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Wolfsburg meistert erste Runde - 5:0 gegen Schönberg

18.08.12
Wolfsburg meistert erste Runde - 5:0 gegen Schönberg
Christian Träsch (l) gratuliert Wolfsburgs dreifachem Torschützen Ivica Olic beim 5:0 gegen den FC Schönberg 95. Foto: Christian Charisius, DPA

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat die erste Runde im DFB-Pokal anders als im Vorjahr problemlos gemeistert. Das Team von Trainer Felix Magath kam in Lübeck zu einem ungefährdeten 5:0 (3:0)-Erfolg über den mecklenburgischen Sechstligisten FC Schönberg 95.

Ivica Olic (28., 30., 67.), Diego (43.) und Bas Dost (66.) erzielten vor 3500 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle die Tore für Magaths Elf, der den Pokalsieg als ein Saisonziel ausgegeben hat. Bislang stand Wolfsburg erst einmal im Finale in Berlin. 1995 verlor der damalige Zweitligist gegen Borussia Mönchengladbach. 2011 war der VfL bereits in der ersten Runde am Viertligisten RB Leipzig gescheitert.

"Der Sieg heute war Pflicht. Am Anfang war die eine oder andere Unebenheit drin. Am Ende haben wir das Spiel sicher nach Hause gebracht", sagte Magath. Der Außenseiter war mit dem Resultat zufrieden. "Ich bin stolz auf meine Jungs. Leider hat es mit dem Tor für uns nicht geklappt", sagte Trainer Axel Giere.

Der Verbandsligist musste nun mehr auch im immerhin siebten Anlauf im DFB-Pokal in der ersten Runde die Segel streichen. Die Begegnung musste im knapp 20 Kilometer von Schönberg entfernten Lübeck ausgetragen werden, da das Stadion des Pokalsiegers von Mecklenburg-Vorpommern nicht den Sicherheitsstandards des DFB entspricht.

Auch ohne Torhüter Diego Benaglio, dem Magath eine Schonpause nach dessen Olympia-Teilnahme zubilligte, Ashkan Dejagah und Ex-Kapitän Josué hatten die Profis wie erwartet keine Mühe mit den Mecklenburgern. Mit sechs Neuzugängen in der Startelf - darunter Rückkehrer Diego - tat sich die Magath-Elf gegen die engagierten "Hausherren" in der Anfangsphase zwar etwas schwer.

Dann aber stellte Olic mit einem Doppelpack innerhalb von 180 Sekunden die Weichen auf Sieg. Zunächst staubte der von Bayern München zu den "Wölfen" gewechselte Angreifer nach einem Pfostenschuss von Abwehrchef Naldo ab. Dann netzte der Kroate per Kopf ein. Damit waren auch die kühnsten Träume des Underdogs auf eine Sensation dahin. Erst recht, als Diego noch vor der Pause erstmals wieder für seinen neuen, alten Arbeitgeber traf.

Trotz des klaren Rückstands verkaufte sich der Sechstligist auch in der zweiten Halbzeit sehr teuer. Erst als die Kräfte schwanden, konnten die keineswegs überzeugenden Wolfsburger dann den Klassenunterschied auch deutlicher in Tore ummünzen.

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