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Brawn dementiert Abschied - und redet doch davon

24.01.13 15:46
Ross Brawn
Die Aussagen von Ross Brawn lassen viel Raum für Spekulationen
Foto: xpb.cc
Bei Mercedes bleibt momentan kein Stein auf dem anderem. Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass auch Ross Brawn den Umbauarbeiten zum Opfer fallen werde. Seine Rolle könne McLarens Technik-Direktor Paddy Lowe einnehmen, hieß es. Jetzt hat sich Brawn erstmals selber geäußert und einerseits einen baldigen Abschied dementiert, andererseits aber auch über sein mögliches Ende bei den 'Silberpfeilen' spekuliert und Gespräche mit seinem potentiellen Nachfolger Lowe bestätigt.

"Ich kenne alle Pläne des Teams für die Zukunft", stellte Brawn im Gespräch mit 'Autosport' klar. Zuletzt hatte es geheißen, dass die Entscheidungen bei Mercedes über seinen Kopf hinweg getroffen würden. "Ich hoffe, dass ich noch lange Zeit Teil des Ganzen bin. Eines ist bei allen Menschen gleich: Wenn wir etwas tun, was uns Spaß macht, tun wir es weiterhin. Und das ist, was ich tun möchte", bekräftigte der Brite.

Eine mögliche Verpflichtung von Lowe scheint dagegen sehr wohl mit seiner Zukunft zusammenzuhängen. "Ich habe mit Paddy gesprochen und wir kennen die Situation. Mercedes will eine langfristige Bindung. Ich möchte erst sehen, wie sich einige Dinge entwickeln, ehe ich mich langfristig entscheide", sagte Brawn und erinnerte an seinen Rücktritt bei der Scuderia: "Es ist ähnlich wie damals bei Ferrari. Als ich beschloss, dort aufzuhören, machten wir einen Nachfolgeplan und ich war ein Teil davon."

Keine Überschneidung mit Wolffs Aufgaben

Die Installation von Toto Wolff als Executive Director von Mercedes sieht Brawn dagegen nicht als Affront auf seine Position. "Ich bin der Teamchef. Ich kümmere mich um die sportlichen, technischen und Rennbelange. Aber es gibt auch eine andere Seite dieses Geschäfts, in die ich nicht involviert sein möchte - die kommerziellen Aktivitäten und die Unterstützung, die wir Daimler Tag für Tag geben", so Brawn.

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