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Turn-Präsident: "Keine finanzielle Bredouille"

27.01.13 17:56
Turn-Präsident: "Keine finanzielle Bredouille"
Rainer Brechtken muss sich fast täglich zur finanziellen und personellen Situation im Verband äußern. Foto: Hannibal, DPA

Rainer Brechtken hat derzeit kaum Zeit, sich um seine erfolgreichen Athleten zu kümmern. Fast täglich muss sich der Präsident des Deutschen Turner-Bundes DTB zu Anfragen über die finanzielle und personelle Situation im Verband äußern.

"Es gibt definitiv keine finanzielle Bredouille", erklärte Brechtken der Nachrichtenagentur dpa. Auch von einer Führungskrise nach dem Rücktritt seines für Finanzen zuständigen Vizepräsidenten Heinz-Joachim Güllüg will Brechtken nichts wissen. "Eine Führungskrise hätten wir, wenn die Führung sich gravierende Dinge vorzuwerfen hätte. Das ist nicht der Fall", hatte der DTB-Präsident in einem Interview der "Berliner Zeitung" gesagt.

Brechtken bestätigte erneut, dass sein Verband massive Probleme durch extreme Mehrkosten beim Neubau der DTB-Zentrale in Frankfurt am Main hatte. "Zur Schlussfinanzierung gab es einen noch ungedeckten Betrag von 1,8 Millionen Euro. Das haben wir mit den Landesturnverbänden, die uns eine Beitragsvorauszahlung gewähren, gelöst. Wir haben also kein Finanzproblem, wir haben ein Problem mit einer einzelnen Person." Durch eine Insolvenz des Generalplaners seien dem DTB Mehrkosten von 5,5 bis 6,5 Millionen Euro entstanden, hat Brechtken stets behauptet.

Güllüg hatte bei seinem Rücktritt die "fehlende Unterstützung der wesentlichen Gremien" angeprangert und damit Brechtken angegriffen. "Ich bin nicht überzeugt, dass der DTB den eingeschlagenen Weg zur Konsolidierung seiner Finanzen erfolgreich gehen kann", hatte der bisherige Finanzchef des Verbandes, der hauptberuflich als Steuerberater arbeitet, gesagt.

Zugleich hatte Güllüg erklärt, dass es "zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe keine vertraglichen Vereinbarungen" mit der Firma des Generalplaners gegeben habe, der später in Insolvenz ging. "Das hat mir nicht gereicht. Ich habe ihn gebeten, diese Aussage zu präzisieren. Das ist bis heute nicht passiert. Dass er jetzt mäkelt, verstehe ich nicht", äußerte Brechtken. "Die Beschlüsse, die er kritisiert, haben wir gemeinsam getroffen. Wenn er jetzt sagt, der Weg der Konsolidierung sei falsch, ist mir das unverständlich. Schließlich hat er diesen Vorschlag voll mitgetragen", fügte er hinzu.

Zum Stopfen des Finanzloches war der Verband gezwungen, Hypotheken-Kredite aufzunehmen, die den Verband laut Brechtken über einen langen Zeitraum jährlich bis zu 400.000 Euro kosten werden. "Das Geld fehlt uns, aber wir schaffen das", sagte Brechtken, der keinerlei Zusammenhang zwischen der aktuellen Finanzlage seines Verbandes und den vom Bundesrechnungshof angeschobenen Finanzüberprüfungen sieht. "Da geht es allein um die sachgemäße Verwendung der vom Innenministerium investierten Gelder. Und da haben wir uns nichts vorzuwerfen", sagte er der dpa. Insgesamt nehmen die Rechnungsprüfer neben dem DOSB acht Spitzensportverbände genauer unter die Lupe.

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