Formel 1 | Monaco-GP
1.Freies Training in Monte Carlo
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Am Wochenende verabschiedet sich die Formel 1 aus Europa - zumindest für diese Saison. Mit dem Großen Preis von Italien findet das letzte Rennen auf dem alten Kontinent statt, ehe es zum Saisonabschluss nach Asien und Südamerika geht.
Formel-1-Rennen in Monza, das heißt vor allem: Gas geben, bis der Motor platzt. Der 5,793 Kilometer lange Kurs im königlichen Park ist der schnellste der Formel 1, eine Hochgeschwindigkeits-Strecke mit langen Geraden und drei ultraschnellen Kurven. "Früher hat man einfach in Monza den Flügel weggeschraubt und 'Gib ihm!', heutzutage gibt's dort eigens dafür entwickelte Aero-Pakete", sagte RTL-Experte Christian Danner.
In diesem Jahr dürfte die Tempohatz noch extremer ausfallen als sonst. Auf dem Highspeed-Kurs wird es gleich DRS-Zonen geben (die offizielle Bestätigung durch die FIA steht allerdings noch aus), in denen die Fahrer per Knopfdruck das obere Flügelelement flach stellen dürfen und somit die Höchstgeschwindigkeit steigern: vor der Ascari-Schikane sowie auf der Zielgeraden.
"Die erste Zone wird sicher interessant, weil es immer schon sehr schwierig war, vor Ascari um eine Position zu kämpfen", sagte McLaren-Pilot Jenson Button. "Die Strecke ist da recht schmal und der Kurveneingang schnell. Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie DRS in dieser Kurve funktionieren wird. Wir werden sicher einige spektakuläre Manöver sehen." Mehr Überholmanöver wird es aber auf der Start-/Zielgeraden geben, wenn man "im Formationsflug zur erste Kurve fährt und dort dann hoffentlich vorbeigeht", so Button.
Auch in Montreal und Valencia hat es zwei DRS-Zonen gegeben, in Monza sind sie jedoch erstmals deutlich voneinander getrennt. "DRS wird das Rennen auf eine interessante Weise beeinflussen", prophezeit Button. Sauber-Technikchef James Key geht dagegen davon aus, dass der DRS-Effekt wegen der ohnehin flach eingestellten Heckflügel in Monza nur "halb so groß wie bisher" ausfällt. Dennoch: Mit KERS und DRS könnten die Rekorde in diesem Jahr purzeln.
Bei dem Klassiker im königlichen Park lauten die Favoriten McLaren und Ferrari, da die Stärken des Red Bull eher auf kurvenreichen Strecken liegen. "Auf dem Papier ist Red Bull sicher die dritte Kraft in Monza. Nur man darf nicht unterschätzen, was dem Adrian Newey wieder alles einfällt", mutmaßt Danner. "In Monza fahren wir mit einem irrsinnig flach gestellten Flügel, mit einem anderen Aerodynamik-Paket ohne Luftwiderstand, ja vielleicht hat er da wieder irgendwas im Köcher."
Für Sebastian Vettel ist das Rennen auf jeden Fall ein ganz spezielles. "Ich gewann hier 2008 mein erstes Formel-1-Rennen mit Toro Rosso", denkt der WM-Leader zurück. "Das werde ich nie vergessen. Es war ein Gänsehautgefühl, als ich zusammen mit Gerhard Berger, der damals Mitbesitzer von Toro Rosso war, oben auf dem Podium stand, unter uns Tausende von Fans." Wiederholung im Red-Bull-Dress nicht ausgeschlossen!
GP von Italien: Vorschau
Vettel bei Highspeed-Hatz nur Außenseiter
06.09.11
Red Bull ist auf dem Papier nur dritte Kraft in Monza
Foto: dpa bildfunk
Foto: dpa bildfunk
Formel-1-Rennen in Monza, das heißt vor allem: Gas geben, bis der Motor platzt. Der 5,793 Kilometer lange Kurs im königlichen Park ist der schnellste der Formel 1, eine Hochgeschwindigkeits-Strecke mit langen Geraden und drei ultraschnellen Kurven. "Früher hat man einfach in Monza den Flügel weggeschraubt und 'Gib ihm!', heutzutage gibt's dort eigens dafür entwickelte Aero-Pakete", sagte RTL-Experte Christian Danner.
In diesem Jahr dürfte die Tempohatz noch extremer ausfallen als sonst. Auf dem Highspeed-Kurs wird es gleich DRS-Zonen geben (die offizielle Bestätigung durch die FIA steht allerdings noch aus), in denen die Fahrer per Knopfdruck das obere Flügelelement flach stellen dürfen und somit die Höchstgeschwindigkeit steigern: vor der Ascari-Schikane sowie auf der Zielgeraden.
"Die erste Zone wird sicher interessant, weil es immer schon sehr schwierig war, vor Ascari um eine Position zu kämpfen", sagte McLaren-Pilot Jenson Button. "Die Strecke ist da recht schmal und der Kurveneingang schnell. Deshalb bin ich wirklich gespannt, wie DRS in dieser Kurve funktionieren wird. Wir werden sicher einige spektakuläre Manöver sehen." Mehr Überholmanöver wird es aber auf der Start-/Zielgeraden geben, wenn man "im Formationsflug zur erste Kurve fährt und dort dann hoffentlich vorbeigeht", so Button.
Auch in Montreal und Valencia hat es zwei DRS-Zonen gegeben, in Monza sind sie jedoch erstmals deutlich voneinander getrennt. "DRS wird das Rennen auf eine interessante Weise beeinflussen", prophezeit Button. Sauber-Technikchef James Key geht dagegen davon aus, dass der DRS-Effekt wegen der ohnehin flach eingestellten Heckflügel in Monza nur "halb so groß wie bisher" ausfällt. Dennoch: Mit KERS und DRS könnten die Rekorde in diesem Jahr purzeln.
Bei dem Klassiker im königlichen Park lauten die Favoriten McLaren und Ferrari, da die Stärken des Red Bull eher auf kurvenreichen Strecken liegen. "Auf dem Papier ist Red Bull sicher die dritte Kraft in Monza. Nur man darf nicht unterschätzen, was dem Adrian Newey wieder alles einfällt", mutmaßt Danner. "In Monza fahren wir mit einem irrsinnig flach gestellten Flügel, mit einem anderen Aerodynamik-Paket ohne Luftwiderstand, ja vielleicht hat er da wieder irgendwas im Köcher."
Für Sebastian Vettel ist das Rennen auf jeden Fall ein ganz spezielles. "Ich gewann hier 2008 mein erstes Formel-1-Rennen mit Toro Rosso", denkt der WM-Leader zurück. "Das werde ich nie vergessen. Es war ein Gänsehautgefühl, als ich zusammen mit Gerhard Berger, der damals Mitbesitzer von Toro Rosso war, oben auf dem Podium stand, unter uns Tausende von Fans." Wiederholung im Red-Bull-Dress nicht ausgeschlossen!
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