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Testfahrten in Barcelona: Lotus fährt erneut Bestzeit

02.03.12 19:01
Sebastian Vettel, Red Bull Racing
Auf einem guten Weg: Sebastian Vettel im Red Bull.
Foto: xpb.cc
Auch nachdem sich am Freitagmorgen der Nebel auf dem Circuit de Catalunya gelichtet hatte, herrschte noch immer keine Klarheit. Die Teams machen bei den abschließenden Testfahrten vor dem Saisonstart weiter auf geheim. Nur peu a peu bekommen die Autos ihr Feintuning für die in zwei Wochen beginnende Saison.

Sebastian Vettel drehte am Freitag mit seinem neuen Red-Bull-Boliden die drittschnellste Runde in Barcelona. Dabei musste sich der Doppelweltmeister Romain Grosjean im neuen Lotus und dessen französischem Landsmann Jean-Eric Vergne im Toro Rosso geschlagen geben. Formel-1-Rückkehrer Grosjean war mehr sieben Zehntelsekunden schneller als Vettel. Nachdem der Franzose bereits am Donnerstag auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs die Zeitentabelle angeführt hatte, erzielte er diesmal die Bestzeit kurz vor Schluss.

Wegen dichten Nebels am Morgen fuhren die Autos erst eine halbe Stunde später auf die Strecke, dafür durften sie eine halbe Stunde länger bleiben. Die drei anderen Weltmeister, die am Freitag im Einsatz waren, begaben sich nicht auf Zeitenjagd, sondern probierten unterschiedlichste Dinge aus und hatten auch mit Problemen zu kämpfen. Rekordchampion Michael Schumacher musste sich mit 1,364 Sekunden Verspätung mit Rang 8 begnügen, McLaren-Mann Lewis Hamilton (landete sogar noch einen Platz dahinter.

Ferrari-Star Fernando Alonso schaffte zwar die viertschnellste Runde, sein Ferrari offenbarte bei einer Rennsimulation am Nachmittag aber große Probleme mit den Reifen. Nico Hülkenberg (+ 1,279) verlor im Force India wegen eines Getriebeschadens am Mittag wichtige Zeit und belegte nach nur 33 absolvierten Runden Platz sieben. Schumacher, der ebenfalls mit Reifenproblemen kämpfte, landete gegen halb zwölf mit seinem Silberpfeil sogar im Kiesbett. "Solche Probleme haben alle. Aber da kann man bestimmt noch was verbessern", sagte der 43-Jährige.

Michael Schumacher, Mercedes AMG, im Kiesbett
Michael Schumacher mit seinem Silberpfeil im Kiesbett
Foto: xpb.cc

Red Bull kündigt Neuerung an - Konkurrenz nervös

Zum Glück blieb dabei der neue Heckflügel unbeschädigt. "Bei uns tröpfeln jeden Tag neue Teile ein", verriet Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Richtig losgehen dürfte es aber erst ab Samstag. Dann staten die Teams ihre Technikoffensive, allen voran Red Bull. Das Weltmeisterteam hat um Erlaubnis gefragt, das Chassis wechseln zu dürfen und wird wohl mit einer technischen Neuerung aufwarten, die die Konkurrenz das Fürchten lehren soll.

"Es kommt ein größeres Paket", sagte der Red-Bull-Motorsportbeauftragte Helmut Marko dem Fachmagazin 'auto, motor und sport' und deutetet an: "Gehen Sie davon aus, dass der Auspuff an einer anderen Stelle sein wird." Vettels Teamkollege Mark Webber deutete vielsagend an: "Passt auf, was da morgen kommt." Vettel war dagegen um Understatement bemüht. "So weltbewegend ist das nicht. Und außerdem haben alle Top-Teams was Neues", sagte der Titelverteidiger.

Tatsächlich will auch McLaren zum Abschluss noch einmal aufrüsten. "Wir werden viele neue Komponenten ans Auto bringen, nicht nur in Bezug auf die Aerodynamik", kündigte Teamchef Martin Whitmarsh an.
Schon jetzt sehen die Experten McLaren praktisch auf Augenhöhe mit Red Bull. "Das Feld ist enger zusammengerückt", bestätigte Webber. Dazu hat auch Mercedes offensichtlich beigetragen. "Wir haben viel über die Fahrzeugabstimmung gelernt und da ein gutes Stück Zeit gefunden", sagte Haug.

Womöglich müssen sich Silberpfeile aber auf einen Angriff von hinten gefasst machen. "Die scheinen wirklich gut zu sein", kommentierte Vettel die Auftritte von Lotus mit Rückkehrer und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen sowie vor allem mit Grosjean. Nicht einmal das Auslassen der zweiten Testwoche wegen eines porösen schwarz-goldenen Chassis scheint den Nachfolge-Rennstall von Lotus-Renault sonderlich gebremst zu haben.

"Ich kann mit ihm spielen, ihm vertrauen. Er ist in allen Phasen berechenbar und benimmt sich im Grenzbereich immer gleich", hatte Grosjean schon nach seiner ersten Bestzeit über den neuen Wagen bekundet. Wieder am Start war am Freitag auch Heikki Kovalainan, der am Donnerstag wegen einer auf dem Flug nach Barcelona eingehandelten Lebensmittelvergiftung kurzfristig ausgefallen war. Im Caterham drehte der Finne 104 Runden und erreichte am Ende einen beachtlichen 5. Platz vor Kamui Kobayashi im Sauber.

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