehr auf einen Top-Ten-Platz.

Nach großen Zeiten von Karin Kania, Monique Garbrecht oder Anni Friesinger mit insgesamt 19 WM-Titeln deutscher Damen droht erstmals seit 1977 der Absturz ohne Top-Ten-Platz. Vor 36 Jahren hatte die Münchnerin Brigitte Flierl in Alkmaar mit Platz 19 für das beste deutsche Resultat gesorgt. "Jenny fehlt die Kraft, sie klagt ständig über Müdigkeit", meinte Markus Eicher.

Erstmals in der 53-jährigen WM-Historie könnten beide Titel an frühere Inline-Skater gehen. Im Niederländer Michel Mulder führt der Inline-Weltmeister von 2012 das Feld an. Favoritin Heather Richardson muss sich als Zweitplatzierte der starken Titelverteidigerin Yu Jing aus China erwehren, die als schnellste 500-Meter-Läuferin am ersten Tag (37,21 Sekunden) die Führung übernahm.

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