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Traumfinale: Dänemark und Spanien spielen um WM-Titel

25.01.13 23:13
Traumfinale: Dänemark und Spanien spielen um WM-Titel
Die Spanier freuen sich über den Einzug ins WM-Finale. Foto: Andreu Dalmau, DPA

Das Traumfinale der Handball-WM ist perfekt: Europameister Dänemark und Gastgeber Spanien spielen um den Titel. Der WM-Zweite Dänemark gewann am Freitag in Barcelona sein Halbfinale gegen Kroatien unerwartet souverän mit 30:24 (14:11).

Vor rund 14.000 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt neun Tore. Kroatien hatte in Damir Bicanic (6) seinen besten Werfer. Zuvor hatte Spanien im ersten Halbfinale Slowenien dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 26:22 (13:12) bezwungen und das Finale am Sonntag (17.15 Uhr) erreicht. Vor 16.500 Zuschauern im Palau Sant Jordi warf Joan Canelles (5) die meisten Tore für den Weltmeister von 2005. Gasper Marguc traf siebenmal für Slowenien.

Das Spiel um Platz drei zwischen Kroatien und Slowenien findet an diesem Samstag (19.00 Uhr/Sport1) statt. Die deutsche Mannschaft war im Viertelfinale an Spanien gescheitert und am Donnerstag als WM-Fünfter abgereist.

Zwei Tage nach dem 28:26 im Viertelfinale gegen Ungarn präsentierte sich Dänemark in Spielfreude. Scheinbar mühelos erspielte sich der Europameister eine 6:1-Führung (10. Minute) gegen die Kroaten, die in der Vorrunde Gastgeber Spanien die einzige Turnier-Niederlage zugefügt und im Viertelfinale Titelverteidiger Frankreich ausgeschaltet hatten. Von diesem Vorsprung zehrten die Dänen bis kurz vor der Pause, ehe Kroatien auf 11:14 verkürzen konnte. Die Kroaten gaben danach nicht auf, kamen aber nie näher als auf zwei Tore heran.

Im ersten Spiel der Vorschlussrunde tat sich Spanien eine Halbzeit lang schwer gegen den Außenseiter. Nach einer scheinbar komfortablen 12:7-Führung (23.) schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 13:12. Nach dem 15:14 (40.) erzielten die Slowenen aber neun Minuten lang kein Tor mehr, weil sie gegen die Abwehr der Spanier keine Mittel fanden. Der Gastgeber nutzte dies und sorgte spätestens beim 21:14 (48.) für klare Verhältnisse.

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