Formel 1 | Monaco-GP
1.Freies Training in Monte Carlo
THEMENPAKET
Nico Hülkenberg mischt bei den Testfahrten in Barcelona mit seinem Force India weiter das Formel-1-Establishment auf. Nach Platz 2 zum Auftakt am Dienstag war der 24-Jährige am Mittwoch sogar das Maß der Dinge auf dem Circuit de Catalunya.
In 1:22,608 Minuten fuhr Hülkenberg auf der superweichen Reifenmischung (Supersofts) von Pirelli die bislang schnellste Runde der aktuellen Testwoche. Weltmeister und Vortagsschnellster Sebastian Vettel sortierte sich mit einem Rückstand von 0,283 Sekunden noch hinter Sauber-Mann Sergio Perez (+ 0,040 Sekunden) auf Platz 3 ein. Im Gegensatz zu Perez und Hülkenberg fuhr der Red-Bull-Pilot allerdings nicht mit der superweichen Reifenmischung.
Vettel simulierte stattdessen am Nachmittag erstmals einen kompletten Grand Prix über 66 Runden mit vier Boxenstopps und einigen langsamen Safety-Car-Runden. Außer einer klemmenden Radmutter beim ersten Boxenstopp, streikte beim Weltmeister-Team nur die Kafeemaschine im Motorhome. "Wenn das unser einziges technisches Problem bleibt, kann ich gut damit leben", sagte Teamchef Christian Horner.
"Es macht schon Spaß, ein paar Runden mehr zu drehen", freute sich Vettel über sein "Proberennen". Dass der erste Reifenwechsel "voll daneben" ging, nahm er gelassen: "Dafür sind Tests doch da." Seine schärfsten Konkurrenten ließ er dennoch hinter sich. Fernando Alonso war selbst auf den superweichen Reifen fast 3 Zehntel langsamer als Vettel. Lewis Hamilton (+ 1,198 Sekunden) war mit 121 absolvierten Runden zwar der fleißigste Pilot am Dienstag, musste sich im McLaren als Sechster jedoch auch noch Daniel Ricciardo (+ 1,031 Sekunden) im Toro Rosso geschlagen geben.

Bei Rosberg, der die Pause nutzte, um seine Sitzschale zu optimieren, änderte auch der Defekt nichts an seinem grundsätzlich "sehr positiven Gefühl" vom W03. "Wir haben überhaupt keine gröberen Probleme. Es ist echt ein guter Start", sagte der Mercedes-Mann. "Wir arbeiten jetzt zu 100 Prozent an der Leistungsfähigkeit, im letzten Jahr waren es noch 70 Prozent an der Standfestigkeit."
Ungetrübte Stimmung herrschte beim Force-India-Team. "Es läuft alles nach Plan", sagte Technik-Chef Andy Green 'auto, motor und sport'. "Wir sind zufrieden mit den Fortschritten des neuen Autos", freute sich der stellvertretende Teamchef Robert Fernley. Hülkenberg beklagte lediglich, dass er auf seiner schnellsten Runde von Mercedes-Pilot Nico Rosberg eingebremst worden sei.
"Wenn mir nicht Nico Rosberg vor der ersten Kurve vor die Nase gefahren wäre, hätte ich noch eine schnellere Runde fahren können. Er kam leider direkt aus der Box", sagte Hülkenberg. Die Bestzeit wollte er jedoch nicht überbewerten. "Hier ist es nicht so wichtig, ganz vorne zu stehen. Wir sind ja noch nicht in Melbourne", sagte der 24-Jährige: "Aber das Auto und ich wachsen immer mehr zusammen."
News und Hintergründe zur Formel 1
Formel 1: Hülkenberg fährt Bestzeit in Barcelona
22.02.12
Vielversprechende Testleistung: Nico Hülkenberg im Force India.
Foto: dpa bildfunk
Foto: dpa bildfunk
In 1:22,608 Minuten fuhr Hülkenberg auf der superweichen Reifenmischung (Supersofts) von Pirelli die bislang schnellste Runde der aktuellen Testwoche. Weltmeister und Vortagsschnellster Sebastian Vettel sortierte sich mit einem Rückstand von 0,283 Sekunden noch hinter Sauber-Mann Sergio Perez (+ 0,040 Sekunden) auf Platz 3 ein. Im Gegensatz zu Perez und Hülkenberg fuhr der Red-Bull-Pilot allerdings nicht mit der superweichen Reifenmischung.
Vettel simulierte stattdessen am Nachmittag erstmals einen kompletten Grand Prix über 66 Runden mit vier Boxenstopps und einigen langsamen Safety-Car-Runden. Außer einer klemmenden Radmutter beim ersten Boxenstopp, streikte beim Weltmeister-Team nur die Kafeemaschine im Motorhome. "Wenn das unser einziges technisches Problem bleibt, kann ich gut damit leben", sagte Teamchef Christian Horner.
"Es macht schon Spaß, ein paar Runden mehr zu drehen", freute sich Vettel über sein "Proberennen". Dass der erste Reifenwechsel "voll daneben" ging, nahm er gelassen: "Dafür sind Tests doch da." Seine schärfsten Konkurrenten ließ er dennoch hinter sich. Fernando Alonso war selbst auf den superweichen Reifen fast 3 Zehntel langsamer als Vettel. Lewis Hamilton (+ 1,198 Sekunden) war mit 121 absolvierten Runden zwar der fleißigste Pilot am Dienstag, musste sich im McLaren als Sechster jedoch auch noch Daniel Ricciardo (+ 1,031 Sekunden) im Toro Rosso geschlagen geben.

Fernando Alonso glaubt, dass Red Bull wieder das Maß der Dinge sein wird.
Foto: Reuters
Foto: Reuters
Alonso: Red Bull ist wieder weit voraus
"Ich habe das Gefühl, dass Red Bull dem Rest wieder weit voraus ist", stellte Alonso am Ende des Testtags fest. "Uns, McLaren und Mercedes sehe ich dagegen auf einer Höhe." Mercedes hatte jedoch erneut ein Problem mit dem neuen Silberpfeil. Ein Ölleck im Getriebe beendete den ersten Testtag von Nico Rosberg in Barcelona bereits um 14:20 Uhr. Der 26-Jährige schaffte deshalb nur 82 Runden und landete mit einem Rückstand von rund 2 Sekunden nur auf Platz 7.Bei Rosberg, der die Pause nutzte, um seine Sitzschale zu optimieren, änderte auch der Defekt nichts an seinem grundsätzlich "sehr positiven Gefühl" vom W03. "Wir haben überhaupt keine gröberen Probleme. Es ist echt ein guter Start", sagte der Mercedes-Mann. "Wir arbeiten jetzt zu 100 Prozent an der Leistungsfähigkeit, im letzten Jahr waren es noch 70 Prozent an der Standfestigkeit."
Ungetrübte Stimmung herrschte beim Force-India-Team. "Es läuft alles nach Plan", sagte Technik-Chef Andy Green 'auto, motor und sport'. "Wir sind zufrieden mit den Fortschritten des neuen Autos", freute sich der stellvertretende Teamchef Robert Fernley. Hülkenberg beklagte lediglich, dass er auf seiner schnellsten Runde von Mercedes-Pilot Nico Rosberg eingebremst worden sei.
"Wenn mir nicht Nico Rosberg vor der ersten Kurve vor die Nase gefahren wäre, hätte ich noch eine schnellere Runde fahren können. Er kam leider direkt aus der Box", sagte Hülkenberg. Die Bestzeit wollte er jedoch nicht überbewerten. "Hier ist es nicht so wichtig, ganz vorne zu stehen. Wir sind ja noch nicht in Melbourne", sagte der 24-Jährige: "Aber das Auto und ich wachsen immer mehr zusammen."
Fallschirmsprung gewinnen
Mit einem Klick und etwas Glück können Sie sich diesen Traum erfüllen.
Mit einem Klick und etwas Glück können Sie sich diesen Traum erfüllen.
















