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Dänen vor WM-Finale: "Wir wollen Gold gewinnen"

26.01.13 11:00
Dänen vor WM-Finale: "Wir wollen Gold gewinnen"
Die Dänen gehen ohne Angst vor den Gastgebern ins Finale. Foto: Alberto Estevez, DPA

Im Tor ist Niklas Landin ein Riese, außerhalb des Spielfeldes ein Mann der leisen Töne. Daher überließ Dänemarks Weltklasse-Schlussmann die markige Kampfansage für das Finale der Handball-WM gegen Gastgeber Spanien lieber seinem redegewandten Kollegen Hans Lindberg.

"Wenn wir am Sonntag so eine Leistung bringen wie heute, dann sieht es ganz gut aus. Wir wollen natürlich Gold gewinnen. Das ist das Ziel", erklärte der Rechtsaußen vom HSV Hamburg nach dem 30:24-Halbfinalsieg in Barcelona gegen Kroatien.

Maßgeblichen am Einzug der Dänen in das Finale hatte Keeper Landin, der seit Beginn der Saison bei Bundesliga-Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen spielt. 41 Prozent aller kroatischen Torwürfe hatte der 24-Jährige pariert und war damit neben dem neunfachen Torschützen Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt der Garant für den sicheren Halbfinal-Sieg. Kroatien war immerhin leicht favorisiert nach dem Vorrunden-Erfolg gegen Spanien und dem Sieg im Viertelfinale gegen den entthronten Titelverteidiger Frankreich.

Trotzdem ist sich Landin sicher: "Spanien ist hier in Spanien Favorit. Wir haben eine kleine Chance, gegen Spanien zu gewinnen. Wir haben das in den letzten beiden Spielen auch gemacht." Im Vorjahr gewannen die Dänen das EM-Halbfinale gegen die Iberer mit 25:24. Bei der WM vor zwei Jahren hieß es ebenfalls in der Vorschlussrunde 28:24 für das Team von Erfolgstrainer Ulrik Wilbek, der vor dem Final-Wochenende als Welt-Handball-Trainer 2012 geehrt worden war.

Dem Gastgeber hatte im ersten Halbfinale eine starke Viertelstunde in der zweiten Halbzeit gereicht. Mit einem Lauf von 15:14 (40.) auf 24:16 (54.) legte der WM-Dritte die Grundlage für den 26:22-Sieg gegen Außenseiter Slowenien. Dabei hatten die Spieler immer wieder die überraschend emotionslosen Zuschauer anfeuern müssen.

Die Besucher im mit 16.500 Fans angeblich ausverkauften Palau Sant Jordi entfachten nie eine richtige Heimspiel-Atmosphäre. Dennoch schmeichelte Spaniens Trainer Valero Rivera den Anhängern, wohl in der Hoffnung, für das Endspiel mehr Unterstützung zu bekommen. "Ein großes Dankeschön an das Publikum, das uns auf die gleiche Weise wie in Madrid und Saragossa angefeuert hat. Wir hoffen, dass wir zusammen mit den Zuschauern am Sonntag Weltmeister werden", sagte er.

Vor der Kulisse ist Hans Lindberg nicht bange. "Wir haben eine überragende Arena in Hamburg und die besten Fans der Welt. Deswegen bin ich solche große Arenen gewohnt und solche Stimmung", erklärte der Däne. Wie stressresistent die Skandinavier sind, haben sie im Vorjahr bewiesen, als die in Belgrad im Finale gegen den Gastgeber Europameister wurden. "Wir haben letztes Jahr gegen Serbien gewonnen in Serbien mit 20.000 Zuschauern und werden das auch am Sonntag machen", sagte der Hamburger Profi selbstbewusst.

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