Wegen Wette: IOC verwarnt irischen Starboot-Segler
04.12.12
Vier Jahre nach den Spielen von Peking hat das IOC den irischen Starboot-Segler Peter O'Leary wegen einer illegalen Wette während Olympia 2008 verwarnt. Dies beschloss die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne.
O'Leary hatte bei einem Buchmacher telefonisch zwei Wetten von 300 Euro platziert. Der Athlet hatte auf seinen eigenen Wettbewerb gesetzt und für den richtigen Sieger - Großbritannien - 3600 Euro kassiert. Sportwetten sind Olympia-Teilnehmern während der Spiele laut Ethik-Code des IOC grundsätzlich untersagt.
Der Ire hatte das Medaillenrennen im Starboot selbst verpasst. Das IOC beließ es bei einer Verwarnung, weil keine Beweise für eine Manipulation der Regatta (Match-Fixing) gefunden wurden. Der Fall kam erst ans Tageslicht, nachdem das irische NOK im Juli 2012 via E-Mail einen Hinweis auf O'Learys Wette bekommen hatte.











