Formel 1 | Monaco-GP
1.Freies Training in Monte Carlo
Huck zettelt 'Krieg' mit Klitschkos an
22.02.12
Vitali Klitschko hat noch Pulver in seinen Fäusten
Foto: dpa bildfunk
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Doch vorher will der Champion noch einmal in den Ring steigen. "Es ist noch nicht alles vorbei", betonte Klitschko nach seinem Punktsieg gegen 'Straßenkämpfer' Dereck Chisora. Bei dem Fight hatte er sich früh eine Sehne in der linken Schulter angerissen, was ihn zu einer sechs bis achtwöchigen Pause zwingt. "Wenn ich mit einem Arm kämpfen und klar dominieren kann, habe ich eine große Reserve an Pulver. Deswegen war das nicht der letzte Kampf", versprach er RTL.
Viele mögliche Gegner kommen für Klitschko allerdings nicht infrage. Über allem schwebt der Name David Haye, doch der Brite hat bislang noch jedes Angebot für einen Fight ausgeschlagen. Zudem ist fraglich, ob er nach seiner Keilerei mit Chisora jemals wieder eine Boxlizenz erhält.
Interessant wäre - vor allem aus deutscher Sicht - auch ein Duell mit Marco Huck. Der ist als WBO-Champ eigentlich im Cruisergewicht zuhause, bestreitet aber am Samstag seinen ersten Schwergewichtskampf. Gegen den Russen Alexander Povetkin geht es gleich um den WBA-Gürtel.
Klitschko hält jedoch nicht viel von 'Käpt'n Hucks' Aufstieg in den 'Königsklasse' des Boxens. Huck erinnere ihn sehr stark an David Haye - "große Klappe und nichts dahinter", sagte er der 'Sport Bild'. "Das Schwergewicht ist eine ganz andere Herausforderung als das Cruisergewicht." Einen Kampf mit dem 27-Jährigen kann er sich beim besten Willen nicht vorstellen. "Das setzt voraus, dass Huck gegen Povetkin gewinnt - und das glaube ich nicht", so Klitschko.

'Käpt'n Huck' präsentiert stolz seinen WBO-Gürtel
Foto: Reuters
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Huck-Lager macht ordentlich Ballyhoo
Huck scheint sich dagegen schon für einen Kampf gegen Klitschko 'warmzureden'. "Klitschkos Manager Bernd Bönte hat die Ohrfeige vor dem Kampf inszeniert, um die Fernseh-Einschaltquote zu steigern. Das ist ihm sehr gut gelungen", machte Huck das Klitschko-Lager für die skandalösen Vorfälle in München verantwortlich. Herausforderer Chisora hatte einen Tag vor dem Kampf Titelverteidiger Klitschko beim 'Staredown' eine schallende Ohrfeige verpasst. Bönte wies die Vorwürfe der Huck-Seite entschieden zurück.Haye, mit dem die Münchner Polizei noch ein Wörtchen zu reden hat und der sich derzeit in Las Vegas aufhält, steht auch beim Huck-Kampf auf der Gästeliste. "Er ist ein Freund, wir lassen ihn auf jeden Fall rein", sagte Promoter Kalle Sauerland, der ebenfalls das Klitschko-Management attackierte: "Das war ein Tiefschlag für das Boxen. So eine Situation darf gar nicht entstehen, bei uns wäre sie nicht entstanden. Das war verantwortungslos."
Auch Hucks Trainer Ulli Wegner machte ordentlich Ballyhoo: "Wir müssen das Schwergewicht ein bisschen aufmischen. Die Klitschkos haben doch nur so tolle Bauchmuskeln, weil sie sich jede Nacht über ihre Gegner kaputtlachen."
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