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Lexikon der Formel 1

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Aerodynamik

20.12.11
Fernando Alonso, Ferrari
Formel-1- Boliden funktionieren dank Aerodynamik wie "umgekehrte" Flugzeuge - statt abzuheben, "kleben" sie am Boden.
Foto: xpb.cc

Was ist Aerodynamik?

Unter Aerodynamik versteht man die Lehre von der Bewegung der Luft. Die Aerodynamik beschäftigt sich unter anderem mit den physikalischen Kräften, die beachtet werden müssen, damit Flugzeuge fliegen oder umgekehrt, damit schnelle Fahrzeuge beim Beschleunigen nicht abheben.

In der Formel 1 geht es zudem darum, den Luftwiderstand der Boliden so gering wie möglich zu halten. Im Laufe der Geschichte der Königsklasse ist die Aerodynamik immer wichtiger geworden. Die aerodynamischen Konzepte wurden immer effektiver aber auch komplizierter und empfindlicher. Daher können bei den aktuellen Formel-1-Autos bereits kleinste Veränderungen, wie zum Beispiel Luftverwirbelungen durch ein vorausfahrendes Auto oder starker Wind, die Aerodynamik stark beeinflussen. Dies gilt mit als einer der Gründe, warum Überholen in der modernen Formel 1 immer schwieriger geworden ist.

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